Bücher und Broschüren

Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.

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Durchlöchert den Status Quo!

Dieses Buch ist eine radikale Spekulation: Was wäre, wenn der Staat das Potenzial autonomer Zonen erkennen und fördern würde – statt es zu bekämpfen? Was wäre passiert, hätte man den 30.000 Demonstrierenden in Lützerath statt Polizeigewalt ein wirkliches Mitspracherecht angeboten? Was wäre, wenn wir dem wachsenden Faschismus mit einer neuen, ernstgemeinten Form der Demokratie begegnen?

Ein Text, der Mut für zukünftige Kämpfe macht und verdeutlicht, dass hinter der trüben Lethargie des kapitalistischen Realismus noch immer die Möglichkeit einer Vielfalt anderer Welten liegt.

Autor*innen: Michael Hirsch; Kilian Jörg

16,50 €
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Erste Beben

Innerhalb von drei Jahren haben sich die »Aufstände der Erde«, ein Kollektiv zur Verteidigung von Land und Wasser, als eine der wichtigsten aktivistischen Gruppen der französischen Umwelt- und Klimabewegung etabliert. Mit ihren spektakulären Aktionsformen, darunter auch Blockade- und Sabotageaktionen, greift die Gruppe nicht nur effektiv in das Räderwerk der fossilen, extrem energieverbrauchenden und umweltvergiftenden industriellen Maschinerie ein, sondern sorgt auch immer wieder für erhebliches Aufsehen in der französischen Öffentlichkeit. In diesem Buch berichten die Aktivist*innen von ihren Aktivitäten, analysieren die bisherige Entwicklung, erläutern ihre ein breites gesellschaftliches Spektrum umfassende Form der Organisierung und legen ihre strategischen Hypothesen vor. Das Buch ermöglicht ein besseres Verständnis dieses politischen Ufos, das sowohl durch einen Brückenschlag von der institutionellen bis hin zur radikalen Linken als auch durch die Vielfalt seiner Aktionsformen, die direkte Massenaktionen, Unterstützung reformistischer Maßnahmen sowie den Aufbau lokaler Gegenkräfte beinhalten, überrascht.

Autor*innen: Aufstände der Erde (Hg.)

24,70 €
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Nach Trans. Sex, Gender und die Linke

Was bedeutet es, trans zu sein? Die spanische Philosophin Elizabeth Duval über Biologie und Begriffe, Geschlechtsidentität und Gender-Neuplatonismus – und die Zukunft der Linken: ein brillanter Essay, streitbar, aber nicht unversöhnlich.

Autor*innen: Elizabeth Duval

15,50 €
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Liebe ist halal. Queer und muslimisch

Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt ist in vielen muslimischen Gemeinschaften noch immer stark tabuisiert. Gläubige insistieren dabei auf der Unvereinbarkeit zwischen einer religiösen und einer sexuellen und/oder geschlechtlichen Identität, wie sie ihrer konservativ ausgerichteten Auslegung des Korans entspricht. Aus dieser Situation ergibt sich ein vielfacher Bedarf an Unterstützung und seelsorgerischer bzw. rechtlicher Beratung, der die Anlaufstelle Islam & Diversity (AID) seit März 2020 in ihrer Arbeit nachkommt. Der Sammelband Liebe ist halal soll eine Grundlage für die queer-muslimische Community schaffen. Dabei verbindet die liberale Ausrichtung der Ibn Rushd-Goethe Moschee auf einzigartige Weise die muslimische Perspektive mit der dringenden Notwendigkeit, Strukturen zu kritisieren, die Queerfeindlichkeit in islamischen Gemeinschaften fördern.

Autor*innen: Carolin Leder, Tugay Sarac, IBN Rushd-Goethe Moschee (Hg.)

20,60 €
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Kontrollver*Lust. Männer - Sex - Gewalt

Es geht um Männer. Da aber auch Männer nicht als Männer zur Welt kommen, sondern dazu gemacht werden, handelt das Buch von Gender, Macht und Sex. Es geht also um die Koordinaten, in denen sich Männlichkeit – in unterschiedlichen Formen – entwickelt. Die verschiedenen Ausprägungen werden in diesem Buch mit historischen und kulturellen Beispielen und anhand sexueller Praktiken, Orientierungen und Begehrensformen sichtbar gemacht.

Autor*innen: Sebastian Schädler

12,40 €
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Toxische Männlichkeitsbilder in muslimischen Milieus

Autoritäre Erziehung und traditionelle Geschlechterrollen gehören in vielen muslimischen Familien zum Alltag. Im Widerspruch zwischen familiärer Loyalität und gesellschaftlichen Erwartungen in Schule und Beruf befinden sich gerade die Jungen in tiefgreifenden Identitätskonflikten. Dadurch stehen sie in Gefahr, sich zu radikalisieren und traditionelle Männlichkeitsnormen massiv überzuinterpretieren.

Autor*innen: Ahmet Toprak

23,60 €
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Der Kampf um Wald und Weide. Studien zur österreichischen Agrargeschichte und Agrarpolitik

"Der Kampf um Wald und Weide" ist eine Wirtschafts- und Sozialgeschichte des ländlichen Grundeigentums in Österreich. Geschrieben hat sie Otto Bauer 1925 als Grundlage für ein sozialdemokratisches Agrarprogramm. Er schildert darin die Entwicklung des Zugangs zu Grund und Boden, die Geschichte der Allmenden und Gemeinschaftsgüter. Er fordert eine am Gemeinwohl orientierte Sozialisierung von Wäldern und Großbetrieben, die Erhaltung kleinbäuerlichen Eigentums und Wirtschaftens, sowie die Wiederbelebung, Ausweitung und Demokratisierung der Commons.

Autor*innen: Otto Bauer

23,00 €
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Kein Land in Sicht. Zehn Jahre zivile Seenotrettung im Mittelmeer

Vor zehn Jahren setzte die MS Sea-Watch von Lampedusa aus Segel, für sichere Fluchtrouten und universelle Bewegungsfreiheit. Teils in enger Kooperation mit dem Staat, teils in offener Konfrontation, eilte die »No Borders Navy« seither zehntausenden Menschen zu Hilfe. Doch trotz aller Manöver bleibt #SafePassage ein uneingelöstes Versprechen; das Mittelmeer ein Todesstreifen, der jährlich mehr Menschenleben fordert. Ein Aktivist der ersten Stunde schaut zurück auf Geschichten der Flucht und Fluchthilfe nach Europa, auf symbolträchtige Rettungsschiffe, ihre Einsätze und deren Kriminalisierung.

Autor*innen: Chris Grodotzki

20,00 €
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17. Juni 1953

Am 16. Juni 1953 begannen Bauarbeiter in der Berliner Stalinallee einen Streik, der sich rasch zu einer Massenbewegung ausweitete. Die DDR-Führung wertete den Aufstand als vom Westen gesteuerten »faschistischen Putschversuch«. Die Bundesrepublik interpretierte ihn als Beweis für den Widerstand gegen das kommunistische Regime und erklärte den 17. Juni später zum »Tag der deutschen Einheit«. Demgegenüber analysiert Cajo Brendel die Ereignisse um den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR aus der Perspektive des künftigen Klassenkampfes. Dabei verweist Brendel auf historische Beispiele wie den Ruhrkampf 1920 und die Arbeiterkämpfe in Asturien 1934, um zu zeigen, dass revolutionäre Bewegungen immer dann scheitern, wenn sie über den spontanen Protest hinaus keine langfristigen Strukturen der Selbstverwaltung aufbauen, um auf diesem Wege eine ökonomische Alternative zu Kapitalismus und Staatssozialismus zu schaffen.

Autor*innen: Cajo Brendel

18,50 €
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Was ist Sozialismus?

Das Buch »Was ist Sozialismus?« von L. L. Men analysiert die wirtschaftlichen und politischen Strukturen sogenannter „sozialistischer“ Staaten aus einer marxistischen Perspektive. Im ersten Teil untersucht der Autor, inwiefern Länder, die sich als sozialistisch bezeichnen, tatsächlich kapitalistischen Mechanismen unterliegen. Dabei legt er dar, dass trotz staatlicher Kontrolle über Produktionsmittel die grundlegenden Prinzipien des Kapitalismus – insbesondere die Wertproduktion und die Verteilung über den Markt – weiterhin bestehen. Im zweiten Teil betrachtet das Buch die Russische Revolution von 1917 bis 1921 und deren Entwicklung hin zur Konterrevolution. L. L. Men argumentiert, dass die Bolschewiki es versäumten, ein ökonomisches Programm umzusetzen, das eine wirkliche Überwindung kapitalistischer Strukturen ermöglicht hätte. Anhand historischer Ereignisse wie der Niederschlagung des Kronstädter Aufstands zeigt er, wie sich die Revolution letztlich gegen ihre ursprünglichen Ziele richtete.

Autor*innen: L. L. Men

18,50 €
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Die Kampfmittel der sozialen Revolution

Mitten im Ersten Weltkrieg und im Hinblick auf den revolutionären Kampf gegen den Krieg und für die Weltrevolution entwickelt Henriette Roland Holst in ihrer Schrift »Die Kampfmittel der sozialen Revolution« ein leidenschaftliches Plädoyer für den Vorrang der geistigen vor der physischen Gewalt. Diesem Plädoyer liegt keineswegs ein naiver Sozialpazifismus zugrunde, sondern eine realistische Lösung des Dilemmas der sozialen Revolution in der Gewaltfrage.

Autor*innen: Henriette Roland Herbst

18,50 €
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Die revolutionäre Massenaktion

»Die revolutionäre Massenaktion« von Henriette Roland Holst, 1918 unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs und der Russischen Revolution geschrieben, ist eine zentrale Analyse der kollektiven Kampfformen des Proletariats gegen die Herrschaft des Kapitals. Im Gegensatz zur reformistischen Sozialdemokratie, die auf parlamentarische Umgestaltung setzt, zeigt Roland Holst die revolutionäre Massenaktion als organische Entwicklung des Klassenkampfes.

Autor*innen: Henriette Roland Holst

18,50 €
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