Kunst, (Sub)Kultur und Fußball

Kunst, Streetart, (Sub)kultur und Fußball(fankulturen)

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We are ugly but we have the music. Eine ungewöhnliche Spurensuche in Sachen jüdischer Erfahrung und Subkultur
Eine nervöse Unruhe ist die Triebfeder der Popkultur, die Suche nach Neuem, Flucht vor der Gesellschaft, die Ausbildung von Sehnsuchtsorten: San Francisco 1965, New York 1976, London 1977, Detroit 1985. Diese nervöse Unruhe, Heebie-Jeebies, trieb auch die jüdischen Protagonisten der Subkulturen um, das Gefühl, nirgendwo dazuzugehören, immer gleichzeitig draußen und drinnen zu sein: in der Popkultur wurde dieses Gefühl der Bedrohung produktiv gemacht.

Autor*innen: Jonas Engelmann; Hans Peter Frühauf; Werner Nell; Peter Waldmann (Hg.)

18,40 €
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Wessen Morgen ist der Morgen. Arbeiterlied und Arbeiterkämpfe in Deutschland

Im Jahr 2014 wurde das »Singen der Lieder der deutschen Arbeiterbewegung« in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes im Sinne der UNESCO aufgenommen. Das Liedgut sei »Ausdruck von Benachteiligung und Unterdrückung lohnabhängiger Beschäftigter, aber auch von Gegenwehr, Kampfeswillen und Zukunftsgewissheit.« Doch sollte, was vom Aussterben bedroht scheint, nicht wiederbelebt werden? Im Spiegel des Arbeiterliedes blättert Kai Degenhardt die vielen Kämpfe und Niederlagen, Erfolge und Fehlschläge in der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung auf. Dabei stellt er auch das triumphalistische Pathos und die, speziell deutsche, Verwurzelung des Arbeiterlieds in den Hinterzimmern von Männergesangsvereinen in ihren historischen Kontext.

Autor*innen: Kai Degenhardt

17,40 €
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Why I stopped making Merch for a Revolution, that does not happen.

„Warum ich aufgehört habe, Merch für eine Revolution zu machen, die nicht passiert.“ ist ein schwindelerregendes Essay über Kunst, Aktivismus und Überleben. Dieser innerhalb weniger Tage niedergeschriebe innere Monolog fängt mehr als zwei Jahrzehnte voller wertvoller Erfahrungen und herber Enttäuschungen ein und verknüpft das Aufwachsen in einer d.i.y.-Familie mit geschätzten und gefragten Qualitäten sowohl in gegenwärtigen Subkulturen als auch im Neoliberalismus. Es ist eine sehr persönliche Betrachtung auf den Kampf um einen Lebensunterhalt als autodidaktische*r und professionelle*r Künstler*in innerhalb alternativer Strukturen und wie nahe (selbst-)Ausbeutung und Ernüchterung gehen und treffen können.

Autor*innen: Yori Gagarim

6,00 €
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Wir waren doch mal Feministinnen. Vom Riot Grrrl zum Covergirl - Der Ausverkauf einer politischen Bewegung

Feminismus ist hip. Beyoncé und Emma Watson bekennen sich zum "F-Wort", Taylor Swift sowieso. Eine ganze Marketingindustrie schreibt sich "Empowerment" auf die Fahnen, um damit so gut wie jedes Produkt, von Unterwäsche bis Frühstücksflocken, an die Frau zu bringen. Was als politische Bewegung für soziale Gerechtigkeit begonnen hat, scheint heute kaum noch mehr als ein Shoppingtipp in einem großen, bunten Markt zu sein, der uns Lösungen für Probleme und Problemzonen verkauft, die erst das System zu solchen macht. Der Feminismus als Marke setzt individuelle Selbstverwirklichung über kollektive Solidarität.

Autor*innen: Andi Zeisler

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Zurück zum Tatort Stadion. Diskriminierung und Antidiskriminierung in Fußball-Fankulturen

Nicht erst seit den Übergriffen und Parolen der „Hooligans gegen Salafisten“ ist klar: Quer durch die Ligen gehören Gewalt und Diskriminierung noch immer zum Alltag in Fußball-Fankulturen. Die Autor_innen dieses Sammelbandes beschäftigen sich in deutscher und europäischer Perspektive mit grundlegenden Problemen wie Rassismus, Sexismus, Antiziganismus oder Homophobie. Sie analysieren verdeckte und offene Ausdrucksformen, zeigen Gegeninitiativen und Handlungsalternativen und ermuntern zur kritischen Eigenreflexion - ohne den Blick für den Facettenreichtum des Fußballs und seine fröhlich-derben Fanszenen zu verlieren.

Autor*innen: Gerd Dembowski; Jonas Gabler u.a. (Hg.)

20,50 €
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