Sozialistische KlassikerInnen und (räte)kommunistische QuerdenkerInnen jenseits von Einparteiendiktatur, Staatskapitalismus und Führerkult
In den beiden hier abgedruckten Texten beschäftigte sich Paul Mattick mit zwei der wichtigsten sich als Sozialisten verstehenden Theoretikern bzw. Praktikern. Karl Kautsky und Lenin.
Autor*innen: Paul Mattick
Autor*innen: Wolfgang Ruge
Autor*innen: Rudolf de Jong
Eine eklatante kapitalistische Krisenentwicklung hat zu einem neuen Interesse an Marx geführt. Jedoch ist dies nicht automatisch mit einer Renaissance produktiver Marxismus-Beschäftigung gleichzusetzen. Denn im Windschatten eines antikapitalistischen Aufbruchs agieren auch eine ganze Reihe von Marx-Interpreten, denen es nicht darum geht, gesellschaftskritische Artikulationsbedürfnisse zu unterstützen, sondern darum, die Leser in ein Labyrinth einer »reinen«, weltabgewandten Theoriebeschäftigung zu führen.
Autor*innen: Werner Seppmann
Wenn wir glauben, die Welt durch nachhaltigen Konsum vor der Klimakatastrophe zu retten, betrügen wir uns selbst. Das sagt der japanische Philosoph Kohei Saito. Denn der Kapitalismus ist nicht zukunftsfähig. Klar und überzeugend vertritt Saito die These: Nichts, was die Welt jetzt braucht, lässt sich innerhalb eines kapitalistischen Systems realisieren. Grünes Wachstum ist unmöglich. Was wir stattdessen brauchen? Einen neuen Kommunismus. Genauer gesagt: einen Ökosozialismus, der nicht auf Wachstum ausgerichtet ist, der das Produktionstempo herunterfährt und Wohlstand umverteilt.
Autor*innen: Kohei Saito , Gregor Wakounig
Responding to Alain Badiou’s ‘communist hypothesis’, the leading political philosophers of the Left convened in London in 2009 to take part in a landmark conference to discuss the perpetual, persistent notion that, in a truly emancipated society, all things should be owned in common. This volume brings together their discussions on the philosophical and political import of the communist idea, highlighting both its continuing significance and the need to reconfigure the concept within a world marked by havoc and crisis.
Autor*innen: Costas Douzinas; Slavoj Zizek (Editor)
This volume brings together papers from the subsequent 2011 New York conference organized by Verso and continues this critical discussion, highlighting the philosophical and political importance of the communist idea, in a world of financial and social turmoil.
Contributors include Alain Badiou, Etienne Balibar, Bruno Bosteels, Susan Buck-Morss, Jodi Dean, Adrian Johnston, François Nicolas, Frank Ruda, Emmanuel Terray and Slavoj Žižek.
Autor*innen: Slavoj Zizek (Editor)
Das Standardwerk für jeden politisch engagierten Menschen, im Original aus dem Jahr 1937, in einer von Giovanni Lussu autorisierten Neuauflage. Kapitelweise Einführung in die Facetten des Strassenkampfes: Parolen, Barrikaden, die Masse, die Bauern, die Kleinbürger, die Avantgarde, Planung und Aktion etc. Mit einer umfassenden Analyse und Kritik aller relevanten Aufstände von der Jahrhundertwende bis hin zum österreichischen Schutzbund-Aufstand 1934. Vom Tyrannenmord bis hin zum Komplott, von Blanqui bis Lenin: Lussu nennt die Dinge beim Namen und die revolutionäre Spannung brennt schon beim Lesen unter den Fingernägeln!
Autor*innen: Emilio Lussu
Autor*innen: van der Linden; Karl-Heinz Roth (Hg.)
Der autoritäre Staatssozialismus sowjetischer Prägung ist gründlich gescheitert. Wie aber sieht es mit der Überlebensfähigkeit des Kapitalismus aus? Der Klimawandel, die Massenarmut in weiten Teilen der Welt, Arbeitslosigkeit, Sozialabbau und Verelendung auch in Europa, neoimperiale Kriege und Konflikte um Rohstoffquellen und Einflusszonen – das vom »freien Markt« produzierte Elend und seine Begleiterscheinungen verlangen nach einer grundlegenden Alternative. Doch ist eine Gesellschaft jenseits des Kapitalismus überhaupt noch vorstellbar?
Autor*innen: Elmar Altvater; Raul Zelik
Die in dem hier vorliegenden Reader zusammengestellten Texte – u.a. zu Partei und Arbeiterklasse, zu Staatskapitalismus und Kommunismus, zu Anarcho-Syndikalismus und Rätebewegung – haben bis zum heutigen Tage nichts von ihrer damaligen Aktualität verloren. Die in ihnen ausgeführten Argumente werden in der kommenden sozialen Revolution von entscheidender Bedeutung sein – wenn es darum geht, die Klasse der Lohnabhängigen zu ermutigen, die Leitung und Verwaltung von Produktion und Verteilung selbst zu übernehmen, indem sie die individuelle Arbeitszeit als Maß für den Anteil am Produkt der gesellschaftlichen Arbeitszeit durchsetzt.
Autor*innen: Gruppe Internationaler Kommunisten
Die Studie geht den affirmativen und herrschaftsapologetischen Momenten des Materialismus von Marx und Engels nach, wobei ein Schwerpunkt auf die Arbeiten von Engels gelegt wird. Dargestellt wird, dass bei Engels (und Marx) der kritische Materialismus immer wieder entpolitisiert wird, was (a) an ihrem politischen Denken, (b) ihrer Geschichtsphilosophie und Gesellschaftstheorie sowie (c) an ihrem philosophischen Materialismusverständnis aufgezeigt wird. Vorgegangen wird gleichermaßen theoriegeschichtlich wie systematisch. Umfassend wird auf das Schrifttum von Engels und Marx eingegangen, die eigentliche Intention ist dennoch eine systematische Kritik, die nicht allein von historischem Interesse ist: Wer sich für die Überwindung kapitalistischer Vergesellschaftungs- und Herrschaftsverhältnisse interessiert, kann von Marx und Engels vor allem lernen, wie schwierig sich dieses Vorhaben tatsächlich gestaltet und wie wenig die Begründer des Marxismus sich über dieses Problem im Klaren waren.
Autor*innen: Hendrik Wallat