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Irgendwann in den 1960er Jahren wurde als wissenschaftliches Experiment in Afrika ein gefräßiger Raubfisch ausgesetzt: der Viktoriabarsch. Während der schmackhafte Speisefisch zu Höchstpreisen um die Welt geht, versinkt die einheimische Bevölkerung im Elend. Doch damit nicht genug. Die Flugzeuge, die uns mit edlen Fischfilets versorgen, transportieren auf ihrem Rückweg Waffen in die Krisenherde Afrikas. Ein profitabler Kreislauf des Hungers und der Gewalt. Das Elend Vieler als Voraussetzung für den Wohlstand Weniger - ein Lehrstück über Ökologie und Ökonomie. Der mehrfach preisgekrönte Film des österreichischen Regisseurs Hubert Sauper wurde 2004 unter anderem mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet und 2006 für den Oscar nominiert.
Autor*innen: Laika
Autor*innen: Jan Gabbert
Karl Bockerer, Fleischhauer in der Wiener Vorstadt, muss feststellen, dass das Deutsche Reich auch sein Leben und seine Umwelt durcheinander zu bringen beginnt. Doch der Bockerer ist ein Individualist, ein Unangepasster mit scharfem Verstand und bissigem Humor. Seine Waffe ist der Spott.
Paris, 1844, am Beginn der industriellen Revolution: Der 26-jährige Karl Marx lebt mit seiner Frau Jenny im französischen Exil. Als er dort dem jungen Friedrich Engels vorgestellt wird, hat der notorisch bankrotte Familienvater für den gestriegelten Bourgeois und Sohn eines Fabrikbesitzers nur Verachtung übrig. Doch der Dandy Engels hat gerade über die Verelendung des englischen Proletariats geschrieben, er liebt Mary Burns, eine Baumwollspinnerin und Rebellin der englischen Arbeiterbewegung. Engels weiß, wovon er spricht. Er ist das letzte Puzzlestück, das Marx zu einer rückhaltlosen Beschreibung der Krise noch fehlt.
Im Jahr 1975 fand auf einer Terrasse in Rom ein historisches Gespräch statt, zwischen Claude Lanzmann und dem ehemaligen Wiener Rabbiner und letzten lebenden „Judenältesten“ Benjamin Murmelstein. Lanzmann arbeitete damals an seinem Film SHOAH (1985), der heute als eines der wichtigsten Werke über den Holocaust gilt. Doch die Zeitzeugenschaft von Murmelstein ist eine andere: Er spricht nicht über die Vernichtung der Juden, sondern über das Überleben, unter Aufbietung höchster taktischer Fähigkeiten. Murmelstein war 1938 von Adolf Eichmann als Rechercheassistent zwangsverpflichtet worden; später wurde er ins Vorzeige-KZ Theresienstadt deportiert, als stellvertretender „Judenältester“: Hier sollte er die Stadtverschönerung organisieren, denn Theresienstadt wurde ausländischen Hilfsorganisationen vorgeführt, um den vermeintlich humanen Umgang der Deutschen mit den Juden zu demonstrieren.
In einem monatelangen Schauprozess wurde eine Gruppe von Tierschützern dem Versuch der Kriminalisierung nach dem sogenannten Mafia-Paragrafen ausgesetzt. Unter großer medialer Beobachtung endete das Verfahren 2013 mit dem vorläufigen Freispruch aller Angeklagten. In DER PROZESS werden die Ereignisse davor, währenddessen und danach im Wesentlichen aus der Sicht der Tierschützer dargelegt.