Literatur, Lyrik und Bücher über LiteratInnen
November 1919. Seit sieben Monaten sitzt Mühsam in bayerischer Haft. Aus der Überzeugung, dass die Weltrevolution bevorsteht, schöpft er die Kraft und den Mut weiterzukämpfen - gegen die Kerkermeister, die sein öffentliches Wirken behindern, für den Sieg der geeinten Linken über das Regime der Freikorps und der korrupten Parteien. Die Krisen und Unruhen in ganz Deutschland geben ihm recht, der Sieg über die Putschisten vom März 1920 weckt neue Hoffnungen.
Autor*innen: Erich Mühsam; Chris Hirte; Conrad Piens (Hg.)
Erich Mühsams Tagebuchhefte 26 und 27 umfassen den Zeitraum Januar bis Mai 1921, sie entstehen in der Festungshaft im bayerischen Niederschönenfeld.
Mühsam schildert den tristen Alltag der Haftanstalt, die Willkür der Bewacher und die Strafmaßnahmen der rechtsgerichteten bayerischen Regierung, die alles tut, um die durch die Inflation verursachte Notlage der Gefangenen zusätzlich zu verschärfen.
Autor*innen: Erich Mühsam; Chris Hirte; Conrad Piens (Hg.)
Das zweite Halbjahr 1921 in der bayerischen Festungshaft in Niederschönenfeld, das diesen Band ausfüllt, stellt Mühsams Zukunftsglauben auf die härteste Probe. Täglich steigern die Bewacher den an Folter grenzenden Psychoterror gegen die völlig entrechteten Häftlinge. Fast alle Versuche, Notschreie nach außen dringen zu lassen, werden unterbunden. Mühsam konfrontiert sich täglich mit den Grundfragen des politischen Kampfes, nicht nur in Gedanken, sondern mit Haut und Haar: Geht es um die Zukunft oder nur noch um Widerstand? Geht es um die Wahrung von Würde oder nur noch um das nackte Überleben?
Autor*innen: Erich Mühsam; Chris Hirte; Conrad Piens (Hg.)
Yok hat den Job als Taxifahrer fast 30 Jahre lang gemacht. In Berlin. Eigentlich ganz gerne. Meist freundlich und den Fahrgästen zugewandt. Wie das geht, wenn man den Glauben an die Menschheit aus Gründen langsam verloren hat, seinen Humor aber nicht? Das zeigt dieses Buch. 100 neue Geschichten im Spannungsfeld zwischen Fernsehturm und »Fick dich selbst« – denn: Wenn der Kutscher ein Anarcho ist, ist der Kunde nicht mehr König. Und Yok hat sie alle gefahren, die Blitzbirnen, die Verwirrten und, ja, auch ein paar tolle Menschen.
Autor*innen: Yok
During the pitched battle over slavery in the United States, Black writers - enslaved and free - allied themselves with the cause of abolition and used their art to advocate for emancipation and to envision the end of slavery as a world-historical moment of possibility. These Black writers borrowed from the European tradition of Romanticism - lyric poetry, prophetic visions - to write, speak, and sing their hopes for what freedom might mean. At the same time, they voiced anxieties about the expansion of global capital and US imperial power in the aftermath of slavery. They also focused on the ramifications of slavery's sexual violence
Autor*innen: Matt Sandler
Autor*innen: M. Gilliland
Autor*innen: Wolfgang Haug
Autor*innen: Fritz Herrmann
Autor*innen: Subcommandante Marcos; Paco Ignacio Taibo II
Gedichte des ungarischen Nationaldichters Sandor Petöfi. Aus dem Ungarischen übertragen von Hedwig Lachmann. Mit dem Text "Pannonische Aufbrüche. Sozialrevolten im westungarischen Raum von den frühen Bauernaufständen bis zur Räteperiode 1918/19. Ein Beitrag zur Vorgeschichte des Burgenlandes." von Gerhard Senft.
Autor*innen: Sandor Petöfi
Zwei junge Frauen: Charles und Gwen. Charles muss mit ihren Post-Hippie-Eltern aufs Land ziehen und will da unter keinen Umständen hin. Auf einen Kiosk, eine Palme und das Internet ist zum Glück noch Verlass. Und Gwen? Sie wohnt ganz in der Nähe und führt dort unbemerkt ein wildes, schmutziges Leben, um dem Wohlstand ihrer Eltern zu entkommen. Das Geld, das sie den Jungs aus der Tasche zieht, während sie mit ihnen schläft, spendet sie. Dass die beiden sich kennenlernen, ist definitiv überfällig.
Autor*innen: Lisa Krusche
Utopia ist ein zweiteiliger Dialog. Das erste Buch zeichnet das Bild einerkorrupten Gesellschaft in England und Europa. Scharf wird die zeitgenössische Eigentumsordnung kritisiert. Die Dialogfigur Thomas Morus appelliert für eine mehr bürgerliche politische Philosophie, die nicht im träumerischen Überschwang die politische Ordnung der Zeit überfliegt, sondern humanistische Gelehrte dazu anhält, Fürsten zu Reformen zu bewegen. Dagegen hält Raphael Hythlodaeus die Gesellschaft Englands für so verderbt, dass der Philosophie nirgends Gehör geschenkt würde.
Autor*innen: Thomas Morus