Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.
Was tun vegan lebende Eltern, wenn das Kind ein Haustier möchte oder der Kindergarten einen Zoobesuch plant? Welche Nährstoffe sind für Veganerinnen in der Schwangerschaft besonders wichtig? Und wo gibt es die besten lederfreien Kinderschuhe? Wer vegan lebt und Kinder hat, ist mit vielen Fragen dieser Art konfrontiert. Der Ratgeber »Vegane Eltern – junges Gemüse« will Familien im veganen Alltag unterstützen und Hilfestellungen in typischen Situationen anbieten. Er wendet sich an Eltern, die ihren Kindern Lust auf Veganismus machen wollen, ohne ihnen ein veganes Leben aufzuzwingen.
Autor*innen: Corinne Matzka; Jonas Engelmann
Am 21. Oktober 1916 betritt ein junger Mann das Hotel Meißl & Schadn auf der Wiener Kärntnerstraße, geht in den Speisesaal, nimmt ein Mittagessen ein und erschießt den anwesenden österreichischen Ministerpräsidenten Karl Graf Stürgkh. Bei dem Attentäter handelt es sich um den bekannten Sozialdemokraten Friedrich Adler, der mit seiner Tat nicht nur gegen die Gräuel des Ersten Weltkrieges und die Notverordnungen des Ministerpräsidenten protestierte, sondern auch gegen die bellizistische Haltung seiner eigenen Partei.
Autor*innen: Friedrich Adler
Die krisenhafte Entwicklung in der Wirtschaft und die soziale Ungleichheit nehmen immer drastischere Formen an. "Wir lassen zu, dass Geld die Politik bestimmt, während Menschen unter Mangel leiden", brachte kürzlich der renommierte Ökonom Jeffry Sachs einen der Grundwidersprüche des aktuellen Wirtschaftsgeschehens auf den Punkt. Das Kunststück, auf Sparmaßnahmen zu verzichten und den öffentlichen Sektor unter Vermeidung der Schuldenfalle ausreichend mit monetären Mitteln auszustatten, versuchte der Österreicher Heinrich Färber (1864-1941) mittels seines ergokratischen Programms in der Zwischenkriegszeit. Färber schaffte es, mehrere zivilgesellschaftliche Initiativen zu inspirieren, sein Ruf drang in der Folge bis Lateinamerika.
Autor*innen: Gerhard Senft
Wie konnte sich Rosa Luxemburg in einer männerdominierten Partei entwickeln? Unter welchen Voraussetzungen entfaltete sie ihre journalistische Tätigkeit? Welche Stellung nahm sie dabei real zur Frauenbewegung ihrer Zeit ein? An welche Denkansätze Rosa Luxemburgs können wir heute anknüpfen, um die globale Situation und Weltlage zu verstehen? Und wie stand Rosa Luemburg speziell zur österreichischen Sozialdemokratie bzw. zum Austromarxismus?
Autor*innen: Krauß u.a. (Hg.)
In acht Gesprächen spüren die Herausgeber aktuellen und grundsätzlichen Fragen der Linken nach: dem Umgang mit der Geschichte der ArbeiterInnenbewegung; den multiplen Krisen der Gegenwart und nicht zuletzt den wirkmächtigen Ansätzen eines nachkapitalistischen Gesellschaftsentwurfs. Acht weitere Beiträge ergründen die vielfältigen Potenziale künstlerischer Intervention und problematisieren strukturelle Fragen und solche der Vermittlung linker, antikapitalistischer Inhalte.
Autor*innen: Ernest Kaltenegger; Leo Kühberger; Samuel Stuhlpfarrer (Hg.)
In dem zweiten Band der Reihe „Machno, Zeugnisse einer Bewegung“ kommt der maßgebliche Initiator dieser breiten Bewegung im Osten der Ukraine zu Wort. Einer Bewegung, die ihren Anfang im nach der Russischen Revolution von 1917 beginnenden Bürgerkrieg hatte und die bis zum Ende desselben eine bedeutende Rolle auf dem Gebiet der Ukraine spielen sollte.
Autor*innen: Valentin Tschepego (Hg.)
Anfang des 20. Jahrhunderts waren die russischen Jüdinnen und Juden immer wieder Pogromen ihrer christlichen MitbürgerInnen ausgesetzt. Einer der Orte, die immer wieder betroffen waren, ist Kischinew, dem heutigen Chisinau, der Hauptstadt Moldawiens. Kischinjew war um 1900 ein Zentrum jüdischen Lebens im Russischen Reich. So bildeten die Jüdinnen und Juden mit einem Anteil von 45,9 % (laut einer Zählung aus dem Jahre 1897) die größte Bevölkerungsgruppe. In Kischinew fanden 1881, 1903 und 1905 Pogrome statt. Das Osterpogrom 1903 war das erste Pogrom in der Geschichte, das einen Namen bekam. Es steht im Mittelpunkt dieses Bandes. Hier werden zeitgenössische Darstellungen und Reaktionen auf die Pogrome wieder veröffentlicht.
Autor*innen: Andreas Hohmann; Jürgen Mümken (Hg.)
Rirette Maîtrejean (1887-1968), Anarchafeministin und Individualanarchistin im französischen Milieu libre vor dem Ersten Weltkrieg, wandte sich in ihren Souvenirs d'anarchie (1913) entschieden gegen anarchistische Attentate und Raubüberfälle, von denen besonders die "Affäre Bonnot" bis heute erinnert wird. Die daraus entstandenen konfliktgeladenen Diskussionen führten zur Schwächung der anarchistischen Massenbewegung beim Kriegseintritt Frankreichs 1914. Die staatliche Repressionswelle traf nicht nur das vielfach von Anarchafeministinnen geprägte lebensreformerische und individualanarchistische Milieu, sondern zwang auch alle anderen anarchistischen Strömungen (u.a. Syndikalismus, kommunistischer Anarchismus) dazu, Stellung zu beziehen.
Autor*innen: Lou Marin
Die Regionalstudie analysiert anschaulich die von der anarchistisch-syndikalistischen Gewerkschaft angewandten Aktionsformen und Positionierungen innerhalb der politischen und gewerkschaftlichen Debatte, zeigt ihre Erfolge und Konflikte - vom hoffnungsvollen Aufbruch nach 1918 bis hin zur gewaltsamen Zerschlagung 1937.
Autor*innen: Robin Tunger
Was ist Recht, was Unrecht? Was ist Gerechtigkeit? Was ein Rechtsstaat, was ein Unrechtsstaat? Solche Fragen diskutiert Hermann Klenner auf breiter empirischer Grundlage von sumerischen und babylonischen Rechtssammlungen bis hin zu kodifiziertem nationalem und internationalem Recht der Gegenwart. Des Weiteren verfolgt er Themen wie: Das Wechselverhältnis von ökonomischer, politischer und ideologischer Macht; das Recht als Mittel und Maß von und für Herrschaft; das Verhältnis von inner- und zwischenstaatlichem Recht; Ursachen und Folgen von Rechtsverletzungen; Menschen- und Bürgerrechte; Legalität und Legitimität; Reformen, Revolutionen und das Recht.
Autor*innen: Hermann Klenner
Anarchist, journalist, drama critic, advocate of birth control and free love, Emma Goldman was the most famous - and notorious - woman in the early twentieth century. This abridged version of her two-volume autobiography takes her from her birthplace in czarist Russia to the socialist enclaves of Manhattan’s Lower East Side. Against a dramatic backdrop of political argument, show trials, imprisonment, and tempestuous romances, Goldman chronicles the epoch that she helped shape: the reform movements of the Progressive Era, the early years of and later disillusionment with Lenin’s Bolshevik experiment, and more. Volume 3
Autor*innen: Emma Goldman
The book is structured in three parts: "The Conflict between Authority and Autonomy," "The Solution of Classical Democracy," "Beyond the Legitimate State," and an appendix, "Appendix: A proposal for Instant Direct Democracy." The book opens with Part I, "The Conflict between Authority and Autonomy," which Wolff begins by positing as the essence of modern political philosophy "how the moral autonomy of the individual can be made compatible with the legitimate authority of the state." As an anarchist, he believes that it cannot be. What follows is Wolff's account of authority and Kantian autonomy, and the incompatibility of the two.
Autor*innen: Robert Paul Wolff