Marxismus, Kommunismus, Sozialismus

Sozialistische KlassikerInnen und (räte)kommunistische QuerdenkerInnen jenseits von Einparteiendiktatur, Staatskapitalismus und Führerkult

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Die Revolution war für mich ein großes Abenteuer. Paul Mattick im Gespräch mit Michael Buckmiller
Mattick hat um seine Biografie kein Aufheben gemacht, Heldengeschichten waren ihm zuwider. Aber er gab trotzdem Auskunft: 1976 führte der Hannoveraner Politologe Michael Buckmiller ein langes autobiografisches Interview mit ihm. Das Interview wurde bis dato nie publiziert, Jahrzehnte war es unter Verschluss. Erst vor Kurzem haben es Marc Geoffroy und Christoph Plutte ausgegraben. Das Interview übertrifft tatsächlich die Erwartungen: Es ist ein lebenssatter Bericht, in dem uns Mattick als ebenso lakonischer wie unabhängiger Rätekommunist begegnet, dem alle Parteischablonen und alles friedfertig sich beschränkende Denken zuwider waren.

Autor*innen: Paul Mattick

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Die revolutionäre Massenaktion

»Die revolutionäre Massenaktion« von Henriette Roland Holst, 1918 unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs und der Russischen Revolution geschrieben, ist eine zentrale Analyse der kollektiven Kampfformen des Proletariats gegen die Herrschaft des Kapitals. Im Gegensatz zur reformistischen Sozialdemokratie, die auf parlamentarische Umgestaltung setzt, zeigt Roland Holst die revolutionäre Massenaktion als organische Entwicklung des Klassenkampfes.

Autor*innen: Henriette Roland Holst

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Die russische Revolution und die Kommunistische Partei (1921)

„Das Weltproletariat muss die große Tragödie der Arbeiter Russlands verstehen: die herzzerreißende Tragödie der Arbeiter und Bauern, die die Flammen der Revolution getragen haben und nun sich hilflos in den eisernen Klauen eines alles lähmenden Staats befinden. Das Weltproletariat muss, ehe es zu spät ist, die würgende Schlinge lösen. Wenn nicht, dann wird Sowjet-Russland, einst der Herd der sozialen Weltrevolution, wieder die Weltstätte schwärzester Reaktion werden.“ (1921)

Autor*innen: Vier Moskauer Anarchisten

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Die Subversive Theorie. "Die Sache selbst" und ihre Geschichte

«Abschied nehmen von der akademischen Aktivität mit einer Reise quer durch die Geschichte der Theorie der menschlichen Rebellion gegen jede Form von Macht und der Unterdrückung. Ich hatte zwei Ziele, abgesehen von meinem grundlegenden Wunsch, das Denken anzuregen und das Gehirn kritisch einzusetzen. Als Erstes geht es um eine historische Forderung: den anderen Weg der Entwicklung des ‹Bewusstseins der Freiheit› aus der Vergessenheit zu reißen, selbstverständlich nicht als linearen Prozess im Sinne Hegels, sondern als ständige Präsenz. Und ich wollte zweitens verständlich machen, daß dieser Weg noch nicht zuende ist, daß die Hoffnung auf eine Gesellschaft der Freien und Gleichen nicht etwa eine eintägig-vergängliche und bedenkliche Kundgebung ist, sondern vielmehr, um es mit Nachdruck zu sagen, der eigentlich Existenzgrund der Menschheit.»

Autor*innen: Johannes Agnoli

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Die Utopie des Sozialismus. Kompass für eine Nachhaltigkeitsrevolution
Um wieder Strahlkraft zu gewinnen, muss der Sozialismus jedoch von seinem dogmatisch erstarrten Anspruch abrücken und nochmals zu einer attraktiven Utopie werden. Inhalt dieser Utopie kann nicht mehr die Befreiung der Produktivkräfte aus den Fesseln hemmender Produktionsverhältnisse sein.

Autor*innen: Klaus Dörre

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Die Verfolgung des Anarchismus in Sowjetrussland (1918 - 1922)

„Um der Lügenkampagne der Bolschewiki eine klare und feste Position gegenüberstellen zu können, ist dringend erforderlich, von der getrennten und abgerissenen, in verschiedenen Presseorganen verstreuten und in vielfacher Hinsicht ungenauen Nachrichtenvermittlung zu einer zu einem einheitlichen Ganzen zusammengefassten, gemeinsamen und genauen Arbeit überzugehen, die eine tatsächlich deutliche und nach Möglichkeit vollständige Zusammenfassung der bereits fünf Jahre währenden Verfolgung der Anarchisten durch die kommunistische Regierung böte; zu einer Arbeit, die den ausländischen Genossen in allen Bedarfsfällen als leicht einzusehendes, unwiderlegliches und mehr oder weniger erschöpfendes Material dienen könnte.[...] Wir veröffentlichen dieses Material vor allen Dingen als Anklageschrift gegen die Staatskommunisten vor dem Forum der Geschichte und der werktätigen Massen aller Länder.“ Gruppe russischer Anarchisten in Deutschland (1922)

Autor*innen: Philipp Kellermann (Hg.); Gruppe russischer Anarchisten in Deutschland

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Die Welt verändern, ohne die Macht zu übernehmen
John Holloway spannt in seinem Buch ein widersprüchliches Feld von Macht und Gegenmacht, von Herrschaft und Widerstand auf und sucht nach Wegen, die Welt zu verändern, ohne wie der orthodoxe Marxismus mit seinen autoritären Parteikonzepten die Staatsmacht anzustreben. Dabei gehört er dank seiner profunden Kenntnis Adornos, Horkheimers, Blochs und all der anderen bekannten Größen der kritischen Theorie zu den wenigen, die schwierige Sachverhalte anschaulich und einfach, fast spielerisch erklären, ohne dabei simplen Erklärungen aufzusitzen.

Autor*innen: John Holloway

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Die Welt wieder verzaubern. Feminismus, Marxismus & Commons
Silvia Federici ist eine der einflussreichsten feministischen Theoretikerinnen der Gegenwart. In diesem Band, der Texte aus den letzten zwanzig Jahren versammelt, stehen die Commons im Zentrum der Analyse. So gelingt es Federici, die proletarischen Kämpfe gegen die Einhegungen der Vergangenheit und der Gegenwart miteinander in Beziehung zu setzen. Die Commons versteht sie aber nicht als »Inseln der Glückseligen« in einem Meer ausbeuterischer Verhältnisse, sondern als autonome Räume, von denen aus die bestehende kapitalistische Organisation des Lebens und der Arbeit herausgefordert werden kann.

Autor*innen: Silvia Federici

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Durchs Labyrinth (Gesammelte Werke Band 8)
Durchs Labyrinth ist die Neuausgabe der ersten und einzigen vollständigen deutschen Übersetzung einer der unter der Flagge Carrefours du labyrinthe segelnden Aufsatzsammlungen von Cornelius Castoriadis, in denen er seit den späten 1970er Jahren seine wichtigsten Arbeitsergebnisse präsentierte.

Autor*innen: Cornelius Castoriadis

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Eine sozialistische Fantasie ist geblieben

Der Zusammenbruch des sogenannten Realsozialismus hat gezeigt, dass der Sozialismus als Verstaatlichung der Gesellschaft nicht machbar ist. Kann die basisdemokratische freie Assoziation eine neue Perspektive sein, um einen Ausweg aus der sozialen und ökologischen Krise zu finden, die in der neoliberalen Globalisierung immer deutlicher zutage tritt?

Autor*innen: Werner Ruhoff

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Einführung in das Werk von Karl Marx

Inhalt: 1. Dialektik / 2. Kommunismus / 3. Mensch / 4. Entfremdung / 5. Kapital uvm.

Autor*innen: Franz Hahn

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Faschismus ohne Revision

In dieser Textsammlung setzt sich Agnoli mit dem deutschen und italienischen Faschismus auseinander. Er wendet sich hierbei vor allem gegen eine Geschichtsrevision, in deren Verlauf die Geschichte so revidiert und umgedeutet wird, «daß sie von allen Erscheinungen und von allen Missetaten gereinigt wird, die das Bild einer Hochkultur beflecken». So beschäftigt er sich etwa mit der These von Ernst Nolte bzw. Jürgen Habermas von einem Linksfaschismus (der Studentenbewegung oder des Sozialismus allgemein).

Autor*innen: Johannes Agnoli

15,50 €
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