Queeres zur heterosexuellen Norm: Schwule, Lesben, Transgender und der Kampf gegen Homophobie und Transphobie
Autor*innen: Felicia Ewert
Autor*innen: Robin Bauer; Josch Hoenes; Volker Woltersdorff (Hg.)
Autor*innen: Gabriele Horak u.a. (Hg.)
In den 70er Jahren hat sich die neue Schwulenbewegung formiert, in den 80er und 90 Jahren hat sie sich eine Infrastruktur geschaffen und wurde zugleich durch die Aidskrise zurückgeworfen. Das Waldschlösschen, schwule Buchläden, Zeitschriften und Verlage wurden gegründet, eine eigenständige Lesbenbewegung trat in Erscheinung. Auch in Gewerkschaften und Parteien organisierten sich Schwule und Lesben. Mit dem BVH und dem LSVD gab es zwei konkurrierende Dachverbände. Als zentraler Konfliktpunkt kristallisierte sich die Frage heraus: Ist eine auf Gleichstellung und Integration ausgerichtete Homosexuellenpolitik der richtige Weg der Emanzipation? Oder gilt es, das "Anderssein" und die eigene Gegenkultur als provokativen Hebel zur Veränderung der Gesellschaft zu nutzen?
Autor*innen: Andreas Pretzel; Volker Weiß (Hg.)