Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.
Das Phänomen des Nachkriegs-„Eurofaschismus" formierte sich schon Mitte der 1940er Jahre: Nach dem „Zusammenbruch" der faschistischen Mächten 1945 traten in Europa nazistische und faschistische Kräfte hervor, die sich ideologisch und organisatorisch neu ausrichteten. Sie wollten den alten Staatsnationalismus überwinden und stattdessen die „Nation Europa".
Autor*innen: Sven Olof Steinart
Das RTL-Nachmittagsprogramm steht im Ruf, lediglich „Unterschichtenfernsehen“ abzusondern. Und doch erreicht der Privatsender mit seinen billig produzierten Formaten ein Millionenpublikum. Besonders quotenträchtig ist seit Jahren die Sendung „Familien im Brennpunkt“. Hier werden frei erfundene Geschichten erzählt, die wie aus dem Leben gegriffen wirken sollen. Laiendarsteller_innen spielen simpel gestrickte Stories, die diskriminierende Bilder der „Unterschicht“ zeichnen und Klischees über die schwächsten Glieder der Gesellschaft als Realität erscheinen lassen...
Autor*innen: Britta Steinwachs
„Nothing in common“ - nichts gemeinsam - muss sich also auf etwas anderes beziehen. Die Formulierung bezieht sich auf einen gesellschaftlichen und ökonomischen Grundkonflikt, der im Kapitalismus strukturell angelegt ist. Torsten Bewernitz macht sich auf die Suche nach dieser Struktur, aber auch nach den Widerständen und Bewegungen, die sich nicht aus der Struktur, sondern aus einem kollektiven Eigensinn erklären lassen.
Autor*innen: Torsten Bewernitz
Die Logik des Kapitalismus heißt teilen. Nur teilen darin nicht die Menschen, sondern sie werden geteilt. Es ist daher problematisch, Commons in kapitalistischen Kategorien zu erklären. Wer die Welt der Commons betritt, begegnet einer anderen Logik, einer anderen Sprache und anderen Kategorien. Nach »Commons. Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat« (2012) erkunden in diesem Band Autorinnen und Autoren aller Kontinente die anthropologischen Grundlagen der Commons und stellen sie zugleich als konkrete Utopien vor. Sie machen nachvollziehbar, dass alles Commons sein oder werden kann: durch Prozesse geteilter Verantwortung, in Laboratorien für Selbstorganisation und durch Freiheit in Verbundenheit. Commoners realisieren, was schon heute machbar ist und morgen selbstverständlich sein wird. Das zeigen über 40 Beispiele aus aller Welt.
Autor*innen: Silke Helfrich; David Bollier; Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.)
Mühsams wiederholte Aufenthalte in Meiningen waren Ausgangspunkt für die Fachtagung: „Erich Mühsam in Meiningen. Ein historischer Überblick zum Anarchosyndikalismus in Thüringen: Die Bakuninhütte und ihr soziokultureller Hintergrund“, die vom 11. –14. Juni 2015 in Meiningen stattfand. Der vorliegende Tagungsband dokumentiert in acht Fachreferaten diese Spurensuche nach dem soziokulturellen Kontext.
Autor*innen: Andreas Hohmann (Hg.)
Julius Dickmann (1894-1942) war ein bedeutender marxistischer Theoretiker der Zwischenkriegszeit. Es gibt bislang keine Neuauflage seiner Schriften. Lediglich im Internet kursieren einige wenige Artikel von ihm. Die Schriften Dickmanns sind von großer Originalität und hohem theoretischen Niveau. Sein wichtigster Text »Das Grundgesetz der sozialen Entwicklung« (Wien 1932) ist auch heute noch von Relevanz. Simone Weil war davon stark beeinflusst.
Autor*innen: Peter Haumer
Der vegane Alltag muss nicht teuer oder kompliziert sein. Wenn man weiß wie, reicht der Gang zum nächsten Supermarkt, um sich ausgewogen vegan ernähren zu können, ohne auf teure Ersatzprodukte zurückgreifen zu müssen.
Autor*innen: Patrick Bolk
This story tells of a thief (Alexander Marius Jacob). A thief with egalitarian illusions. An anarchist and his dreams. But with a difference: this man, along with his comrades, really did open the safes of the rich, and by this simple fact demonstrated that an attack on social wealth, even if only partial, is possible.The description of acting beyond the levels that most people put up with daily is implicit in the story.
Autor*innen: Bernard Thomas
Not, that is, until Chomsky on Anarchism, a groundbreaking new book that shows a different side of this best-selling author: the anarchist principles that have guided him since he was a teenager. This collection of Chomsky’s essays and inter-views includes numerous pieces that have never been published before, as well as rare material that first saw the light of day in hard-to-find pamphlets and anarchist periodicals. Taken together, they paint a fresh picture of Chomsky, showing his lifelong involvement with the anarchist community, his constant commitment to nonhierarchical models of political organization and his hopes for a future world without rulers.
Cast off the chains of corporate food dependency! Twenty-five years after the publication of the original Soy Not Oi, the Hippycore Krew returns with a second volume featuring a worldwide cast of contributors! The new Soy Not Oi is filled with over 200 original vegan recipes, and suggested musical accompaniments.
Autor*innen: Hippycore Crew
The Angry Brigade was an armed libertarian-communist militia in Britain in the '1970's. Influenced by anarchism and the Situationists, the Angry Brigade carried out property attacks on banks, embassies and the homes of MPs. Their trial was one of the longest criminal trials in English history. This zine collects the communiques and timeline of the Angry Brigade, and is a starting place for discussions of clandestinity, direct action, violence and more.
Von Platon Zizek das Wesen des Ereignisses frei, um schließlich die zentralen Umrisse einer Antwort auf die alles entscheidende Frage zu skizzieren: Was ist ein politisches Ereignis? Ein provokanter und unterhaltsamer Trip in die Philosophie, ein echter Zizek.
Autor*innen: Slavoj Zizek