sonstige Geschichte

Geschichte der ArbeiterInnenbewegung usw.

Zeige 133 bis 144 (von insgesamt 172 Artikeln)
Piraten. Vom Seeräuber zum Sozialrevolutionär

Die Piraterie zählte einst neben Krieg, Seuchen und Hungersnöten zu den Geißeln der Menschheit, der Seeräuber galt als »Feind aller«. Ab dem 17. Jahrhundert erfuhr der Pirat jedoch eine soziale und politische Aufwertung. In der aufklärerischen Literatur romantisiert, wird er seit den frühen achtziger Jahren entweder als Rebell und Vorkämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit oder als hedonistischer Anarchist gefeiert. In jüngster Vergangenheit hat man eine nach ihm benannte politische Partei gegründet und ihn zur Pop-Ikone stilisiert.

Autor*innen: Siegfried Kohlhammer

18,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Rebel Girls. 34 amerikanische Frauen im Porträt
Als Victor Grossman stellt in lebendigen Porträts 34 amerikanische Frauen vor, die in den großen Kämpfen um Selbstbestimmung und Menschenrechte, Gleichberechtigung und Frieden von der Kolonialzeit bis in unsere Tage eine prominente Rolle gespielt haben. Neben Berühmten wie Jane Fonda, Angela Davis oder Billie Holliday finden sich andere, die weniger bekannt, aber nicht weniger faszinierend sind. Zum Beispiel: Fannie Wright und Margret Fuller, die dem Patriarchat getrotzt und die Frauenbewegung initiiert haben; Harriet Tubman, die als entflohene Sklavin anderen bei der gefährlichen Flucht half; Victoria Woodhull, die die Spießermoral verlacht, für das Präsidentenamt kandidiert hat. Elizabeth Gurley Flynn, das "rebel girl", das an der Spitze von 25.000 streikenden Textilarbeiterinnen "Brot und Rosen" forderte uvm.

Autor*innen: Victor Grossmann

20,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Revolutionary Yiddishland. A History of Jewish Radicalism

Jewish radicals manned the barricades on the avenues of Petrograd and the alleys of the Warsaw ghetto; they were in the vanguard of those resisting Franco and the Nazis. They originated in Yiddishland, a vast expanse of Eastern Europe that, before the Holocaust, ran from the Baltic Sea to the western edge of Russia and incorporated hundreds of Jewish communities with a combined population of some 11 million people. Within this territory, revolutionaries arose from the Jewish misery of Eastern and Central Europe; they were raised in the fear of God and taught to respect religious tradition, but were caught up in the great current of revolutionary utopian thinking. Socialists, Communists, Bundists, Zionists, Trotskyists, manual workers and intellectuals, they embodied the multifarious activity and radicalism of a Jewish working class that glimpsed the Messiah in the folds of the red flag.

Autor*innen: Alain Brossat; Sylvia Klingberg

15,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Rufe aus der Vergangenheit. Von Frauen geführte Versklavtenaufstände

Rufe aus der Vergangenheit erzählt die Geschichte von Dr. Rebecca Hall, einer Historikerin und Enkelin von Versklavten. Die herkömmliche Geschichtsschreibung vermittelte ihr, dass versklavte Frauen bei Aufständen keine wesentliche Rolle spielten. Rebecca beschließt, genauer hinzuschauen. Ihre Reise führt sie von alten Gerichtsunterlagen über die Aufzeichnungen von Kapitänen hin zu Briefen und sogar forensischen Beweisen, die von einem Friedhof für Versklavte in Manhattan stammen. Überall entdeckt sie Kriegerinnen.

Autor*innen: Rebecca Hall; Hugo Martinez

18,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Russische Revolution 1921 - in Erinnerung an unsere begrabenen Träume

Unter den Trümmern der Geschichte liegen viele Träume vergangener Revolutionen begraben. 1921 war ein Jahr voller Niederlagen für jene Revolutionär*innen, die versucht hatten, sich dem zunehmend autoritären Charakter der Russischen Revolution entgegenzustellen. Meine Erinnerungsarbeit widme ich den Besiegten von damals. Mögen wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und den Mut aufbringen, unsere Träume zu befreien. Es gibt ein Versprechen, das darauf wartet, erfüllt zu werden.

Autor*innen: Johanna Teske

9,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Schrecken der Händler und Herrscher. Piratengemeinschaften in der Geschichte

Von der Antike bis weit in die Neuzeit löste der Begriff Pirat Angst und Schrecken bei Seehändlern und Küstenbewohnern aus und selbst heute sind manche Regionen der Welt vor Piraterie nicht sicher. Wer im Laufe der Zeit als Pirat bezeichnet wurde, hing vom Blickwinkel des Betrachters ab. So zählten für die meisten Staatsgefüge all jene Personen dazu, die den Seehandel und die Seeherrschaft in den von diesen Reichen beanspruchten Meeren und Küstenzonen störten.

Autor*innen: Andreas Obenaus; Eugen Pfister; Birgit Tremml-Werner (Hg.)

19,90 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Schriften zur russischen Revolution (1917-1921)

Klassenkämpfe in Sowjetrussland (1917-1921)

1. Klassenkämpfe im zaristischen Russland
2. Die Februarrevolution
3. Von der Februar- zur Oktoberrevolution
4. Die staatskapitalistische Reaktion gegen die proletarische Selbstorganisation
5. Kronstadt und die Dekadenz des Parteimarxismus

Der BürgerInnen- und imperialistische Interventionskrieg (1918-1921)
Die „Kommunistische“ Internationale gegen das Weltproletariat

Autor*innen: Nelke

5,00 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Schweigen heißt Lügen. Autobiographie
Über 40 Jahre lang stand Howard Zinn in der ersten Reihe des sozialen Wandels in Amerika, vom Hörsaal des ausschließlich von schwarzen Frauen besuchten Spelman College in den 1950er Jahren über die Bewegungen gegen den Vietnam-Krieg in den 1960ern bis zu seiner scharfen Kritik am "Krieg gegen den Terror". Mit dieser Autobiografie ist ein bewegendes Porträt seiner Epoche entstanden.

Autor*innen: Howard Zinn

22,70 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Seizing freedom. Slave Emancipation and Liberty for All

How did America recover after its years of civil war? How did freed men and women, former slaves, respond to their newly won freedom? David Roediger’s radical new history redefines the idea of freedom after the jubilee, using fresh sources and texts to build on the leading historical accounts of Emancipation and Reconstruction. Reinstating ex-slaves’ own “freedom dreams” in constructing these histories, Roediger creates a masterful account of the emancipation and its ramifications on a whole host of day-to-day concerns for Whites and Blacks alike, such as property relations, gender roles, and labor.

Autor*innen: David Roediger

14,00 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Set the Night on Fire. L.A. in the Sixties
Los Angeles in the sixties was a hotbed of political and social upheaval. The city was a launchpad for Black Power—where Malcolm X and Angela Davis first came to prominence and the Watts uprising shook the nation. The city was home to the Chicano Blowouts and Chicano Moratorium, as well as being the birthplace of “Asian American” as a political identity. It was a locus of the antiwar movement, gay liberation movement, and women’s movement, and, of course, the capital of California counterculture.

Autor*innen: Mike Davis; Jon Wiener

19,90 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Sichtbare Zeichen. Die neue deutsche Geschichtspolitik - Von der Tätergeschichte zur Opfererinnerung
Seit den Debatten um Vertreibung und Bombenkrieg haben sich die öffentliche Erinnerung und die staatlich legitimierte Gedenkpolitik von den NS-Verbrechen wegbewegt. In den Mittelpunkt sind die deutschen Opfer gerückt. Deutschland wird so zum Teil einer internationalen Opfergemeinschaft und zieht aus den Schrecken der Vergangenheit die moralische Rechtfertigung seiner heutigen Politik. Gleichzeitig soll ein einseitiger Blick die weitgehende Gleichsetzung von DDR und Drittem Reich festschreiben. Diese geschichtspolitischen Stränge werden derzeit in feste Formen gegossen und das im wörtlichen Sinne. Mit dem "Sichtbaren Zeichen gegen Vertreibung", dem Einheits- und Freiheitsdenkmal oder dem "Ehrenmal" für die Toten der Bundeswehr werden zur Zementierung dieses veränderten Geschichtsbilds eine Reihe neuer Erinnerungsorte geplant.

Autor*innen: Jan Korte; Gerd Wiegel (Hg.)

13,40 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Sklavenjagd und Menschenhandel

Unser Geschichtsbewusstsein verortet Sklavenjagd und Menschenhandel kaum je im mittelalterlichen Europa. Tatsächlich aber war das christliche Abendland im frühen Mittelalter ebenso wie das subsaharische Afrika das politisch-ökonomische Randgebiet einer Welt, die neben Byzanz vor allem vom Kalifat im Vorderen Orient sowie seinen Emiraten in Spanien und Nordafrika beherrscht wurde. Im Zuge des protoglobalen Fernhandels entstand unter dem islamischem Halbmond eine Raumordnung, in der sowohl Afrika als auch Europa zu Lieferzonen der Sklavenmärkte in Konstantinopel, Damaskus, Bagdad und Cordoba wurden. Nichtmuslimische Afrikaner und christliche Europäer wurden gleichermaßen massenhaft gefangen genommen, unterjocht und ausgebeutet – mit einem Wort: versklavt.

Autor*innen: Jan Robert Weber

18,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Zeige 133 bis 144 (von insgesamt 172 Artikeln)