Geschichte

Was wir aus der Geschichte lernen können:  Nicht die Anbetung der Asche, sondern das Weitertragen des Feuers...

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Revolutionärer Syndikalismus in der Praxis. Die Betriebsarbeit der Freien Arbeiter-Union Deutschlands von 1918 bis 1933

Mit der Freien Arbeiter-Union Deutschlands gründete sich im Dezember 1919 die erste anarcho-syndikalistische Gewerkschaft im deutschen Raum. Der Syndikalismus zeichnet sich durch einen föderalen und explizit anti-parlamentarischen Organisationsansatz aus, favorisiert die Direkte Aktion im Arbeitskampf und propagiert die Überwindung von Staat und Kapital mithilfe des Generalstreiks. Jule Ehms untersucht, inwiefern es den Syndikalist:innen der Weimarer Republik gelang, dieses konfliktorientierte Programm in die Betriebe zu tragen, und geht so dem Verhältnis von politischer Radikalität und gewerkschaftlicher Praxis nach.

Autor*innen: Jule Ehms

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Revolutionary Yiddishland. A History of Jewish Radicalism

Jewish radicals manned the barricades on the avenues of Petrograd and the alleys of the Warsaw ghetto; they were in the vanguard of those resisting Franco and the Nazis. They originated in Yiddishland, a vast expanse of Eastern Europe that, before the Holocaust, ran from the Baltic Sea to the western edge of Russia and incorporated hundreds of Jewish communities with a combined population of some 11 million people. Within this territory, revolutionaries arose from the Jewish misery of Eastern and Central Europe; they were raised in the fear of God and taught to respect religious tradition, but were caught up in the great current of revolutionary utopian thinking. Socialists, Communists, Bundists, Zionists, Trotskyists, manual workers and intellectuals, they embodied the multifarious activity and radicalism of a Jewish working class that glimpsed the Messiah in the folds of the red flag.

Autor*innen: Alain Brossat; Sylvia Klingberg

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Rirette Maîtrejean. Attentatskritikerin, Anarchafeministin, Individualanarchistin

Rirette Maîtrejean (1887-1968), Anarchafeministin und Individualanarchistin im französischen Milieu libre vor dem Ersten Weltkrieg, wandte sich in ihren Souvenirs d'anarchie (1913) entschieden gegen anarchistische Attentate und Raubüberfälle, von denen besonders die "Affäre Bonnot" bis heute erinnert wird. Die daraus entstandenen konfliktgeladenen Diskussionen führten zur Schwächung der anarchistischen Massenbewegung beim Kriegseintritt Frankreichs 1914. Die staatliche Repressionswelle traf nicht nur das vielfach von Anarchafeministinnen geprägte lebensreformerische und individualanarchistische Milieu, sondern zwang auch alle anderen anarchistischen Strömungen (u.a. Syndikalismus, kommunistischer Anarchismus) dazu, Stellung zu beziehen.

Autor*innen: Lou Marin

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Rückbesinnung und Umkehr. Zur Bedeutung der jüdischen Tradition bei Martin Buber und Aharon Appelfeld
Im nationalsozialistischen Deutschland vor der Shoah führte Martin Buber jüdische Bürger im Rahmen sog. Lernzeiten zum biblischen Text zurück, den er als die Stiftungsurkunde Israels begriff. Sie sollten im Hören auf die Schrift die "Gottesmächte" als haltgebenden Grund erfahren. So ausgerüstet, das war die Hoffnung Martin Bubers, sollten die deutschen Juden sich als jüdische Gemeinschaft von Mensch zu Mensch, als Erinnerungsgemeinschaft und als Werkgemeinschaft in der Krise bewähren. Das deutsche und darüber hinaus das europäische Judentum wurde in der Shoah zum großen Teil vernichtet. Das neue Israel, nach der Shoah, war eine Gemeinschaft des Aufbruchs, des Neuaufbaus; die europäische Herkunft, samt Religion und Geschichte, mit den Erfahrungen der Elterngeneration wurde bei vielen weggesperrt; weggesperrt wurden die Schrecken, aber auch das Schöne der Vergangenheit. Aharon Appelfeld steht für eine Überwindung dieses Verlusts. Die beiden Texte dieses Buchs stehen für sich selbst und zeigen, in aufeinanderfolgenden geschichtlichen Konstellationen, zugleich die Parallelen im Wirken und Schreiben zweier herausragender Persönlichkeiten.

Autor*innen: Walter Schiffer; Thomas Reichert

12,20 €
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Rufe aus der Vergangenheit. Von Frauen geführte Versklavtenaufstände

Rufe aus der Vergangenheit erzählt die Geschichte von Dr. Rebecca Hall, einer Historikerin und Enkelin von Versklavten. Die herkömmliche Geschichtsschreibung vermittelte ihr, dass versklavte Frauen bei Aufständen keine wesentliche Rolle spielten. Rebecca beschließt, genauer hinzuschauen. Ihre Reise führt sie von alten Gerichtsunterlagen über die Aufzeichnungen von Kapitänen hin zu Briefen und sogar forensischen Beweisen, die von einem Friedhof für Versklavte in Manhattan stammen. Überall entdeckt sie Kriegerinnen.

Autor*innen: Rebecca Hall; Hugo Martinez

18,50 €
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Russische Revolution 1921 - in Erinnerung an unsere begrabenen Träume

Unter den Trümmern der Geschichte liegen viele Träume vergangener Revolutionen begraben. 1921 war ein Jahr voller Niederlagen für jene Revolutionär*innen, die versucht hatten, sich dem zunehmend autoritären Charakter der Russischen Revolution entgegenzustellen. Meine Erinnerungsarbeit widme ich den Besiegten von damals. Mögen wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und den Mut aufbringen, unsere Träume zu befreien. Es gibt ein Versprechen, das darauf wartet, erfüllt zu werden.

Autor*innen: Johanna Teske

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Schrecken der Händler und Herrscher. Piratengemeinschaften in der Geschichte

Von der Antike bis weit in die Neuzeit löste der Begriff Pirat Angst und Schrecken bei Seehändlern und Küstenbewohnern aus und selbst heute sind manche Regionen der Welt vor Piraterie nicht sicher. Wer im Laufe der Zeit als Pirat bezeichnet wurde, hing vom Blickwinkel des Betrachters ab. So zählten für die meisten Staatsgefüge all jene Personen dazu, die den Seehandel und die Seeherrschaft in den von diesen Reichen beanspruchten Meeren und Küstenzonen störten.

Autor*innen: Andreas Obenaus; Eugen Pfister; Birgit Tremml-Werner (Hg.)

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Schriften zur russischen Revolution (1917-1921)

Klassenkämpfe in Sowjetrussland (1917-1921)

1. Klassenkämpfe im zaristischen Russland
2. Die Februarrevolution
3. Von der Februar- zur Oktoberrevolution
4. Die staatskapitalistische Reaktion gegen die proletarische Selbstorganisation
5. Kronstadt und die Dekadenz des Parteimarxismus

Der BürgerInnen- und imperialistische Interventionskrieg (1918-1921)
Die „Kommunistische“ Internationale gegen das Weltproletariat

Autor*innen: Nelke

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Schwarze Scharen. Anarcho-Syndikalistische Arbeiterwehr (1929 - 1933)
Auf gegnerischen Versammlungen stellten sie sich entschlossen gegen Mehrheiten, später schossen sie auf Nazis und legten für den Fall der Machtübernahme durch Hitler ein Waffenlager an. Sie traten auf mit dem Kürzel SS - für "Schwarze Scharen". Unter diesem Namen formierten sich seit 1929 regionale Kampfverbände aus der anarcho-syndikalistischen Arbeiterbewegung heraus. Sie schützten nicht nur Veranstaltungen der Anarcho-Syndikalisten, sie wollten generell mehr auf der Straße statt in den Betrieben agitieren, besonders unter den Erwerbslosen.

Autor*innen: Helge Döhring

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Schweigen heißt Lügen. Autobiographie
Über 40 Jahre lang stand Howard Zinn in der ersten Reihe des sozialen Wandels in Amerika, vom Hörsaal des ausschließlich von schwarzen Frauen besuchten Spelman College in den 1950er Jahren über die Bewegungen gegen den Vietnam-Krieg in den 1960ern bis zu seiner scharfen Kritik am "Krieg gegen den Terror". Mit dieser Autobiografie ist ein bewegendes Porträt seiner Epoche entstanden.

Autor*innen: Howard Zinn

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Sechs Tage im April. Erich Mühsams Räterepublik
Nur sechs Tage lang, vom 7. bis zum frühen Morgen des 13. April 1919, währte die »Bairische Räterepublik«, die auch als »Dichterrepublik« in die Geschichte einging und deren wichtigstes Sprachrohr der Dichter Erich Mühsam war. Bis heute beflügeln diese sechs Tage sozialrevolutionäre Träume von einer gesellschaftlichen Alternative zu Parlamentarismus einerseits und Parteidiktatur andererseits. Doch wie genau sah Mühsams Vision aus, und woran scheiterte sie?

Autor*innen: Markus Liske

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Seizing freedom. Slave Emancipation and Liberty for All

How did America recover after its years of civil war? How did freed men and women, former slaves, respond to their newly won freedom? David Roediger’s radical new history redefines the idea of freedom after the jubilee, using fresh sources and texts to build on the leading historical accounts of Emancipation and Reconstruction. Reinstating ex-slaves’ own “freedom dreams” in constructing these histories, Roediger creates a masterful account of the emancipation and its ramifications on a whole host of day-to-day concerns for Whites and Blacks alike, such as property relations, gender roles, and labor.

Autor*innen: David Roediger

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