Antimilitarismus

Keine Frau, keinen Mann, keinen Euro für Staat und Krieg!
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Internationale der Kriegsdienstgegner*innen 1947 - 2017. Beiträge zur Geschichte. Pazifismus - Antimilitarismus - Gewaltfreiheit - Widerstand gegen den Krieg

Wolfram Beyer berichtet über die IDK-Geschichte und benennt politikkritische Aspekte im Beitrag über Ossip K. Flechtheim. Theodor Ebert schreibt über Training für Gewaltfreie Aktion. Hans Jürgen Degen informiert über Theodor Michaltscheff, libertärer Pionier der Gewaltlosigkeit und Gründungsmitglied der IDK. Wolf Jung erinnert an Heinz Seidel, Republikaner ohne Machtstreben und persönliche Vorteile. Bernd Drücke und Wolfram Beyer erinnern an Wolfgang Zucht, humanistischer Pazifist und Anarchist der „Graswurzelrevolution“. Udo Grönheit (Rechtsanwalt) wirft einen juristischen Rückblick auf die Kriegsdienstverweigerung und benennt anwaltliche Aufgaben heute. Rolf Gössner kritisiert aktuell die zur “Sicherheitspolitik” erklärte staatlichen Aufrüstungs-, Abwehr- und Kriegsreflexe auf Terroranschläge und Fluchtbewegungen.

Autor*innen: Wolfram Beyer (Hg.)

14,40 €
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Kleine Geschichte der Kriegsgegnerschaft. Friedensbewegung und Antimilitarismus in Deutschland von 1800 bis heute

Ausgangspunkt der Geschichte bilden die zwei Antimilitaristen Lilly und Felix, die auf dem Weg zu einer Aktion gegen einen Bundeswehrstand auf eine Demonstration der Friedensbewegung stoßen. Hier kommt es zu einer Kontroverse mit älteren FriedensaktivistInnen, in deren Verlauf die Geschichte der Kriegsgegnerschaft dargestellt wird. Dabei geht es historisch um die Gründung der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG-VK), den Kampf von AnarchistInnen und MarxistInnen gegen den Krieg und den Widerstand während der Weltkriege. Thematisiert werden darüber hinaus Antikolonialismus, NATO und Völkerrecht, die Atomtod-Bewegung, die Proteste gegen den Vietnamkrieg und die 68-er Bewegung, die Militanz- und Gewaltdiskussionen anlässlich der Aktionen der RAF, graswurzelrevolution u.v.m.

Autor*innen: Findus; Michael Schulze von Glaßer

10,10 €
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Krieg
Angesichts der Notwendigkeit die Welt zu verändern, sind es nicht zuletzt ihre Kriege, die uns dazu zwingen, die Wege der Veränderung radikal neu zu denken. Die traditionellen Kategorien, mit denen auch die Linke Kriege betrachtete, scheinen nicht mehr die Auflösungen der Grenzen zwischen außen und innen, die Grauzonen zwischen Kombattanten und Zivilisten, Krieg, Revolution und Bürgerkrieg, zwischen Ausnahme- und Normalzustand erfassen zu können. Deutet Benjamins Bild, dass die Revolution nicht mehr die Lokomotive, sondern die Notbremse der Geschichte ist, darauf hin, dass die Linke unserer Zeit keine revolutionären Kriege mehr beginnen, sondern nur Verteidigungskriege führen kann?

Autor*innen: Jour-fixe Initiative (Hg.)

16,50 €
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Krieg und Affekt

In zwei Essays und einem Interview beschäftigt sich Judith Butler mit der Rolle der Medien und besonders der US-Kriegsberichterstattung in den gegenwärtig geführten Kriegen. Im Zentrum stehen der Irakkrieg und das US-Gefangenenlager in Guantanamo.

Autor*innen: Judith Butler

10,30 €
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Krieg und Gewalt. Essays und Aufzeichnungen

Der Band versammelt, größtenteils zum ersten Mal in deutscher Sprache, bislang kaum erschlossene Schriften Simone Weils der dreißiger und frühen vierziger Jahre – am Vorabend des zweiten Weltkriegs, vor dem Hintergrund von Weltwirtschaftskrise, Volksfront und spanischem Bürgerkrieg, und zuletzt zu Kriegszeiten im besetzten Frankreich und in ihrer Aktivität für die Résistance. In ihren Analysen seziert Simone Weil die Mechanismen der Macht, die Formen der Gewalt und die Verführungskraft der Ideologie.

Autor*innen: Simone Weil

25,60 €
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Kriegsdienste verweigern
Kriegsdienste verweigern - Pazifismus aktuell will zum Handeln gegen Kriegsursachen ermutigen. In der Kritik stehen Staat und Militär, die christlichen Kirchen und andere religiöse Formen. Die vorliegende Textsammlung präsentiert unterschiedliche libertäre und humanistische Friedens-Perspektiven.

Autor*innen: Wolfram Beyer (Hg.)

20,60 €
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Kritische Friedensforschung. Konzepte, Analysen und Diagnosen

Die militärische Invasion der Ukraine durch Russland zu Beginn des Jahres 2022 sowie die Covid-19-Pandemie haben gesellschaftliche und politische Dynamiken in Gang gebracht und zu zahlreichen Verwerfungen geführt. Gewissheiten wurden erschüttert, Grenzen und Zuordnungen verschoben. Vor diesem Hintergrund diskutiert dieser Band politische, soziale, und ökologische Prozesse und Phänomene aus der Sicht der kritischen Friedensforschung. Diese wirft einen Blick unter die Oberfläche des Offensichtlichen und beschreibt dahinterliegende Machtverhältnisse und unbewusste Aspekte.

Autor*innen: Josef Mühlbauer, Maximilian Lakitsch (Hg.)

35,00 €
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Künstler in Zeiten des Krieges
"Diejenigen von uns, die handeln und gegen den Krieg anreden, stehen in einer noblen historischen Tradition - der von Henry David Thoreau, der zivilen Ungehorsam praktizierte, um gegen den Mexikanischen Krieg zu protestieren, der von Eugene Debs und Emma Goldman und Helen Keller, die den Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg kritisierten, der der GIs, die aus Vietnam zurückkehrten und darauf beharrten, dass der Krieg enden müsse, der der jungen Frauen und Männer in der Armee, die ein Militärgerichtsverfahren riskieren, weil sie gegen die Kriege in Afghanistan und im Irak protestieren."

Autor*innen: Howard Zinn

10,10 €
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Lieber tot als rot. Gewerkschaften und Militär in Deutschland seit 1914

Deutsche Gewerkschaften: Teil der Friedensbewegung oder „Organe des imperialistischen Staates“, wie radikale Linke schon während des Ersten Weltkriegs meinten? Der Frage nach dem Verhältnis von Gewerkschaften und Militär geht das Buch anhand wichtiger historischer Stationen auf den Grund. Außerdem untersucht es die gewerkschaftliche Alltagspraxis in Rüstungskonzernen wie Repressionsapparaten und beschäftigt sich mit Gewerkschaftsstatements zur Remilitarisierung deutscher Außenpolitik seit 1990.

Autor*innen: Malte Meyer

20,40 €
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Nieder mit der Disziplin! Hoch die Rebellion!: Anarchistische Soldaten-Agitation im Deutschen Kaiserreich
Anarchistische Soldaten - Agitation im Deutschen Kaiserreich. Inhalt: Von der Schwierigkeit des Antimilitarismus in Deutschland, Saldaten-Brevier: 1. Vor dem Fahneneid - II. Das Los der Soldaten - III. Die Pflicht des Soldaten - IV. Der Befreiungskampf des Proletariats und die antimilitaristische Propaganda. Nachdrucke von Flugschriften usw.

Autor*innen: Ulrich Bröckling (Hg.); Siegfried Nacht

5,50 €
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Nur Lumpen werden überleben. Die Ukraine, der Krieg und die antimilitaristische Perspektive

Derzeit ist in Mitteleuropa eine nationalistische und militärische Formierung zu erleben, wie es sie seit 1945 nicht mehr gab. »Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!« ist trotz alledem der Ausgangspunkt dieses Buches. Deshalb ist dieses Buch erstens antifaschistisch – und wirft aus dieser Perspektive einen genauen Blick auf die Ukraine. Es ist zweitens antimilitaristisch und betrachtet deshalb Waffen als Teil des Problems und nicht als Teil der Lösung – auch dann, wenn es um legitime nationale Selbstverteidigung geht. »Nur Lumpen werden überleben« ist drittens staatskritisch – und stellt deshalb anstelle von Fragen nach »angemessenen Militärstrategien« oder der Staatsdiplomatie die Perspektive der antimilitaristischen Bewegungen und Individuen in den Mittelpunkt.

Autor*innen: Gerald Grüneklee

15,00 €
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Pazifismus und Antimilitarismus. Eine Einführung in die Ideengeschichte
Diese Einführung in die Ideengeschichte des Pazifismus und Antimilitarismus unternimmt den Versuch in enzyklopädischer Tradition Klarheit in Begrifflichkeiten der Friedensbewegung zu bringen. Diese Methode der Aufklärung war schon immer auch eine Methode der Friedensbewegung, nämlich die Ursachen von Krieg zu benennen und auch gesellschaftliche und politische Konzeptionen für Frieden vorzuschlagen.

Autor*innen: Wolfram Beyer

15,50 €
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