Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.
When the state recedes, the commune-form flourishes. This was as true in Paris in 1871 as it is now whenever ordinary people begin to manage their daily lives collectively. Contemporary struggles over land - from the zad at Notre-Dame-des-Landes to Cop City in Atlanta, from the pipeline battles in Canada to Soulèvements de la terre - have reinvented practices of appropriating lived space and time. This transforms dramatically our perception of the recent past.
Autor*innen: Kristin Ross
Artists in America have long battled against injustices, believing that art can in fact “do more.” The War of Art tells this history of artist-led activism and the global political and aesthetic debates of the 1960s to the present. In contrast to the financialized art market and celebrity artists, the book explores the power of collective effort - from protesting to philanthropy, and from wheat pasting to planting a field of wheat.
Autor*innen: Lauren O'Neill-Butler
Throughout written history and across the world, women have protested the restrictions of gender and the limitations placed on women’s bodies and women’s lives. People - of any and no gender - have protested and theorized, penned manifestos and written poetry and songs, testified and lobbied, gone on strike and fomented revolution, quietly demanded that there is an “I” and loudly proclaimed that there is a “we.” The Book of Feminism chronicles this history of defiance and tracks it around the world as it develops into a multivocal and unabashed force.
Autor*innen: Jessie Kindig (Editor)
Max Nettlau: Geschichte der Anarchie. Band 7
Autor*innen: Philippe Kellermann (Hg.)
Kaum jemand dachte so frei, kaum jemand schrieb so geistreich gegen den Kapitalismus und die aus ihm erwachsene Unfreiheit an: David Graeber gehört zu den radikalsten Denkern der letzten Jahrzehnte. Dieser Band versammelt 18 so überraschende wie intellektuell anregende Texte zu seinen wichtigsten Themen – die Essenz seines Schaffens und sein geistiges Vermächtnis. »Die ultimative heimliche Wahrheit der Welt besteht darin, dass wir selbst die Welt gestalten und sie genauso gut anders gestalten könnten.«
Autor*innen: David Graeber
1932 erschien eines der größten utopischen Bücher des 20. Jahrhunderts: ein heimtückisch verführerischer Aufriss unserer Zukunft, in der das Glück verabreicht wird wie eine Droge. Sex und Konsum fegen alle Bedenken hinweg und Reproduktionsfabriken haben das Fortpflanzungsproblem gelöst. Es ist die beste aller Welten – bis einer hinter die Kulissen schaut und einen Abgrund aus Arroganz und Bosheit entdeckt.
Autor*innen: Aldous Huxley
Dieser Band führt in die gleichermaßen bunte wie oft schockierende oder halluzinierende Geschichte der Drogen ein. Kleine Stoffe wie Opium, Heroin, Kokain, Amphetamin oder LSD sind nicht nur Grundlage großer Geschäfte, sie haben auch unsere Welt und unsere Körper verändert. Ausgehend von der Frage, was diese Substanzen überhaupt zu Drogen macht, gibt das Buch Einblicke in den Konsum etwa von Kokain durch Sigmund Freud oder LSD durch Albert Hofmann. Es spürt aber auch den verschlungenen Handelswegen und Produktionsstätten der Stoffe nach. Dadurch bekommen u.a. Akteur:innen wie Bauern oder sogenannte »Eselinnen« ihren Auftritt. Denn erst über die oftmals komplexe Verbindung von Konsum, Handel und Produktion illegalisierter Stoffe kommt die gesamte gesellschaftliche Sprengkraft von Drogen in den Blick.
Autor*innen: Beat Bächi; Magaly Tornay
Der Umgang von Marx und Engels mit Rassismus ist heiß umstritten. Die Positionen reichen von orthodoxen Rechtfertigungen bis zu postmodernen Denunziationen. Beide gehen in der Regel eindimensional vor und beziehen sich auf den kolonial geprägten Gegensatz angeblicher Rassen. Der wird aber nicht mit anderen Formen des Rassismus wie Antisemitismus, Antislawismus oder Orientalismus vermittelt.
Autor*innen: Wulf D. Hund; Lukas Egger; Felix Lösing
Der Aufstieg des Henry Ford vom besessenen Tüftler und Erfinder zum zeitweise reichsten Mann der Welt und mächtigsten Wirtschaftsführer der USA steht im Mittelpunkt des Romans, als Gegenpart dazu wird das Schicksal der Arbeiterfamilie Shutt erzählt. Abner Shutt hat dem jungen Erfinder Henry Ford noch seine erste »Karre« schieben helfen, später avanciert er zum Vorarbeiter, wird Mitglied der »Ford-Familie«, um dann in der Depression rücksichtslos gefeuert zu werden. ›Am Fließband‹ ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur und gerade jetzt erneut lesenswert angesichts der aktuellen Wirtschaftskrisen und Massenentlassungen.
Autor*innen: Upton Sinclair
Feminismus bedeutet mehr als Gleichberechtigung: Er strebt eine freiheitliche Gesellschaft an, in der niemand unterdrückt wird. Davon waren diese drei Revolutionärinnen überzeugt: Victoria Woodhull (1838–1927), erste US-Präsidentschaftskandidatin, Lucy Parsons (1851–1942), militante Aktivistin und Gewerkschafterin, und Emma Goldman (1869–1940), anarchistische Vordenkerin und Jüdin. Diese Frauen kämpften jenseits der bürgerlichen weißen Frauenbewegung kompromisslos für Freiheit, Liebe und Gleichheit.
Autor*innen: Antje Schrupp
Der Kleinfabrikant Otto Weidt (1883–1947) betrieb zu Beginn der 1940er Jahre in der Rosenthaler Straße 39 in Berlin-Mitte eine als wehrwichtig eingestufte Besenmacherwerkstatt. Seine Belegschaft bestand überwiegend aus blinden und gehörlosen Juden, die er so vor Verfolgung und Deportation zu schützen versuchte. Für seinen Einsatz wurde er 1971 posthum als »Gerechter unter den Völkern« geehrt. Weniger bekannt ist das frühere Leben Weidts: In der Kaiserzeit war er in der anarchistischen Arbeiterbewegung aktiv und wurde von der Politischen Polizei überwacht. Den Ideen und Idealen des Anarchismus blieb er aber auch später verbunden. Zeitlebens war er ein strikter Gegner von Militarismus, Nationalismus und staatlicher Bevormundung.
Autor*innen: Robert Kain
Mit seinem Standardwerk ›Eine Geschichte des amerikanischen Volkes‹ hat Howard Zinn die Geschichtsschreibung revolutioniert: Hier standen erstmals nicht die großen politischen Figuren im Vordergrund, stattdessen versammelte er Erfahrungen und Perspektiven der sogenannten »einfachen Bevölkerung«. Erzählt wurden nicht mehr die Erfolge der Eroberer, sondern die Verluste und die Gegenwehr der Besiegten und Unterjochten. Nicht im gehobenen Stil der Herrschenden, sondern in der ungeschmückten Sprache der Beherrschten wird hier Geschichte greifbar gemacht. Sklav:innen, Schwarze, Native Americans, Menschen aus der Arbeiterklasse und Eingewanderte erhalten endlich das Wort. Mit diesem Buch prägte Zinn den Begriff der »Geschichte von unten«.
Autor*innen: Howard Zinn