Bücher zu Geschichte und Aktualität der radikalen Linken
Lebendig und mitreißend erzählt Ulrike Heider 50 Jahre ihrer persönlichen Geschichte als spannungsreiche Zeitgeschichte. Wir erleben hautnah, wie befreiend der politische und kulturelle Aufbruch der späten 1960er und frühen 1970er Jahre für sie als junge Frau war. Heider beschreibt Höhepunkte, Kriminalisierung und Zerfallserscheinungen der antiautoritären Protestbewegung, zeichnet Milieubilder von Anarchisten, Spontis und K-Grupplern. Ob es um SDS-Versammlungen, Experimente mit der freien Liebe, die Frankfurter Universitätsbesetzung, um Straßenschlachten oder Hausbesetzungen geht, immer sind die Erinnerungen der Autorin intim und kritisch zugleich.
Autor*innen: Ulrike Heider
Autor*innen: Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft
„Heißer Herbst“, soziale Wut, gar Aufruhr aufgrund von Verarmung – was für die einen ein Schreckgespenst ist, kann für jene, die eine soziale und radikale Änderung der Verhältnisse anstreben, nur wünschenswert sein. Der Sammelband liefert die Darstellung von 20 Jahren sozialen Widerstands gegen Verarmung.
Autor*innen: Anne Seeck, Peter Nowak, Gerhard Hanloser, Harald Rein (Hg.)
Autor*innen: Alexander Neupert-Doppler
Während des hier behandelten Zeitraums war Griechenland von unterschiedlichen sozialen Kämpfen geprägt, in denen sich linkes und linksradikales Aufbegehren, meistens in den verschiedenen Varianten des kommunistischen Klassenkampfes, äußerte. Die einzelnen Kapitel beschreiben die jeweiligen Tendenzen der Stadtguerilla, die kulturellen Einflüsse und die Orte, aus denen sich das diffuse Spektrum bildete, dass heute den anarchistischen Raum darstellt.
Autor*innen: Robert Klein
Autor*innen: Laika
Autor*innen: Gerhard Hanloser
Die Beiträge dieses Bandes widmen sich der Frage, ob und inwiefern eine revolutionäre Umwälzung heute noch möglich und sinnvoll ist. In der Linken wird gegenwärtig viel über Begriffe wie »Transformation« und »Transition« diskutiert. Sie beanspruchen, die traditionellen Schemata von Reform und Revolution neu zu akzentuieren und zugleich Bewegungsformen von Geschichte bestimmen zu können, die mehr und anderes als Bewegungen von Reform oder Revolution wären. Liegen in ihnen vielleicht die maßgeblichen Gründe, warum das überkommene Begriffsregister der Linken der Arbeiter_innenbewegung nicht mehr in der Lage zu sein scheint, ein Bündnis zwischen Theorie und »wirklicher Bewegung« hervorzubringen?
Autor*innen: Martin Birkner; Thomas Seibert (Hg.)
In den 1980er Jahren wird Kunst und Kampf (KuK) mit der Gestaltung von Plakaten in der antifaschistischen Bewegung bekannt. Das Projekt verfolgt einen kollektiven Ansatz, der jedoch immer auch individuelle Züge trägt. Das Buch streift dabei die Geschichte der Jugendzentrumsbewegung, erzählt von den Autonomen und der Antifa, von umgestürzten Denkmälern, spektakulären Demonstrationen, der Herstellung von illegalen Plakaten und Zeitungen und warum die Doppelfahnen der Antifaschistischen Aktion heute von links gegen rechts wehen.
Autor*innen: Bernd Langer
Autor*innen: Peter Nowak
Autor*innen: Alissa Starodub
Autor*innen: Eurotopia