Bücher zum Anarchismus, Postanarchismus und libertären Gesellschaftsentwürfen
Autor*innen: Frederik Fuß
Der Grundkonflikt zwischen Herrschaft und Freiheit schwelt ja stets weiter und stellt einen permanenten Aspekt menschlicher Existenz dar. Der Anarchismus, der individuelle Freiheitslösungen anstrebt, geht davon aus, dass Menschen sich jeden Tag und überall zwischen freiheitlichen und autoritären Lösungen zugunsten der Freiheit zu entscheiden haben. Ob der Alltagsmensch in diesem Sinne Anarchist:in sein kann? Damit sind Ansprüche verbunden, die oft nur schwer umsetzbar sind...
Autor*innen: Rolf Raasch
Anarchist communism often hides in the shadows in the general works on anarchism available, only clearly emerging when the ideas of Kropotkin, Reclus and Malatesta are discussed. All too often, apart from the worthless speculations on various philosophers outside of the historic anarchist movement, anarchist communism is rejected as a poor relation to the mass movements launched by anarcho-syndicalism and revolutionary syndicalism. Others state that the accommodation of anarchist communism to syndicalism, made it a simple variant of anarcho-syndicalism, that it failed to discover the causes of the counter-revolution initiated by the Bolsheviks, and that it died as a credible current with the aftermaths of the Mexican and Russian Revolutions and that it was absorbed or replaced by anarcho-syndicalism. This book will seek to counter these assertions.
Autor*innen: Nick Heath
With a foreword by the best-selling author of The Dispossessed, Ursula K. Le Guin, The Next Revolution brings together Bookchin’s essays on freedom and direct democracy for the first time, offering a bold political vision that can move us from protest to social transformation. A pioneering voice in the ecology and anarchist movements, he is the author of The Ecology of Freedom and Post-Scarcity Anarchism among many other books.
Autor*innen: Murray Bookchin
Autor*innen: George Woodcock
Autor*innen: Oskar Lubin
Inhalt:
Wer mich nicht versteht, braucht nicht zwingend mir die Schuld zu geben. (Der unbekannte Theoretiker)
Noam Chomsky ist einer der bekanntesten und einflussreichsten Intellektuellen unserer Zeit. Seit frühester Jugend beschäftigt er sich mit dem Anarchismus und bekannte sich stets zu libertären Idealen als Teil seiner gesellschaftspolitischen Ziele. Dieser Band versammelt zentrale Vorträge, Interviews und Essays aus Chomskys jahrzehntelanger Auseinandersetzung mit der anarchistischen Tradition, die gleichzeitig immer auch Beiträge zu aktuellen politischen Diskussionen gewesen sind.
Autor*innen: Noam Chomsky
Herrschaftsmisstrauen ist in Zeiten von Corona suspekt geworden. Wo Schamaninnen neben Reichsbürgern demonstrieren, wird Querdenken zum Albtraum. Dabei gerät schnell das politische Potenzial von Misstrauen aus den Augen. Als internalisierte Gegenherrschaft trägt es wesentlich zur demokratischen Kontrolle bei. Und als Praxis der Unherrschaft wirkt es der Verhärtung von Herrschaft entgegen. Während Gegenherrschaft zum Repertoire des Liberalismus gehört, ist Unherrschaft eine unideologische Form des Anarchismus. Auf der Grundlage von Fallmaterial aus dem Kaukasus werden Wege skizziert, Misstrauen in politisches Engagement zu überführen. Florian Mühlfried erweitert in diesem engagierten Essay Denkhorizonte und lädt ein, politische Formen jenseits der aktuellen Ordnungen neu zu denken.
Autor*innen: Florian Mühlfried