Geschichte der ArbeiterInnenbewegung usw.
Die Piraterie zählte einst neben Krieg, Seuchen und Hungersnöten zu den Geißeln der Menschheit, der Seeräuber galt als »Feind aller«. Ab dem 17. Jahrhundert erfuhr der Pirat jedoch eine soziale und politische Aufwertung. In der aufklärerischen Literatur romantisiert, wird er seit den frühen achtziger Jahren entweder als Rebell und Vorkämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit oder als hedonistischer Anarchist gefeiert. In jüngster Vergangenheit hat man eine nach ihm benannte politische Partei gegründet und ihn zur Pop-Ikone stilisiert.
Autor*innen: Siegfried Kohlhammer
Autor*innen: Victor Grossmann
Jewish radicals manned the barricades on the avenues of Petrograd and the alleys of the Warsaw ghetto; they were in the vanguard of those resisting Franco and the Nazis. They originated in Yiddishland, a vast expanse of Eastern Europe that, before the Holocaust, ran from the Baltic Sea to the western edge of Russia and incorporated hundreds of Jewish communities with a combined population of some 11 million people. Within this territory, revolutionaries arose from the Jewish misery of Eastern and Central Europe; they were raised in the fear of God and taught to respect religious tradition, but were caught up in the great current of revolutionary utopian thinking. Socialists, Communists, Bundists, Zionists, Trotskyists, manual workers and intellectuals, they embodied the multifarious activity and radicalism of a Jewish working class that glimpsed the Messiah in the folds of the red flag.
Autor*innen: Alain Brossat; Sylvia Klingberg
Rufe aus der Vergangenheit erzählt die Geschichte von Dr. Rebecca Hall, einer Historikerin und Enkelin von Versklavten. Die herkömmliche Geschichtsschreibung vermittelte ihr, dass versklavte Frauen bei Aufständen keine wesentliche Rolle spielten. Rebecca beschließt, genauer hinzuschauen. Ihre Reise führt sie von alten Gerichtsunterlagen über die Aufzeichnungen von Kapitänen hin zu Briefen und sogar forensischen Beweisen, die von einem Friedhof für Versklavte in Manhattan stammen. Überall entdeckt sie Kriegerinnen.
Autor*innen: Rebecca Hall; Hugo Martinez
Unter den Trümmern der Geschichte liegen viele Träume vergangener Revolutionen begraben. 1921 war ein Jahr voller Niederlagen für jene Revolutionär*innen, die versucht hatten, sich dem zunehmend autoritären Charakter der Russischen Revolution entgegenzustellen. Meine Erinnerungsarbeit widme ich den Besiegten von damals. Mögen wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und den Mut aufbringen, unsere Träume zu befreien. Es gibt ein Versprechen, das darauf wartet, erfüllt zu werden.
Autor*innen: Johanna Teske
Von der Antike bis weit in die Neuzeit löste der Begriff Pirat Angst und Schrecken bei Seehändlern und Küstenbewohnern aus und selbst heute sind manche Regionen der Welt vor Piraterie nicht sicher. Wer im Laufe der Zeit als Pirat bezeichnet wurde, hing vom Blickwinkel des Betrachters ab. So zählten für die meisten Staatsgefüge all jene Personen dazu, die den Seehandel und die Seeherrschaft in den von diesen Reichen beanspruchten Meeren und Küstenzonen störten.
Autor*innen: Andreas Obenaus; Eugen Pfister; Birgit Tremml-Werner (Hg.)
Der BürgerInnen- und imperialistische Interventionskrieg (1918-1921)
Die „Kommunistische“ Internationale gegen das Weltproletariat
Autor*innen: Nelke
Autor*innen: Howard Zinn
How did America recover after its years of civil war? How did freed men and women, former slaves, respond to their newly won freedom? David Roediger’s radical new history redefines the idea of freedom after the jubilee, using fresh sources and texts to build on the leading historical accounts of Emancipation and Reconstruction. Reinstating ex-slaves’ own “freedom dreams” in constructing these histories, Roediger creates a masterful account of the emancipation and its ramifications on a whole host of day-to-day concerns for Whites and Blacks alike, such as property relations, gender roles, and labor.
Autor*innen: David Roediger
Autor*innen: Mike Davis; Jon Wiener
Autor*innen: Jan Korte; Gerd Wiegel (Hg.)
Unser Geschichtsbewusstsein verortet Sklavenjagd und Menschenhandel kaum je im mittelalterlichen Europa. Tatsächlich aber war das christliche Abendland im frühen Mittelalter ebenso wie das subsaharische Afrika das politisch-ökonomische Randgebiet einer Welt, die neben Byzanz vor allem vom Kalifat im Vorderen Orient sowie seinen Emiraten in Spanien und Nordafrika beherrscht wurde. Im Zuge des protoglobalen Fernhandels entstand unter dem islamischem Halbmond eine Raumordnung, in der sowohl Afrika als auch Europa zu Lieferzonen der Sklavenmärkte in Konstantinopel, Damaskus, Bagdad und Cordoba wurden. Nichtmuslimische Afrikaner und christliche Europäer wurden gleichermaßen massenhaft gefangen genommen, unterjocht und ausgebeutet – mit einem Wort: versklavt.
Autor*innen: Jan Robert Weber