Bücher und Broschüren

Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.

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Sisters in Arms. Militanter Feminismus in Westdeutschland seit 1968

Gegen Ende der 1960er Jahre entwickelte sich aus der allgemeinen Protestbewegung in der BRD eine Neue Frauenbewegung. Diese ging schnell über Forderungen nach gleichen Rechten für Frauen und Männer hinaus und stellte kapitalistische wie patriarchale Verhältnisse grundsätzlich infrage. Zahlreiche Gruppierungen bedienten sich dabei durchaus konfrontativer Methoden der Auseinandersetzung. In der reichhaltigen Literatur zur Frauenbewegung kommen diese militanten Strömungen des Feminismus bislang allerdings kaum vor. Die vorliegende Studie schließt eine wichtige Forschungslücke.

Autor*innen: Katharina Karcher

20,40 €
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Freiheit ist keine Metapher. Antisemitismus, Migration, Rassismus, Religionskritik

Die Literaturwissenschaftlerin Silvia Bovenschen hat einmal bemerkt, dass vermutlich jede Bewegung irgendwann ihre eigene Karikatur hervorbringt. Der Genderfeminismus, der Antirassismus und der Queerfeminismus sind ebendies: Karikaturen geschlechter-, migrations- und sexualpolitischer Emanzipationsregungen. Der Sammelband nimmt diesen pessimistischen Befund zum Ausgangspunkt, um über den Verrat an der Mündigkeit nachzudenken, der sich in den letzten zehn Jahren besonders in den vorgenannten Bereichen kenntlich gemacht hat. Am Beispiel von Antisemitismus, Migration, Rassismus und Religionskritik zeigen rund dreißig Beiträge, wie fatal die Konsequenzen einer Haltung sind, die nur noch in Kollektiven zu denken vermag, die dann entweder als Gruppenidentität eingefordert oder aber ressentimentbeladen bekämpft wird; der als politische Organisationsformen nur noch „Koalitionen“ und „Verbündete“ einfallen und die zudem längst vergessen hat, dass Kritik ein Mittel dazu ist, um schlechte Verhältnisse nicht hinzunehmen.

Autor*innen: Vojin Saša Vukadinovi? (Hg.)

22,70 €
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Mauthausen
Etwa siebentausend republikanische Spanier wurden nach Mauthausen deportiert. Paco Aura hält sich treu an sein Versprechen, welches er sich gemeinsam mit den anderen Überlebenden gegeben hat: Niemals würden sie es zulassen, dass ihre Erlebnisse in Vergessenheit geraten. Selbst in hohem Alter organisierte er noch Konferenzen und Vorträge. Aus seinen Erinnerungen heraus spricht er über die Verfolgungen der spanischen Republikaner nach der Niederlage gegen Franco. Er erzählt vom Überqueren der Grenze, von den Flüchtlingslagern, von der Maginot-Linie und von der Flucht in die Schweiz. Aber nichts, noch nicht einmal die harten Erfahrungen auf dem Schlachtfeld, konnte ihn auf das vorbereiten, was noch kommen würde: Mauthausen.

Autor*innen: Jordi Peidro

19,00 €
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"Mit Salud und Händedruck!". Militärzensur der Internationalen Brigaden in Spanien (Teil 1 - Dokumente)
Im Archiv der Kommunistischen Internationale in Moskau, in dem sich auch die Akten der Internationalen Brigaden in Spanien befinden, sind eine große Menge von Briefen verschiedener Provenienz enthalten. Es war Krieg, deshalb verhinderte eine rigide Zensur, dass Briefe von Interbrigadisten abgeschickt wurden oder dass sie ihre Adressaten erreichten. Dazu kommen Briefe, die der Geheimdienst der Brigaden beschlagnahmte oder heimlich kopierte. Andere Brief wurden intern geschrieben, mit der Absicht, Andersdenkende zu denunzieren, auf sich aufmerksam zu machen und die eigene Position zu verbessern oder einfach, um Freunden Details aus dem Alltagsleben zu berichten. Es sind aber auch Briefe von politischen Parteien und Organisationen, die den Fragen der Kriegsführung, der Solidarität und letztlich denen der Mitglieder, Sympathisanten und Gegner gewidmet sind.

Autor*innen: Werner Abel

18,50 €
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Was macht uns wirklich sicher? Ein Toolkit zu intersektionaler transformativer Gerechtigkeit jenseits von Gefängnis und Polizei
Dieses Toolkit stellt das Sicherheitsversprechen des Staates im Falle von sexualisierter- und Partner_innengewalt in Frage, weil Techniken wie Polizei, Gefängnis und Grenzen Gewalt (re)produzieren anstatt sie zu beenden. Nach den Ereignissen der Silvesternacht in Köln forderten u.a. auch weiße feministische und LGBT Mainstreamorganisationen den Staat auf, für mehr ‚Schutz‘ zu sorgen. Doch der vermeintliche Schutz von marginalisierten Gruppen ist ein Vorwand, um Polizei und Justiz weiterhin Gewalt gegen People of Color und Migrant_innen ausüben zu lassen.

Autor*innen: Melanie Brazzell (Hg.)

10,30 €
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Die Strategie der Rose. Kurdistan und der Krieg um Westasien
Bereits seit 2012 baut die mehrheitlich kurdische Bevölkerung im Norden des Landes, allen voran die kurdische Frauenbewegung, eine neue, radikal-demokratische Gesellschaft auf. Dieser Aufbruch ist ein Kind des Krieges, so wie die meisten Revolten und Revolutionen, in dessen Tradition er steht: von der Pariser Kommune über die Oktoberrevolution bis hin zum Aufstand der Zapatistas. Erst der Krieg um Syrien schuf den nötigen Handlungsspielraum, der es den Menschen in syrisch-Kurdistan ermöglicht, gegen ein Leben in Knechtschaft aufzubegehren. Und der Krieg der Kurd*innen gegen den IS machte ihren Kampf weltweit bekannt. Jetzt, wo sich ein mögliches Ende des Syrien-Krieges abzeichnet, muss die Freiheitsbewegung Kurdistans ihre Erfolge konsolidieren und möglichst viel davon auch gegen den syrischen Machthaber Assad durchsetzen.

Autor*innen: Anselm Schindler

10,10 €
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Strategien gegen Gentrifizierung
Die Einführung vereint zum ersten Mal eine Darstellung von gängigen Gentrifizierungstheorien mit einer systematischen Übersicht über Strategien, die soziale Bewegungen gegen Gentrifizierung gefunden haben. Damit ist sie nicht nur für AkademikerInnen von Interesse, sondern vor allem für diejenigen, die sich gegen ihre eigene Verdrängung oder die ihrer NachbarInnen wehren.

Autor*innen: Lisa Vollmer

15,50 €
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Argumente kontra Religion. Werkzeugkasten für Religionskritik
Das Buch bietet eine Sammlung voraufklärerischer, religiöser Gedanken und Geschichtsmythen, die auch heute noch in Gesellschaft und Kultur wirken. Vor allem aber hat er für alle, die daran mitwirken, die notwendigen Reparaturen vorzunehmen, einen Kasten mit Werkzeugen zusammengestellt, die sonst mühsam in den Werkstätten der Religionskritik zusammengesucht werden müssten. In acht Kapiteln finden sich kurze, in sich abgeschlossene, auch humorvolle Gedanken zu den Themen Evolution von Religionen, Phantastik in der Bibel, theologische Kartenhäuser und Sargnägel Gottes. Die „Werkzeuge“ können in Diskussionen, Leserbriefen oder Blogkommentaren zum Einsatz kommen.

Autor*innen: Gottfried Beyvers

16,50 €
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Verschwörungstheorien. Ursachen - Gefahren - Strategien
In „postfaktischen“ Zeiten haben Verschwörungstheorien Konjunktur. Wenn im politischen und gesellschaftlichen Diskurs Tatsachen zur Nebensache werden, greifen Menschen verstärkt zu einfachen Erklärungen für vielschichtige Phänomene, suchen nach „Schuldigen“ anstatt nach Ursachen.

Autor*innen: Bernd Harder

12,40 €
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Identitätspolitiken. Konzepte und Kritiken in Geschichte und Gegenwart der Linken

Identitätspolitik bedeutet, sich über die eigene Identität als beispielsweise Afroamerikanerin, Jude, Frau, Lesbe oder Arbeiter zu definieren – und bestenfalls auch zu organisieren und für die eigenen Rechte einzutreten. Doch obwohl diese Form der Identitätspolitik die Basis zahlloser sozialer Bewegungen bildete, wurde sie spätestens durch die Queer und Postcolonial Theory radikal infrage gestellt und als vereinheitlichend und ausschließend abgelehnt. Doch die Bezugnahme auf identitäre Kategorien wird nicht nur theoretisch heftig herausgefordert, sondern inzwischen auch innerhalb der Linken als geradezu konterrevolutionär scharf kritisiert: Identitätspolitik schade dem Klassenkampf, so die Argumentation. Denn die Kämpfe um Anerkennung kultureller Differenzen würden vom zentralen und universell zu führenden Kampf gegen soziale Ungleichheit nur ablenken.

Autor*innen: Jens Kastner; Lea Susemichel

13,20 €
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Was tun bei sexualisierter Gewalt? Handbuch für die Transformative Arbeit mit gewaltausübenden Personen
Was tun bei sexualisierter Gewalt? verbindet Ansätze aus der zweiten Frauen*Lesbenbewegung in Deutschland und transformative Gerechtigkeitsansätze wie ›community accountability‹ (›kollektive Verantwortungsübernahme‹) aus Frauen*-, Queer- und trans* of Color-Kontexten in den USA. Es geht darum, Anleitungen für selbstorganisierte und gemeinschaftliche Prozesse anzubieten, die betroffene Personen unterstützen und gewaltausübende Personen zur Verantwortung ziehen. Das Handbuch fokussiert insbesondere Letzteres und schlägt eine Transformative Arbeit vor. Diese bietet Personen, die sexualisierte Gewalt ausgeübt haben, einen längerfristigen Reflexions- und Veränderungsprozess an. Der Prozess basiert auf Freiwilligkeit und muss von der gewaltausübenden Person selbst gewollt werden. Ziel ist es, die Perspektive der Betroffenen zu verstehen und zu achten, die eigene gesellschaftliche Positionierung und eigene Gewaltmuster zu reflektieren und das eigene Verhalten langfristig zu verändern. Es geht darum, alternative und weniger gewaltförmige Handlungsmöglichkeiten auf der persönlichen, zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Ebene zu entwickeln und umzusetzen. Damit dient Transformative Arbeit auch der Prävention.

Autor*innen: Respons

14,40 €
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Die machbare Utopie. Strategien für eine Gesellschaft der Zukunft

Die machbare Utopie ist eine nachdenkliche Debatte über die Ziele und praktischen Prinzipien einer wünschenswerten Gesellschaft der Zukunft. Michael Albert stellt darin Konzepte und ihre Verbindungen zur gegenwärtigen Gesellschaft dar, formuliert die Utopie einer post-kapitalistischen Zukunft und diskutiert über die Mittel und Zwecke, die für die Entwicklung einer gerechten Gesellschaft benötigt werden. Weder scheut er die Auseinandersetzung mit der Komplexität menschlicher Bedürfnisse, noch ist sein Ansatz in irgendeiner Weise dogmatisch.

Autor*innen: Michael Albert

16,50 €
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