Feminismus, queer theory

Patriarchatskritik, Anarchafeminismus, feministische Theorien, Geschlechterrollen / Gender, queer theory

Zeige 157 bis 168 (von insgesamt 251 Artikeln)
Klassikerinnen feministischer Theorie. Grundlagentexte Band 3 (ab 1986)

Dieses Lese- und Arbeitsbuch eignet sich hervorragend als Einstieg in die Beschäftigung mit einzelnen Personen und aktuellen Themen, für die Poststrukturalismus, Queer Theory, Postcolonial Studies und die Interdependenz von Race-Class-Gender wichtige Stichworte sind. Es schafft damit einen hilfreichen Überblick über internationale Debatten und stellt aufschlussreiche Querverbindungen her.

Autor*innen: Marianne Schmidbaur; Helma Lutz; Ulla Wischermann (Hg.)

30,80 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Kleine Geschichte des Feminismus im euro-amerikanischen Kontext

Philosophinnen, Rebellinnen, Aktivistinnen: Dieser Comic erzählt die Geschichte des Feminismus im euro-amerikanischen Kontext von der Antike bis heute. Vorgestellt werden dabei nicht nur einzelne Feministinnen, sondern auch wichtige feministische Debatten, zum Beispiel über gleiche Rechte, Hausarbeit, freie Liebe, Gleichheit und Differenz oder Gendermainstreaming, in ihrem jeweiligen historischen Kontext.

Autor*innen: Antje Schrupp; Patu

10,10 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Kleines Wörterbuch der weiblichen Ungleichheit

Obwohl Alice Ceresas stets selbstbewusst behauptete, die Situation der Frau sei das einzige Thema, das sie interessiere, findet sich die feministische Frage nirgends so explizit wie im Kleinen Wörterbuch, das trotz jahrelanger Arbeit daran erst posthum erschien. Bei aller politischen Kritik ist Ceresa dabei aber nie ideologisch oder dogmatisch. Vielmehr seziert sie die patriarchalen Strukturen der Gegenwart durch sprachlichen Witz und boykottiert gesellschaftliche Normen spielerisch, indem sie die zugrunde liegende Willkür dieser wie jeder etablierten Herrschaft und Sprache aufzeigt. In Anspielung an Formwillen und Wortschatz scheinbar universeller und universalistischer Enzyklopädien will Ceresas eigenes Wörterbuch deren totalitären Anspruch ironisch zerlegen und zerstören. Statt bloß einen weiblichen »Idiolekt« zu erfinden, der die ungerechte Verteilung von Macht und Anerkennung unter scheinbarer Gleichheit versteckt, beharrt sie vielmehr auf der Ungleichheit und Differenz des Weiblichen.

Autor*innen: Alice Ceresa

18,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Kontrasexuelles Manifest

Der Dildo stiftet Unbehagen/ Lust. Und tatsächlich ist der Dildo das Stück, das fehlt, um das paranoide Rätsel zu lösen, das der lesbische Sex im sexuellen heterozentristischen Modell darstellt; als ermögliche er die Antwort auf jene drängende Frage: wie ficken Lesben ohne Penis?

Wie kommt es, daß sexuelle Exklusivität („Treue“) in unserer Zivilisation als Ideal und verbindlicher Maßstab postuliert wird? Wem nützt das? Woher kommt die Romantisierung und Naturalisierung von Geschlechtsrollen, ritualisierten Zweierbeziehungen („Ehe“) und erotischen Praktiken? Und wie kommt es, daß diese Phänomene offensichtlich in erster Linie dazu benutzt werden, um gesellschaftliche Herrschaftsstrukturen zu sichern? (Schwarzmalerei)

Autor*innen: Beatriz Preciado

14,40 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Kritik des Familismus. Theorie und soziale Realität eines ideologischen Gemäldes

Staatliche Familienpolitik fördert nach wie vor die traditionelle mit Vater, Mutter und Kind(ern) «normalbesetzte» Kleinfamilie in der Kinder erzogen und pflegebedürftige Menschen versorgt werden sollen. Die soziale Realität hat sich längst von diesem ideologischen Gemälde entfernt.

In der Einführung geht es zunächst um eine historische Rekonstruktion exemplarischer Theorien und Praxen, die zu jenem ideologisierten Familienverständnis führen, das auf das «Gemeinwohl» abzielt, faktisch aber alle Menschen ausschließt, die nicht zu einer Familie gehören und Frauen zu rechtlosen Wesen macht. Am Ende steht die Frage, ob es sinnvoll ist, ein kritikwürdiges System weiter auszuweiten, indem sich häufende Zusammenlebensformen durch vom Staat verordnete Gesetze «normalisiert» werden und damit wiederum andere daran gemessen und ausgegrenzt werden, wenn sie sich nicht in die familiale «Ordnung» fügen.

Autor*innen: Gisela Notz

15,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Kritik des Staatsfeminismus. Oder: Kinder, Küche, Kapitalismus

Frauenquoten in Aufsichtsräten, garantierte Kitaplätze, Eltern- und Betreuungsgeld – »Gender Mainstreaming« scheint in den letzten Jahren zu einem zentralen Anliegen staatlicher Politik geworden zu sein. Dabei gerät die dunkle Seite dieser »Emanzipation« jedoch aus dem Blick: Von der neoliberalen Umverteilungs- und Verarmungspolitik sind vor allem Frauen betroffen, der Niedriglohnsektor ist vornehmlich weiblich, und schlecht bezahlte Sorge- und Pflegearbeit wird weiterhin meist von Frauen erledigt.

Autor*innen: Lilly Lent; Andrea Truman

8,20 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Kritik und Konflikt. Die Zeitschrift »Die Schwarze Botin« in der autonomen Frauenbewegung

Die feministische Theoriebildung der autonomen Frauenbewegung der 1970er und 1980er Jahre weist nicht nur eine Vielfalt an Themen, Fragestellungen und Vorgehensweisen auf. Vielmehr zeigt das Buch, dass feministische Theorie durch Widerstreit entsteht. Es diskutiert anhand des Kritikprogramms der Zeitschrift Die Schwarze Botin die Auseinandersetzungen um die Frage, was feministische Kritik thematisieren und wie sie vorgehen soll. Die Zeitschrift wurde 1976 von Gabriele Goettle und Brigitte Classen in Westberlin gegründet und bestand in unterschiedlicher Redaktionsbesetzung bis 1986/87. Das Buch arbeitet die Spannungsverhältnisse heraus, in denen sich feministische Theoriebildung der autonomen Frauenbewegung bewegt: zwischen Individualität und Kollektivität, Unvermitteltheit und Vermittlung, Unversöhnlichkeit und Versöhnung.

Autor*innen: Katharina Lux

28,00 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Kritisch denken lernen. Antworten aus der Praxis

Kritisch denken lernen ist eine gleichermaßen provokante wie vergnügliche intellektuelle Auseinandersetzung mit den alltäglichen Herausforderungen des Lehrens und Lernens in Schule und Universität. In 32 kurzen und leicht verständlich geschriebenen Essays antwortet die renommierte Kulturkritikerin und Pädagogin bell hooks auf konkrete Fragen, die sie nach der Veröffentlichung ihrer Bestseller Die Welt verändern lernen und Gemeinschaft leben lernen erreicht haben.

Autor*innen: bell hooks

18,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Kulturkampf und Gewissen. Medizinethische Strategien der »Lebensschutz«-Bewegung

Die Autor*innen analysieren die neuen medizinethischen Strategien der „Lebensschutz“-Bewegung, ihre Stärken, Schwächen und internen Widersprüche. Damit liefern sie das Material für eine kritische Auseinandersetzung mit den „Lebensschützern“ - und die Grundlage für den nötigen Widerstand.

Autor*innen: Kirsten Achtelik; Eike Sanders; Ulli Jentsch

15,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
La Liberté - die Freiheit ist eine Frau. Der Kampf der Frauen um ihre Bürger- und Menschenrechte in der Französischen Revolution

Die Französische Revolution fand nicht statt. Nicht für die Frauen. Sulamith Sparres Monographie zeichnet detailliert die Entwicklung der Französischen Revolution und den Kampf der Frauen darin nach  und die geistesgeschichtliche Voraussetzung: die Aufklärung. Als deren prominenteste Vertreter zwar in den Schul- und Geschichtsbüchern Männer genannt werden (wie im Fall der Französischen Revolution auch), deren Anfänge indes ein knappes Jahrhundert vor der männlichen Aufklärung von Frauen geleistet wurden: ein vernachlässigtes Kapitel in der Geschichte der Philosophie.

Autor*innen: Sulamith Sparre

25,20 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Lebensbilder, Lebenslügen. Leben und Sterben im Zeitalter der Biomedizin
Durch Erkenntnisse der biologischen und medizinischen Forschung werden grundlegende Bereiche des "Lebens", wie Schwangerschaft, Krankheit und Tod immer stärker umgedeutet. Neuartige "Lebensbilder" verändern unsere Alltagswahrnehmung und führen zu Umwertungen dessen, was Krankheit und was Gesundheit ist, wann Leben beginnt und der Tod Leben beendet.

Autor*innen: Frauen gegen Bevölkerungspolitik (Hg.)

8,90 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Links leben mit Kindern. Care Revolution zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Patriarchat auflösen! Kleinfamilie überwinden! Reproduktionsarbeit teilen! Care-Revolution! – Geht es um das Thema Kinder, fallen in linken Zusammenhängen häufig Schlagworte wie diese. Einige Menschen versuchen tatsächlich, diese politische Vision konkret in ihrem Alltag umzusetzen: in Freundschaften, Hausprojekten, Wohngemeinschaften oder Teilfamilien. Es gibt zahlreiche Erfahrungen mit gescheiterten, aber auch gelungenen Versuchen, mit Kindern in Gemeinschaft zu leben oder die Beziehung zu ihnen jenseits klassischer Eltern-Kind-Verhältnisse zu gestalten. Diese Erfahrungen zwischen politischem Anspruch und alltäglicher Realität kommen in diesem Buch in ihrer Vielstimmigkeit zum Ausdruck.

Autor*innen: Almut Birken; Nicola Eschen (Hg.)

16,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Zeige 157 bis 168 (von insgesamt 251 Artikeln)