Bücher zum Anarchismus und Anarchosyndikalismus
Arbeitskämpfe im Spätkauf, Gefangene gründen eine Gewerkschaft: in der letzten Zeit wurden Arbeitskämpfe in Sektoren bekannt, die gemeinhin als schwer oder gar nicht organisierbar galten. Das Buch stellt verschiedene Facetten dieser neuen Streiks und Arbeitskämpfe in Deutschland und darüber hinaus vor und ordnet sie in einen gesellschaftlichen Kontext ein. Auch in einer Gesellschaft jenseits des Fordismus (Fabrikgesellschaft) gehören Arbeitskämpfe nicht der Vergangenheit an. Besonders erfolgreich werden diese Streiks durch die Unterstützung der Kund*innen und des Umfelds der Streikenden.
Autor*innen: Peter Nowak (Hg.)
Autor*innen: Johann Bauer
Diese Broschüre soll interessierten Menschen auf leicht verständliche Weise einen Einblick in die Logik des bundesdeutschen Arbeitsrechts bieten. Sie ist außerdem an Menschen gerichtet, die sich gemeinsam (kollektiv) organisieren möchten oder es sind, wie beispielsweise Gewerkschafterinnen, um die Arbeitsbedingungen der direkt und indirekt Lohnabhängigen zu verbessern. Sie dient aber auch dazu, persönliche (individuelle) arbeitsrechtliche Probleme, zumindest ansatzweise, einschätzen zu können. Sie soll Mut machen, anstehende Themen sowohl im individuellen- als auch im kollektiven Arbeitsrecht anzugehen und sich gegen das teilweise willkürliche Verhalten von Arbeitgeberinnen zur Wehr zu setzen.
Autor*innen: Thersites
Was haben Poesie, Barrikaden und Knetmasse gemeinsam? Dieses Buch! „Eine Liebeserklärung an Anarchisten“ ist ein außergewöhnlicher Streifzug durch die faszinierende Welt der Rebellion, Freiheit und Solidarität. Mit liebevoll gestalteten Knetmassen-Illustrationen und tiefgründigen Texten feiert es die Menschen, die den Mut haben, anders zu denken und zu handeln.
Autor*innen: Oliver Lehmann
Autor*innen: Martin Veith
Diese Sammlung von über 50 Texten verfolgt die Entwicklung der Ideen zu informeller Organisation innerhalb deutschsprachiger anarchistischer Publikationen zwischen 1845 und 1948.
In seinen Fragmenten lädt David Graeber dazu ein, sich eine intellektuelle Praxis vorzustellen, die bisher nur als Möglichkeit existierte: eine anarchistische Anthropologie. Wenn wir die Geschichte der Menschheit in ihrer Gänze erkundeten, würden wir feststellen, dass es unzählige Möglichkeiten gab und gibt, alles anders zu machen. Die Anthropologie birgt einen noch ungehobenen Schatz an Wissen, mit dem sich zeigen ließe, dass Selbstbestimmung und soziale Kreativität weitaus üblicher sind und waren, als wir mithin meinen. Graeber verstand es, gelebte radikale alltägliche politische Praxis greifbar zu machen und in der Form seiner Theorie als Geschenk zurückzugeben.
Autor*innen: David Graeber
Ein Manifest zu Hierarchie, Kapitalismus, Organisierung, Vereinnahmung, Identitätspolitik und Klassenkampf
Autor*innen: Anarchist Federation (GB)
Autor*innen: Emma Goldman
Autor*innen: Emma Goldman
Autor*innen: Emma Goldman
Emma Goldman (1869–1940) zählt zu den beeindruckendsten Frauen des 19. und 20. Jahrhunderts. Als Anarcha-Feministin und nach Freiheit strebende Anarchistin prägte sie nicht nur die Geschichte der USA bis zu ihrer Abschiebung Ende 1919, sondern gleichfalls die internationale anarchistische Bewegung. In ihren Schriften, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben, widmete sie sich vielen wichtigen Zeitfragen und forderte immer wieder die uneingeschränkte Freiheit für alle Menschen. Ihr Leben und Wirken waren vielschichtig und ereignisreich. Diese werden in der vorliegenden Miniatur mit all ihren Facetten dargestellt, und es wird dadurch nicht nur gezeigt, welche Rolle der bekannten Anarchistin als Gegnerin des Bolschewismus zukommt, sondern ebenso, wie Goldman ihre eigene Zeit verstand und reflektierte.
Autor*innen: Frank Jacob