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Unbeschreiblich Männlich. Heteronormativitätskritische Perspektiven

Unbeschreiblich Männlich. Heteronormativitätskritische Perspektiven
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Art.-Nr.:
3622
ISBN:
9783939542018
Autor*innen:
Robin Bauer; Josch Hoenes; Volker Woltersdorff (Hg.)
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Männerschwarmskript Verlag
19,50 EUR
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    • Details

    Beschreibung

    Heteronormativitätskritische Perspektiven

    Nachdem die kritische Männerforschung zeigen konnte, dass Männlichkeiten keinesfalls ahistorische und transkulturelle Kategorien darstellen, sondern immer in historisch und kulturell spezifische Normierungs- und Herrschaftsverhältnisse eingebunden sind, konnten zahlreiche vermeintliche Selbstverständlichkeiten dekonstruiert werden. Dabei wurde bisher jedoch übersehen, dass selbst die Queer Theory keine klare Auskunft darüber gibt, was sie unter Männlichkeit oder Maskulinität genau versteht. Angesichts einer Situation, in der die Kategorie des biologischen Geschlechts die alleinige Definitionsmacht verloren hat und Transpersonen Männlichkeit sich aneignen oder ablegen, gewinnt diese Frage an Brisanz.

    Inhalt:

    1. Vorwort von Stefanie von Schnurbein
    2. Männlichkeit ist für alle da. Aber was ist Männlichkeit? Einleitung der Herausgeber
    3. Nina Degele: Männlichkeiten queeren
    4. Andreas Kraß: Der Lieblingsjünger und die Folgen. Vom Johannesevangelium bis zu Dan Browns Sakrileg
    5. Andreas Heilmann: Die Verteidigung der Männlichkeit . Das Identitätsdilemma schwuler Männer zwischen Militär und Coming-out
    6. Sven Glawion: Sauberkeit und Sozialismus. Heteronormativität, Männlichkeit und die DDR: Ein Blick in Siegfried Schnabls Mann und Frau intim
    7. Renaud Lagabrielle: Penetrierende Männlichkeiten Zum brüchigen Verhältnis von "Männlichkeit" und "(Homo-) Sexualität" in der zeitgenössischen frankofonen Maghreb-Literatur
    8. Volker Woltersdorff alias Lore Logorrhöe: "I Want To Be A Macho Man" Schwule Diskurse über die Aneignung von Männlichkeit in der Fetisch- und SM-Szene
    9. Peter Rehberg: "Homoskin" - Weder Dramaqueen noch Klon
    10. Josch Hoenes: KörperBilder von Transmännern. Visuelle Politiken in den Fotografien Loren Camerons
    11. Anne Eßer / Kymberlyn Reed: Der "weibliche" Blick auf "Männlichkeit" in Slash-Literatur
    12. Robin Bauer: "Daddy liebt seinen Jungen"' Begehrenswerte Männlichkeiten in Daddy/Boy- Rollenspielen queerer BDSM-Kontexte
    13. Uta Schirmer: "Ich will kein Mann sein wollen". Drag Kinging, Männlichkeit und Strategien der "disidentification" Modernisierungsgewinner und -verlierer
    14. Michael Gratzke: Mythos Afrikasöldner. Modernisierung, mann-männliches Begehren und männliche Subjektbildung in der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts
    15. Sebastian Scheele: "Schwul leben - heterosexuell lieben". Metrosexualität als homophobe Modernisierung hegemonialer Männlichkeit
    16. Maxime Cervulle: Die Kings des Geschlechts und der Vorstadt. Frankoarabische Männlichkeitsperformanzen in Frankreich
    17. Renate Lorenz: Merkwürdige Produkte. Männlichkeit und Kohletransport
    18. Elahe Haschemi Yekani: Transgender-Begehren im Blick. Männliche Weiblichkeiten als Spektakel im Film
    19. Elke Heckner: Ost-westliche Verführungsszenarien. Inszenierung von Geschlecht unter dem Zeichen der Kapitalismuskritik
    20. Andrea Rick: Femmes, Fans, Freundinnen. Femininitäten nur in Nebenrollen? Konstruktionen von Cross-Maskulinitäten/-Männlichkeiten durch den Ausschluss von Femininitäten/Weiblichkeiten
    21. Literaturempfehlungen
    22. Autor_innen

    Buch, 320 Seiten