Die Zeichnungen und Textauszüge aus den CARNETS NOIRCIS lassen uns in eine 150 Jahre zurückliegende Epoche eintauchen – die Zeit von Rudolf Rocker, von seiner Jugend in Deutschland bis zu seinem Exil in den Vereinigten Staaten: Zensur, Verlust der Staatsangehörigkeit, erzwungene Migration, Inhaftierung, staatliche Gewalt, aber auch eine überaus produktive Herausgabe von Zeitungen und Zeitschriften sowie die Organisation der Arbeiter, um Zugang zu Kultur und Politik zu erlangen.
Diese Notizbücher erzählen die Geschichte von innen heraus, durch die Stimmen derjenigen, die sie erlebt, Widerstand geleistet und in ganz Europa und darüber hinaus gekämpft haben. In den Erinnerungen von Rudolf Rocker werden diese Erzählungen mit der Kraft eines Abenteuerromans lebendig – mit dem Unterschied, dass jedes Detail ein authentisches Zeugnis ist, das bis heute nachhallt als Warnung vor jeder Form politischer Passivität.
Buch, 560 Seiten (2 Bände)