Bücher und Broschüren

Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.

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Politische Geborgenheit. vor*ankommen in sozialen Bewegungen

Geborgenheit spielt eine wichtige Rolle in emanzipatorischen sozialen Bewegungen und trägt dazu bei, dass Menschen langfristig aktiv und widerständig sein können. Gleichzeitig muss sie kritisch hinterfragt werden, weil sie in Machtverhältnisse eingebettet ist und nicht selten auf Grenzziehungen und Ausschlüssen beruht. Das Buch zeigt, wie wir das transformative Potenzial von Geborgenheit im Aktivismus stärken können, ohne bestehende Machtverhältnisse zu reproduzieren.

Autor*innen: Clara Tempel

24,60 €
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Zurück nach vorn. Ein sozialrepublikanisches Panorama - Gesamtausgabe

Holger Marcks und Felix Zimmermann verweigern sich den üblichen Erzählungen der Linken. Sie begeben sich in den Steinbruch ihrer Ideen- und Bewegungsgeschichte, zerstören Mythen, decken Irrwege auf – vom revolutionären Gedöns der alten Linken bis zum woken Kulturkampf der heutigen Neolinken. Durch die Brille ihrer radikalen Kritik wird ein neuer Horizont erkennbar, der sozialistische, republikanische und auch liberale Ideen verbindet.

Zurück nach vorn ist ein experimentelles Werk, das als digitales (Hör-)Buch begann. Von 2021 bis 2025 erschien es kapitelweise online, eingesprochen von Radiomoderatorin Eva Engert. In der Druckfassung verteilen sich die Inhaltsebenen auf drei Bände: Den analytischen Perspektiven folgen theoretische Vertiefungen, ergänzt durch bissige, humorvolle Erzählungen. Sie bilden ein Panorama des Sozialrepublikanismus. Diesen als konkrete Utopie auszubuchstabieren, ist der Zweck des Werks.

Autor*innen: Holger Marcks; Felix Zimmermann

40,10 €
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Alles muss man selber machen. Zur Geschichte der Rätebewegungen, von der Pariser Kommune bis Rojava

»Alles muss man selber machen« ist ein Buch über Menschen, die sagen: So kann es nicht weitergehen – wir nehmen unser Schicksal selbst in die Hand. Ob in den Straßen von Paris 1871, den Fabriken Petrograds 1917, den Städten und Dörfern Nordsyriens oder im Urwald von Chiapas – überall entstanden im Zuge von sozialen Konflikten und Aufständen Räte: Selbstorganisierte Zusammenschlüsse in allen gesellschaftlichen Bereichen, die nicht nur protestieren, sondern beginnen, das gesamte Leben neu zu gestalten.

Autor*innen: Christopher Wimmer

24,70 €
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Denker der Dekolonisation. Zur Aktualität von Frantz Fanon

Frantz Fanon (1925–1961) hat mit seinem Buch »Die Verdammten dieser Erde« 1961 einen Klassiker der radikalen politischen Theorie geschrieben, der von Befreiungsbewegungen aus dem globalen Süden ebenso wie von der Studierendenbewegung in den westlichen Metropolen als »Bibel der Dekolonisierung« begeistert aufgenommen wurde. Denker:innen aus dem Umfeld der postkolonialen Theorie konzentrierten sich hingegen auf den »frühen Fanon« und lasen dessen Erstlingswerk »Schwarze Haut, weiße Masken« (1952) als innovative Theorie des Rassismus, vernachlässigten darüber aber den »aktivistischen« Fanon. Philipp Dorestal rekonstruiert Fanons Gedankengebäude und zeigt dessen inneren Zusammenhang unter Rückgriff auf bisher auf Deutsch noch nicht vorliegende Schriften zu Psychiatrie und Politik auf.

Autor*innen: Philipp Dorestal

18,50 €
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Ein anderer Blick 3. Feministischer Comic für alle empörten Frauen und erschöpften Mütter

Die mit ihrem Comic über den Mental Load bekannt gewordene französische Feministin und Aktivistin Emma legt einen weiteren Band voller witziger und bissiger Comics vor. Sie geht den Mechanismen hinter ungleicher Arbeitsverteilung in Partner*innenschaften auf den Grund, knöpft sich selbsterklärte feministische Männer vor, die meinen, sie würden doch alles richtig machen, und seziert den Trend zu einer ›positiven‹ Erziehung. Wenn etwa jede fünfte Mutter von einem Burnout betroffen ist, dann liegt das auch an den unerfüllbaren Erwartungen, die an Mütter herangetragen werden und die sie selbst an sich stellen. Emma entlarvt, wie Influencer*innen und Erziehungsgurus, die eine achtsame Erziehung propagieren, Mütter verunsichern und damit gutes Geld verdienen.

Autor*innen: Emma

18,50 €
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Autismus ist keine Krankheit. Politik für eine neurodiverse Gesellschaft

Neurodiversität ist eines der drängendsten politischen Themen unserer Zeit. Während die Zahl der Diagnosen von Autismus, ADHS und anderen Arten von Neurodivergenz steigt, beginnen wir zu verstehen, dass es so etwas wie ein ›normales‹ Gehirn nicht gibt. Aber die Gesellschaft ist immer noch auf Neuronormativität ausgerichtet, und Autismus wird weiterhin als Krankheit behandelt. Jodie Hare, bei der im Alter von dreiundzwanzig Jahren Autismus diagnostiziert wurde, fordert in Autismus ist keine Krankheit, dass es an der Zeit ist, die Politik dessen neu zu definieren, was wir sind. Sie fordert die Anerkennung von Vielfalt als Teil der natürlichen Variation und nicht als Abweichung von der Norm. Dies wird sich auf die Orte auswirken, an denen wir lernen, arbeiten und zusammenkommen – und Jodie Hare zeigt, wie diese so verändert werden können, dass sie integrativer und zugänglicher werden. Sie zeigt, wie wir uns für eine Welt einsetzen können, in der wir uns alle wohlfühlen und die jede Form von Diskriminierung bekämpft.

Autor*innen: Jodie Hare

18,50 €
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Der lange Schatten des deutschen Kolonialismus. Verdrängung, Verleugnung, Umdeutung

Doch die jüngste Belebung der Debatte über Deutschlands koloniale Vergangenheit wird durch fortgesetzte Verdrängung, Leugnung und eine populistische Rechte, die revisionistische Umdeutungen der deutschen Kolonialvergangenheit durchzusetzen versucht, behindert. Eine Kampagne gegen die postkolonialen Studien hat versucht, jede ernsthafte Auseinandersetzung mit den Verbrechen des imperialen Zeitalters zu denunzieren und auszugrenzen.

Henning Melber gibt einen umfassenden und schonungslosen Überblick über die Geschichte der deutschen Kolonialherrschaft und analysiert, wie ihr Erbe in der deutschen Gesellschaft, Politik und den Medien wirkt und debattiert wird. Dabei geht er auch auf die Alltagserfahrungen von Afrodeutschen ein, auf die Rückgabe geraubter Kulturgüter und auf die Auswirkungen der Kolonialgeschichte auf wichtige Institutionen wie beispielsweise das Humboldt-Forum.

Autor*innen: Henning Melber

24,70 €
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LiebesMacht Über Freund*innenschaft, Aromantik und die Dekonstruktion von romantischen Beziehungen

Liebe wird oft als höchstes Ideal verklärt. Doch was, wenn dieses Ideal mehr ein gesellschaftliches Konstrukt als eine universelle Wahrheit ist? In diesem Buch dekonstruiert Nora Kellner den romantischen Liebesbegriff und zeigt auf, wie eng er mit dem Kapitalismus und dem Patriarchat verwoben ist. Was bedeutet das für Menschen, die außerhalb dieser Normen leben, für aromantische und asexuelle Personen? Welche Beziehungsformen werden systematisch abgewertet? Und wie könnten Alternativen aussehen? Von romantischen Freund*innenschaften, queerplatonischen Beziehungen bis zum selbstbestimmten Alleinsein eröffnet dieses Buch neue Perspektiven auf Nähe, Intimität, Zugehörigkeit und stellt die entscheidende Frage: Welche Utopien werden möglich, wenn wir Liebe anders denken?

Autor*innen: Nora Kellner

20,40 €
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Herbert Marcuse. Eine illustrierte Biografie

Die Graphic Novel Herbert Marcuse. Eine illustrierte Biografie führt die Leser*innen auf amüsante und geistreiche Weise durch seine ersten Studienjahre bei Martin Heidegger und seine Flucht aus Nazi-Deutschland. Sie schildert sein Leben in den USA und wie er sich dort seinen Status als Ikone der linken Gegenkultur erarbeitete. Parallel lässt sie die Leser*innen an der Entwicklung von Marcuses philosophischen Theorien und politischen Realitäten teilhaben.

Autor*innen: Nick Thorkelson

18,50 €
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Mehr Zeit zum Leben, Lieben, Lachen. Über den Kampf um freie Zeit

Dem Versprechen von weniger Arbeit und mehr Zeit für Erholung und Genuss wohnt ein utopisches Element inne: die Vorstellung eines Lebens ohne Mühsal und Plackerei. Kein Wunder also, dass es gerade die Kämpfe um kürzere Arbeitszeiten, für mehr Freizeit, mehr Urlaub, freie Wochenenden und eine möglichst selbstbestimmte Gestaltung der freien Zeit sind, die die Massen besonders enthusiastisch auf die Straße treiben. Seit Entstehen der Arbeiterbewegung ist das Ringen um kürzere Arbeitszeiten zentraler Gegenstand von Arbeitskämpfen und gerade in den letzten Jahren erlebt der Kampf um freie Zeit ein Comeback. Dabei geht es auch um mehr Selbstbestimmung und flexible Arbeitszeitmodelle zugunsten der Lohnabhängigen.

Autor*innen: Kathrin Birner, Stefan Dietl

14,40 €
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Progressive Landnahme. Reproduktion im Desasterkapitalismus

Das Theorem der Landnahme wird derzeit breit diskutiert. Obwohl der Bereich der Reproduktion fortwährend von solchen Enteignungsprozessen betroffen ist, werden diesbezügliche Landnahmen bisher jedoch wenig thematisiert. Tove Soiland zeigt im Anschluss an Rosa Luxemburg, dass diese an Raub grenzenden Formen der Ausbeutung gerade auch in weit entwickelten kapitalistischen Gesellschaften bestehen und in besonderer Weise den Bereich der Reproduktion betreffen. Sie verdeutlicht, dass die in den letzten Jahrzehnten erfolgten Restrukturierungen in der Reproduktion einen massiven Ressourcenabzug bedeuten. Dieser zeigt sich nicht nur in der Überführung von unbezahlter Care-Arbeit in kommodifizierte Care-Dienstleistungen. Neuere Formen der Landnahme resultieren auch aus der Ersetzung von Care-Arbeit durch technische und digitale Lösungen, für die die Corona-Krise mit ihrem Gesundheitsparadigma einen wesentlichen Katalysator darstellte.

Autor*innen: Tove Soiland

20,40 €
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Die verdrängte Pandemie. Linke Stimmen gegen den Pandemierevisionismus

Seit der Aufhebung der staatlichen Schutzmaßnahmen macht sich in allen politischen Lagern ein Pandemierevisionismus breit. Die Gefahr, die vom Virus ausging und weiter ausgeht, wird kleingeredet, der Gesundheitsschutz als übertrieben bezeichnet oder sogar ins Lächerliche gezogen, die Notwendigkeit weiterer Prävention negiert, an Long Covid leidende Menschen werden stigmatisiert und die Bedürfnisse von vulnerablen Personen kommen in der Diskussion kaum mehr vor.

Autor*innen: Frédéric Valin, Paul Schuberth (Hg.)

20,40 €
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