Literatur, Kinderbücher, Comics, Graphic Novels...
Zum einen werden literarische Roman-Utopien, (früh-)sozialistische Siedlungs-Utopien und politische Utopien unterschieden und historisch eingeordnet. Zum anderen liegt der Schwerpunkt des Buches bei den Utopiedebatten des 20. Jahrhunderts, in denen sich diverse AutorInnen darum bemüht haben, die Funktionen von Utopie für eine emanzipatorische Linke auszuloten. Als Ausdruck von Bestrebungen und Kritik am Bestehenden, als Möglichkeitssinn und
Motivation von Bewegungen, als Artikulation von Bedürfnissen, linke Tradition und strategische Option wird Utopie zu einer Denkfigur kritischer Theorien.
Autor*innen: Alexander Neupert-Doppler
Auf dem Planeten Venus findet in einigen hundert Jahren ein gewaltiges soziales Experiment statt. Man will herausfinden: Gibt es eine Form des Zusammenlebens, in der Menschen, Roboter und künstliche Netzintelligenzen gleichberechtigt miteinander leben können? ›Venus siegt!‹ – In der bearbeiteten und um 150 Seiten erweiterten Taschenbuchausgabe erzählt Dietmar Dath seine futuristische Geschichte des Sozialismus zu Ende.
Autor*innen: Dietmar Dath
Eine junge Frau in den Jahren des spanischen Bürgerkrieges und ihre einsame, hartnäckige Suche nach Gerechtigkeit und Freiheit, die sich um die Kommune am Monte Verità in der Schweiz dreht, wo sich Bakunin, Otto Groß und Hermann Hesse die Hand reichten. Ein weibliches Porträt, das durch den brillanten Einsatz von Farbe, von Balladen und Liedern begleitet wird. Eine Graphic Novel, die bewegt und zum Herzen spricht, geschrieben für diejenigen, die „nicht glauben wollen, dass alles vergeblich ist“ (Vogue Italia).
Autor*innen: Lorena Canottiere
Autor*innen: Silvia Treudl (Hg.)
Paris, 1927. Nach einem Jahr Haft wird der spanische Anarchist Buenaventura Durruti mit der Auflage entlassen, Frankreich innerhalb von zehn Tagen zu verlassen. Im Untergrund lernt er Nestor Machno kennen, die Galionsfigur des ukrainischen Anarchismus, ein libertärer Kommunist und Begründer der revolutionären Aufstandsarmee Machnowschtschina. Diese Begegnung wird für beide zur Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Ideale miteinander zu besprechen …
Autor*innen: Bruno Loth, Corentin Loth
Paris, 1927. Nach einem Jahr Haft wird der spanische Anarchist Buenaventura Durruti mit der Auflage entlassen, Frankreich innerhalb von zehn Tagen zu verlassen. Im Untergrund lernt er Nestor Machno kennen, die Galionsfigur des ukrainischen Anarchismus, ein libertärer Kommunist und Begründer der revolutionären Aufstandsarmee Machnowschtschina. Diese Begegnung wird für beide zur Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Ideale miteinander zu besprechen …
Autor*innen: Bruno Loth, Corentin Loth
Bayern, 1922. Der rechtskonservative Erfolgsautor Oswald Spengler schmiedet geheime Pläne für eine Lenkung der deutschen Presse. Gemeinsam mit Forstrat Escherich, dem Gründer einer militanten Bürgerwehr, und Gumbrecht, einem mächtigen Fürther Spiegelfabrikanten, will er die öffentliche Meinung in der jungen Republik beeinflussen. Emma, Gumbrechts Sekretärin und Geliebte, ist die Tochter des Anarchosyndikalisten Fritz Oerter. Eigentlich hat sie genug von Politik und auch von ihrem Freund, dem Sozialdemokraten Max Schmidtill. Doch dann liest sie einen Brief, der nicht für ihre Augen bestimmt war …
Autor*innen: Leonhard F. Seidl
Ein Roman zur Organisationsfrage: Am 15. Juni 1919 eröffnet die Wiener Stadtwache das Feuer auf Demonstrierende, die durch die Hörlgasse zum Polizeigefangenenhaus vordringen wollen. Diese Niederlage erfordert neuerliche Diskussionen über die Frage der Organisation innerhalb und außerhalb der revolutionären Gruppierungen. Ist eine Partei notwendig und wie muss eine Partei organisiert sein? Oder sind es die #Räte, die zu dieser Zeit von der Sozialdemokratie dominiert werden, obwohl oder gerade weil viele Arbeiterinnen und Arbeiter eine Revolution zur Überwindung des Kapitalismus wollen? Diskussionen und Streitereien über die Ereignisse, aber auch über persönliche Beziehungen beschäftigen die Protagonistinnen und Protagonisten, die sich bereits recht erfahren fühlen.
Autor*innen: Robert Foltin
In Amanda Michalopoulous Roman findet sich die zehnjährige Maria aus dem geliebten Nigeria ihrer Kindheit, wo ihr Vater fu¨r eine Ölfirma arbeitete, plötzlich in ihrem griechischen Geburtsland wieder. Der Übergang fällt ihr schwer, sie hasst alles an Athen: das Essen, die Atmosphäre, die Schule, die Klassenkameradinnen, die Sprache. Bevor sie ganz in ihrem Elend versinkt, taucht plötzlich Anna auf. In Paris aufgewachsen, ist sie das genaue Gegenteil von Maria. Die beiden Mädchen werden u¨ber ihre gemeinsame Erfahrung des Fremdseins unzertrennliche beste Freundinnen, zugleich aber auch schlimmste Konkurrentinnen – was die erste Liebe, ihre jeweiligen Begabungen, Zukunftserwartungen und politischen Überzeugungen betrifft.
Autor*innen: Amanda Michalopoulou
Die vorliegende Biographie – die erste, die sich dem Ehepaar Mühsam gemeinsam widmet – greift neben bereits erschlossenen Quellen auf zahlreiche bisher unveröffentlichte Archivfunde zurück, die neue Facetten der Persönlichkeiten des unbeugsamen Dichters und seiner nicht weniger mutigen und starken Frau zutage treten lassen.
Autor*innen: Rita Steininger
“Welt ohne Ende” ist das Ergebnis der Zusammenarbeit eines bedeutenden Comiczeichners mit einem renommierten Experten für Energiefragen und Klimawandel. Gemeinsam widmen sich Christophe Blain und Jean-Marc Jancovici dem wohl drängendsten Problem unserer Tage: den gravierenden Veränderungen, die unser Planet derzeit durchläuft. Intelligent, klar und humorvoll machen sie die Gründe für den Klimawandel verständlich und zeigen Möglichkeiten auf, die zur Verlangsamung der globalen Erwärmung führen können.
Autor*innen: Jancovici & Blain
Das Autorenpaar zeichnet die Genese von Rassismus in der Kinderliteratur nach, reflektiert die sogenannte ›Kinderbuchdebatte‹ und erklärt, warum viele Kinderbücher literarisch nur aufgrund von Rassismus funktionieren. Ihre konkreten Vorschläge zum Umgang mit rassistischen Kinderbüchern helfen Eltern und Vorlesenden, Rassismus in Kinderbüchern nicht nur zu verstehen, sondern auch selbst zu erkennen.
Autor*innen: Lisa Pychlau-Ezli und Özhan Ezli