Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.
Allerorten wird in den letzten Jahren ein »Recht auf Stadt« eingefordert – von sozialen Protestbewegungen gegen Gentrifizierung weltweit. NGOs und UN-Organisationen postulieren es gleichermaßen. Kritische Stadtforscher wie David Harvey, Peter Marcuse oder Niels Boeing beziehen sich in ihrer radikalen Gesellschaftskritik auf Henri Lefebvre, der das Konzept 1968 entworfen hat – in einer Schrift, die hier nun zum ersten Mal in deutscher Übersetzung vorliegt.
Autor*innen: Henri Lefebvre
Willkommen im Universum von Laurie Penny! Nach ihren erfolgreichen Sachbüchern »Unsagbare Dinge« und »Fleischmarkt«, mit jeweils über 10.000 verkauften Exemplaren, legt sie hier zum ersten Mal Erzählungen vor, feministische Science Fiction & Fantasy vom Feinsten. Ihr scharfer Blick für unbemerkte Zusammenhänge, ihr beißender Humor und ihr kluges Vergnügen an treffenden Bildern machen die Geschichten zu einer so unterhaltsamen wie provokanten Lektüre.
Autor*innen: Laurie Penny
Das große A im Kreis, auf die Mauern jeder Stadt dieser Welt gesprayt, verlässt seine Nischen. Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst, Popmusik und anderen Wirkungsfeldern stoßen nicht mehr auf Unverständnis, wenn sie sich zum Anarchismus bekennen - und sie tun das umso mehr, seit die aktuelle weltweite Krise nicht nur den gewohnten »Sozialstaat«, sondern auch die Institutionen der parlamentarischen Demokratie entsorgt. In Österreich haben zu dieser Renaissance NonkonformistInnen wie Dieter Schrage beigetragen. Wie kaum einer verkörperte er die Brücke zwischen Hoch- und Subkultur, zwischen Parlamentarismus und antiparlamentarischer Opposition, zwischen »Poesie und Disziplin« (wie sich Walter Benjamin die Bandbreite eines Revolutionärs vorstellte).
Autor*innen: Robert Sommer
Der 21. Mai 2008 begann mit einem gewaltigen Polizeieinsatz. Ziel waren TierrechtsaktivistInnen in ganz Österreich, die sich für die Rechte von Tieren eingesetzt und eine Kampagne gegen den Verkauf von Pelz gestartet hatten. Die Causa wuchs sich in den darauffolgenden Monaten und Jahren zur kafkaesken Justizgroteske aus, in deren Fokus eine ominöse kriminelle Organisation stand.
Die Dokumentation „WIR SIND ALLE §278A“ portraitiert fünf politisch aktive Menschen, die sich den Einschüchterungsversuchen eines repressiven Staates entschlossen entgegenstellen.
Das zweite Halbjahr 1921 in der bayerischen Festungshaft in Niederschönenfeld, das diesen Band ausfüllt, stellt Mühsams Zukunftsglauben auf die härteste Probe. Täglich steigern die Bewacher den an Folter grenzenden Psychoterror gegen die völlig entrechteten Häftlinge. Fast alle Versuche, Notschreie nach außen dringen zu lassen, werden unterbunden. Mühsam konfrontiert sich täglich mit den Grundfragen des politischen Kampfes, nicht nur in Gedanken, sondern mit Haut und Haar: Geht es um die Zukunft oder nur noch um Widerstand? Geht es um die Wahrung von Würde oder nur noch um das nackte Überleben?
Autor*innen: Erich Mühsam; Chris Hirte; Conrad Piens (Hg.)
Auf das bolo kommt man aus verschiedenen Richtungen, auf die Grundeinheit, wie Menschen einigermaßen vernünftig miteinander leben können, ohne den Planeten, ihre Nerven und ihre Nachkommen zu ruinieren...
Anarchistisches Kultbuch aus der Schweiz, in mehrere Sprachen übersetzt. Urfassung mit einer aktuellen Nachbemerkung des Autors, 2015
Autor*innen: P.M.
Wie kann Herrschaftskritik an Schule aussehen in einer Zeit, in der weniger auf Anordnung gepaukt, sondern an die Selbststeuerungspotentiale von SchülerInnen appelliert wird? Die Diskursanalyse untersucht, welches Erklärungspotential und welche pädagogischen Beiträge vom Anarchismus für Schule und Pädagogik im entwickelten Kapitalismus ausgehen.
Autor*innen: Mathias Mendyka
Carlo Cafiero (1846 - 1892) is undoubtedly one of the most important figures of the First International both in Italy, his home country, and in general throughout Europe. But this mild-mannered anarchist is all too often remembered only for some of the curious episodes in his life (his participation in the Benevento uprising, his "gift" of La Baronata to Bakunin and anarchist revolutionaries), rather than for his ideas and the enormous influence he had on the early socialist movement in Italy.
Autor*innen: Carlo Cafiero
Gesammelte Texte anlässlich der gleichnamigen Lesung zum Internationalen Frauentag 2015. Mit Beiträgen von Ilse Kilic (Soll man das Y verbrennen?), Juliane Adler (Getragenwerden), Helga Pregesbaucher (von den Helden), Eleonore Weber (Das Kind, das ich nie hatte), Annett Krenlesberger (ziellos), Gerda Sengstbratl (Vagina à la Jetery – Im Mund schlafen Sätze), Isabella Breier (Prosatexte), Beatrix Kramlowsky (Selbstbestimmung), Regina Hilbers (Gedichte) und Eva Schörhuber (Quecksilbertage). Ein literarischer Streifzug durch Österreichs Frauenbewegung.
Autor*innen: Isabella Breier; Helga Pregesbauer (Hg.):
Responding to Alain Badiou’s ‘communist hypothesis’, the leading political philosophers of the Left convened in London in 2009 to take part in a landmark conference to discuss the perpetual, persistent notion that, in a truly emancipated society, all things should be owned in common. This volume brings together their discussions on the philosophical and political import of the communist idea, highlighting both its continuing significance and the need to reconfigure the concept within a world marked by havoc and crisis.
Autor*innen: Costas Douzinas; Slavoj Zizek (Editor)
This volume brings together papers from the subsequent 2011 New York conference organized by Verso and continues this critical discussion, highlighting the philosophical and political importance of the communist idea, in a world of financial and social turmoil.
Contributors include Alain Badiou, Etienne Balibar, Bruno Bosteels, Susan Buck-Morss, Jodi Dean, Adrian Johnston, François Nicolas, Frank Ruda, Emmanuel Terray and Slavoj Žižek.
Autor*innen: Slavoj Zizek (Editor)
In this urgent response to violence, racism and increasingly aggressive methods of coercion, Judith Butler explores the media’s portrayal of armed conflict, a process integral to how the West prosecutes its wars. In doing so, she calls for a reconceptualization of the left, one united in opposition and resistance to the illegitimate and arbitrary effects of interventionist military action.
Autor*innen: Judith Butler