Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.
Fortsetzung von Robert Foltins historischem Roman "Herbst 1918. Ein Anfang" über das revolutionäre Wien der Zwischenkriegszeit. Aufrührerische Bewegungen nahmen hier im Hungerwinter 1918/19 zu und nach der Ausrufung der ungarischen Räterepublik brodelte die revolutionäre Stimmung auch in Wien. Das beansprucht unsere Revolutionäre und Revolutionärinnen aus "Herbst 1918". In dieser Situation wird der Reaktionär und Antisemit Hauptmann Otto Reinsfeld umgebracht. Jakob soll der Mörder sein...
Autor*innen: Robert Foltin
Du möchtest das Zusammenleben mit deinem Kind vegan gestalten? Dein Kind verträgt keine Milchprodukte? Du bist auf der Suche nach einfachen, leckeren Rezepten? Im ersten umfassenden deutschsprachigen Ratgeber für vegane Kinderernährung finden Klein und Groß Schmackhaftes für jeden Tag.
Autor*innen: Christina Kaldewey
Vegan? Nichts leichter als das! Immer mehr Menschen entdecken die vegane Lebensweise für sich. Vegan! erklärt wie Veganismus entstanden ist, wo sich unvegane Inhaltsstoffe verstecken können und auf welche Nährstoffe du bei der Ernährung besonders achten solltest.
Autor*innen: Marc Pierschel
Philmarie Theatdaggres ist Haus und Hof Dichter des Kollektivs "Theater der Aggressionen". Die Schauspielgruppe kritisiert die Gesellschaft, indem sie politisch linksautonome bzw. generell sozialkritische und teilweise auch queere Themen in Form von Theaterstücken und kurzen Vortragstexten auf die Bühne oder in den öffentlichen Raum bringt, ob angemeldet oder guerillamäßig. Die behandelten Themen spannen sich vom Politisch-sozialkritisch-anarchistischem über Behindertenproblematischem und Skurrilem bis hin zum Queeren.
Autor*innen: Philmarie Theatdaggres
Wie konnte sich einer der größten Denker des 20. Jahrhunderts im Nationalsozialismus engagieren, wie nah oder fern steht er zum Antisemitismus? Darüber gab es in den letzten beiden Jahren heftige öffentliche Auseinandersetzungen. Dieses Buch dokumentiert den entstandenen Widerstreit: Führende Heidegger-Forscher und andere Protagonisten des Diskurses stellen kurz und prägnant ihre Sicht zu Heideggers politischen Verirrungen dar. Außerdem werden aus der Korrespondenz zwischen Martin und Fritz Heidegger diejenigen Briefe veröffentlicht, in denen sich die Brüder in den 30er und 40er Jahren über gesellschaftliche und politische Themen austauschen.
Autor*innen: Walter Homolka; Arnulf Heidegger (Hg.):
„In den kommenden Jahren werden alle relevanten Fragen auf die eine hinauslaufen: Seid ihr für oder gegen die Aktionen und das Programm der ungarischen Arbeiter?“ (Cornelius Castoriadis)
Autor*innen: Cornelius Castoriadis
Flucht zum Goldenen Berg ist die Geschichte der Immigration der Chinesen nach Nordamerika: eine Geschichte voller Diskriminierung, Leid und der Trennung von Angehörigen. Dennoch blieben die Chinesen, arbeiteten hart und opferten sich auf, um zukünftigen Generationen ein besseres Leben zu ermöglichen. Dieser historische Comic erzählt von ihrer Suche nach dem „Goldenen Berg“ (wie die Chinesen Nordamerika nannten) anhand der Familie Wong, die sich in ihrem neuen Heimatland mit viel Hoffnung und Entschlossenheit den Herausforderungen stellt.
Autor*innen: David H. T. Wong
In Zeiten, in denen Religionskritik sich oft bemüht, behutsam und ausgewogen zu argumentieren, bietet Der gesunde Menschenverstand ein erfrischendes Kontrastprogramm. Der bei Landau geborene Baron Paul Henri Thiry d’Holbach demontiert darin unbefangen religiöse Denkmuster. Die beißende Streitschrift erschien erstmals anonym im Jahr 1772. Sie inspirierte die französischen Revolutionäre und bereitete die in Frankreich bis heute bestehende Trennung von Staat und Kirche vor. Doch Holbachs Argumente sind zeitlos gültig und sein naturalistisches, lebensbejahendes Weltbild wirkt bis heute nach.
Autor*innen: Paul Henri Thiry d`Holbach
Ausgangspunkt der Geschichte bilden die zwei Antimilitaristen Lilly und Felix, die auf dem Weg zu einer Aktion gegen einen Bundeswehrstand auf eine Demonstration der Friedensbewegung stoßen. Hier kommt es zu einer Kontroverse mit älteren FriedensaktivistInnen, in deren Verlauf die Geschichte der Kriegsgegnerschaft dargestellt wird. Dabei geht es historisch um die Gründung der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG-VK), den Kampf von AnarchistInnen und MarxistInnen gegen den Krieg und den Widerstand während der Weltkriege. Thematisiert werden darüber hinaus Antikolonialismus, NATO und Völkerrecht, die Atomtod-Bewegung, die Proteste gegen den Vietnamkrieg und die 68-er Bewegung, die Militanz- und Gewaltdiskussionen anlässlich der Aktionen der RAF, graswurzelrevolution u.v.m.
Autor*innen: Findus; Michael Schulze von Glaßer
Alte Menschen pflegen, Flüchtlinge betreuen oder Kinder unterrichten: um erfolgreich zu sein und als förderwürdig anerkannt zu werden, ist »soziale Innovation« unabdingbar - zumindest am Etikett. Doch was verbirgt sich hinter diesem viel verwendeten Begriff? Abseits der gegenwärtig populären Bestätigungsliteratur setzen sich die AutorInnen dieses Sammelbandes mit dem Konzept der sozialen Innovation aus einer kritischen, ökonomischen, philosophischen und soziologischen Perspektive auseinander.
Autor*innen: Katharina Meichenitsch; Michaela Neumayr; Martin Schenk (Hg.)
Dass sich gesellschaftliches Zusammenleben auch anders als in Form hierarchisch aufgebauter Staaten organisieren ließe, ist für viele Mitglieder westlicher Gesellschaften kaum vorstellbar. Doch auch abgesehen von den Träumereien romantischer Utopisten gibt es heute funktionierende Gesellschaften jenseits staatlicher Einflüsse, die auf Rechtsverfahren und Problemlösungsmechanismen ohne Herrschaft basieren. Anhand empirischer Untersuchungen in nicht-hierarchischen Gesellschaften am Horn von Afrika stellt diese Studie staatliche und herrschaftsfreie Gemeinschaftsordnungen einander gegenüber und analysiert die institutionellen Elemente eines anarchischen Miteinanders, die durch Konsensfindung und ethisch basierten Integrationsmechanismen zur Stabilisierung dieser Gesellschaftsform beitragen, was auch für die westliche Welt Anregungen bietet.
Autor*innen: Hermann Amborn
Charles Bettelheim, einer der profiliertesten marxistischen Ökonomen des 20. Jahrhunderts, befasste sich Jahrzehnte mit Ökonomie und Politik der Sowjetunion. Der französische Jungkommunist wurde zuerst ein Kritiker des Stalinismus, war später stark maoistisch beeinflusst, um dann in seiner letzten Lebensphase das bolschewistische Revolutionsmodell einer grundsätzlichen Kritik von links zu unterziehen. In über 600 Seiten untersuchte und analysierte er „die Welt der Herrschenden“ und „die Welt der Beherrschten“.
Autor*innen: Charles Bettelheim