Bücher zum Anarchismus und Anarchosyndikalismus
Dieses Buch entfaltet Beziehungsanarchie als politisches und emanzipatorisches Konzept jenseits von Monogamie, Polyamorie und offenen Beziehungen. Es verbindet feministische, queere und anarchistische Theorie mit persönlicher Reflexion und praktischen Werkzeugen. Ausgehend von der Kritik gesellschaftlicher Beziehungsnormen – Besitzlogik, Hierarchie, Heteronormativität und kapitalistischer Verwertbarkeit – entwickelt die Autorin eine Ethik der Freiheit, Verantwortung und Fürsorge. Beziehungsanarchie erscheint hier nicht als Beziehungsmodell, sondern als Haltung: eine Praxis der Selbstbestimmung und Solidarität im Intimen wie im Kollektiven. Das Buch führt von theoretischen Grundlagen über Dekonstruktion und Alltagswerkzeugen bis hin zu kollektiven Perspektiven und einem abschließenden Manifest. Es lädt dazu ein, Liebe nicht länger als Privatsache zu begreifen, sondern als Ort gesellschaftlicher Transformation – hin zu Beziehungen, die frei, fürsorglich und widerständig sind.
Autor*innen: BeA
Auf das bolo kommt man aus verschiedenen Richtungen, auf die Grundeinheit, wie Menschen einigermaßen vernünftig miteinander leben können, ohne den Planeten, ihre Nerven und ihre Nachkommen zu ruinieren...
Anarchistisches Kultbuch aus der Schweiz, in mehrere Sprachen übersetzt. Urfassung mit einer aktuellen Nachbemerkung des Autors, 2015
Autor*innen: P.M.
Autor*innen: Gerhard Senft
Die Zeichnungen und Textauszüge aus den CARNETS NOIRCIS lassen uns in eine 150 Jahre zurückliegende Epoche eintauchen – die Zeit von Rudolf Rocker, von seiner Jugend in Deutschland bis zu seinem Exil in den Vereinigten Staaten: Zensur, Verlust der Staatsangehörigkeit, erzwungene Migration, Inhaftierung, staatliche Gewalt, aber auch eine überaus produktive Herausgabe von Zeitungen und Zeitschriften sowie die Organisation der Arbeiter, um Zugang zu Kultur und Politik zu erlangen.
Autor*innen: Tilo Steireif
Not, that is, until Chomsky on Anarchism, a groundbreaking new book that shows a different side of this best-selling author: the anarchist principles that have guided him since he was a teenager. This collection of Chomsky’s essays and inter-views includes numerous pieces that have never been published before, as well as rare material that first saw the light of day in hard-to-find pamphlets and anarchist periodicals. Taken together, they paint a fresh picture of Chomsky, showing his lifelong involvement with the anarchist community, his constant commitment to nonhierarchical models of political organization and his hopes for a future world without rulers.
Autor*innen: Sebastian Kalicha (Hg.)
Autor*innen: Ian Bone; Alan Pullen, Tim Scargill
Collection of essays on different fields of Colin Ward's writings: Peter Marshall on his anarchist writing; Pietro Di Paola on his contriution to Freedom Press; David Goodway on the New Left; Brian Morris on Ward and Kropotkin; Carissa Honeywell on Social Policy; Robert Graham on anarchism and organisation; Stuart White on social anarchism and lifestyle anarchism.
Autor*innen: Carl Levy
Bereits vor dem Ersten Weltkrieg war die aus der Sozialdemokratie hervorgegangene revolutionäre syndikalistische Arbeiterbewegung in einigen Betrieben Münchens fest verankert. Wie sie die Kriegszeit überstand, was sie mit der Revolution und der Räterepublik zu tun hatte, und wie sie sich in der Weimarer Zeit in Südbayern ausbreitete, ist Gegenstand dieses Buches. Wer waren diese syndikalistischen Arbeiter und was bewirkten sie?
Autor*innen: Helge Döhring
Das 1907 geschrieben Manifest stellte gewissermaßen eine anarchistische Antwort auf Karl Marx`s und Friedrich Engels " Manifest der Kommunistischen Partei" von 1848 dar. Die vorliegende Schrift Pierre Ramus enthält knapp und kompakt seine wesentlichen Gedanken zur Geschichte der Herrschaft und des Militarismus sowie zur Befreiung des Individuums.
Autor*innen: Pierre Ramus
Auch wenn die Themen (wie Occupy Wallstreet, Studentenbewegung, Bürgerrechtsbewegung etc.) vielfältig sind: immer geht es in diesem Buch um Gerechtigkeit und den Widerstand gegen unberechtigte Übergriffe des Staates und anderer Institutionen in die Lebensbereiche der Bürger. Es bietet anhand konkreter Beispiele einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis von Chomskys politischer Theorie.
Autor*innen: Noam Chomsky; Jeffrey Wilson