Literatur

Literatur, Lyrik und Bücher über LiteratInnen

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Tagebücher. Band 9, 1921

Das zweite Halbjahr 1921 in der bayerischen Festungshaft in Niederschönenfeld, das diesen Band ausfüllt, stellt Mühsams Zukunftsglauben auf die härteste Probe. Täglich steigern die Bewacher den an Folter grenzenden Psychoterror gegen die völlig entrechteten Häftlinge. Fast alle Versuche, Notschreie nach außen dringen zu lassen, werden unterbunden. Mühsam konfrontiert sich täglich mit den Grundfragen des politischen Kampfes, nicht nur in Gedanken, sondern mit Haut und Haar: Geht es um die Zukunft oder nur noch um Widerstand? Geht es um die Wahrung von Würde oder nur noch um das nackte Überleben?

Autor*innen: Erich Mühsam; Chris Hirte; Conrad Piens (Hg.)

32,90 €
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Taxitanic. »Taxifahren ist wie Punk, nur mit Reifen und ohne Saufen.«

Yok hat den Job als Taxifahrer fast 30 Jahre lang gemacht. In Berlin. Eigentlich ganz gerne. Meist freundlich und den Fahrgästen zugewandt. Wie das geht, wenn man den Glauben an die Menschheit aus Gründen langsam verloren hat, seinen Humor aber nicht? Das zeigt dieses Buch. 100 neue Geschichten im Spannungsfeld zwischen Fernsehturm und »Fick dich selbst« – denn: Wenn der Kutscher ein Anarcho ist, ist der Kunde nicht mehr König. Und Yok hat sie alle gefahren, die Blitzbirnen, die Verwirrten und, ja, auch ein paar tolle Menschen.

Autor*innen: Yok

20,60 €
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The Black Romantic Revolution. Abolitionist Poets at the End of Slavery

During the pitched battle over slavery in the United States, Black writers - enslaved and free - allied themselves with the cause of abolition and used their art to advocate for emancipation and to envision the end of slavery as a world-historical moment of possibility. These Black writers borrowed from the European tradition of Romanticism - lyric poetry, prophetic visions - to write, speak, and sing their hopes for what freedom might mean. At the same time, they voiced anxieties about the expansion of global capital and US imperial power in the aftermath of slavery. They also focused on the ramifications of slavery's sexual violence

Autor*innen: Matt Sandler

15,50 €
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The free. Die Freien
In einem Land, das nicht genau benannt wird, bei dem es sich aber eindeutig um Irland handelt, entwickelt sich in einer Zeit der zusammenbrechenden Wirtschaft eine Parallelgesellschaft. Verantwortlich dafür sind "the free", wie es im Originaltext heißt, oder eben Die Freien, eine Gruppierung von Menschen, die ernsthaft an der anarchistischen Idee arbeiten und daran glauben, diese auch umsetzen zu können...

Autor*innen: M. Gilliland

12,50 €
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Theodor Plievier. Anarchist ohne Adjektive - Der Schriftsteller der Freiheit
Wer sich dem Schriftsteller Theodor Plievier heute annähert, stellt zunächst überrascht fest, dass sich die Informationslage im Internet schon beim Geburtstermin uneinig ist. Diese Uneinigkeit oder besser die Schwierigkeit seine Persönlichkeit zu greifen, setzt sich fort, wenn es um die politische Zuordnung geht, die Etiketten sind zahlreich: Vagabund und Rebell, revolutionärer Matrose, Inflationsheiliger, Anarchist bzw. Individual-Anarchist, Syndikalist bzw. Anarchosyndikalist, Antimilitarist, Kommunist und Antikommunist.

Autor*innen: Wolfgang Haug

25,20 €
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Neu
Tote auf Urlaub. Berlin 1919

Kaum ein Autor hat sich so intensiv mit der deutschen Novemberrevolution befasst wie Klaus Gietinger. Ergebnis sind ein halbes Dutzend Bücher, die immer neue Aspekte dieses Jahrhundertereignisses erschließen konnten. Doch in seinem Archiv liegen noch viele Schätze. Ein Teil dieser Dokumente gehen nun in einen Roman ein, dessen Handlungsstränge über 90% belegbar sind. Erdacht sind nur die beiden Hauptpersonen. Der Drehbuchautor hat es verstanden die Geschichte lebendig werden zu lassen.

Autor*innen: Klaus Gietinger

19,90 €
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Ulrike
Ulrike, Deutschlands vielbewunderte und noch mehr gescholtene Terroristin, steht hier im Mittelpunkt von insgesamt 27 Szenen, wobei Leben und Sterben der Heldin nicht von einer Frau veranschaulicht werden, sondern von einem Darsteller männlichen Geschlechts. Von einem Darsteller, der sich in 14 Rollen verschiedener von an Ulrikes Weg stehender Typen annimmt, darunter auch bekannter Persönlichkeiten der Zeitgeschichte.

Autor*innen: Fritz Herrmann

10,00 €
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Unbequeme Tote
"Unbequeme Tote" ist das Ergebnis eines einzigartigen literarischen Experiments: Der wortgewandte Sprecher der zapatistischen Guerilla und der bekannteste Krimi-Schriftsteller Mexikos schreiben vierhändig einen Roman, der in wöchentlichen Vorabdrucken in der größten linken Tageszeitung des Landes erscheint: Héctor Belascoarán Shayne, unabhängiger Detektiv in Mexiko-Stadt, erhält geheimnisvolle Anrufe von einem Toten. Zur gleichen Zeit wird Elías Contreras, "Ermittlungskommission" der EZLN, ein Dossier über einen "gewissen Morales" zugespielt, der in dunkle Geschäfte im lakandonischen Urwald verwickelt ist...

Autor*innen: Subcommandante Marcos; Paco Ignacio Taibo II

17,30 €
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Ungarische Gedichte

Gedichte des ungarischen Nationaldichters Sandor Petöfi. Aus dem Ungarischen übertragen von Hedwig Lachmann. Mit dem Text "Pannonische Aufbrüche. Sozialrevolten im westungarischen Raum von den frühen Bauernaufständen bis zur Räteperiode 1918/19. Ein Beitrag zur Vorgeschichte des Burgenlandes." von Gerhard Senft.

Autor*innen: Sandor Petöfi

12,00 €
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Unsere anarchistischen Herzen

Zwei junge Frauen: Charles und Gwen. Charles muss mit ihren Post-Hippie-Eltern aufs Land ziehen und will da unter keinen Umständen hin. Auf einen Kiosk, eine Palme und das Internet ist zum Glück noch Verlass. Und Gwen? Sie wohnt ganz in der Nähe und führt dort unbemerkt ein wildes, schmutziges Leben, um dem Wohlstand ihrer Eltern zu entkommen. Das Geld, das sie den Jungs aus der Tasche zieht, während sie mit ihnen schläft, spendet sie. Dass die beiden sich kennenlernen, ist definitiv überfällig.

Autor*innen: Lisa Krusche

23,70 €
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Utopia

Utopia ist ein zweiteiliger Dialog. Das erste Buch zeichnet das Bild einerkorrupten Gesellschaft in England und Europa. Scharf wird die zeitgenössische Eigentumsordnung kritisiert. Die Dialogfigur Thomas Morus appelliert für eine mehr bürgerliche politische Philosophie, die nicht im träumerischen Überschwang die politische Ordnung der Zeit überfliegt, sondern humanistische Gelehrte dazu anhält, Fürsten zu Reformen zu bewegen. Dagegen hält Raphael Hythlodaeus die Gesellschaft Englands für so verderbt, dass der Philosophie nirgends Gehör geschenkt würde.

Autor*innen: Thomas Morus

6,00 €
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Utopie. Vom Roman zur Denkfigur

Zum einen werden literarische Roman-Utopien, (früh-)sozialistische Siedlungs-Utopien und politische Utopien unterschieden und historisch eingeordnet. Zum anderen liegt der Schwerpunkt des Buches bei den Utopiedebatten des 20. Jahrhunderts, in denen sich diverse AutorInnen darum bemüht haben, die Funktionen von Utopie für eine emanzipatorische Linke auszuloten. Als Ausdruck von Bestrebungen und Kritik am Bestehenden, als Möglichkeitssinn und
Motivation von Bewegungen, als Artikulation von Bedürfnissen, linke Tradition und strategische Option wird Utopie zu einer Denkfigur kritischer Theorien.

Autor*innen: Alexander Neupert-Doppler

15,50 €
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