In "Die Eroberung des Brotes" umreißt Kropotkin seine Vorstellungen einer libertären Gesellschaft. Ausgehend von der Kritik der Verhältnisse am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt er die Utopie einer Gesellschaft, in der andere Eigentums- und Arbeitsverhältnisse existieren als im Kapitalismus. Durch die Neugestaltung sollte eine Aufhebung der Arbeitsteilung auf volkswirtschaftlicher und internationaler Basis stattfinden. Kropotkin kritisierte nicht nur die Trennung von Hand- und Kopfarbeit, sondern auch die Zerstückelung des Wissens über die Gesamtheit der Produktion. Dazu gehörte für ihn die Dezentralisierung der Industrie. Ein zentraler Punkt bei Kropotkin ist die Ablehnung jedwedes Lohnsystems.
Kropotkins Werk ist insofern nicht nur ein „Klassiker“, der einen grundlegenden Beitrag zur Theorie des Anarchismus liefert, sondern enthält auch für aktuelle Debatten noch Denkanstöße. Die Eroberung des Brotes gehört bis heute zu den wichtigsten Schriften des kommunistischen Anarchismus.
Aus dem Inhalt:
Unsere Reichtümer * Der Wohlstand für Alle * Der anarchistische Kommunismus * Die Expropriation * Die Lebensmittel * Die Wohnung * Die Bekleidung * Zweck und Leistungsfähigkeit der Produktion * Die Luxusbedürfnisse * Die angenehme Arbeit * Die freie Vereinbarung * Einwürfe * Das kollektivistische Lohnsystem * Konsumtion und Produktion * Die Arbeitsteilung * Die Dezentralisation der Industrien * Der Ackerbau
Buch, 237 Seiten
Max Stirners Hauptwerk. Es umfasste im 1844 erschienen Original mehr als zwanzig Bogen (à 16 Seiten) und unterlag deshalb nicht der damals herrschenden Vorzensur - und wurde dennoch in einigen Gebieten umgehend verboten. Das Buch erregte zunächst großes Aufsehen, geriet aber schnell in Vergessenheit. Stirner gilt als einer der philosophischen Vordenker des Individualanarchismus.
Malatestas Schrift „Anarchie“ erschien erstmals 1909 in deutsch und ist bis heute die einzige größere Arbeit geblieben, die übersetzt worden ist. Sie ist keine prophetische Beschreibung einer zukünftigen Gesellschaft, kein Programmentwurf, kein Manifest und auch keine banale Gebrauchsanweisung oder eine Lebenshilfe für politische Fragen. In der vorliegenden Broschüre verarbeitet er seine Ideen und Vorstellungen in einer Weise, die teils simpel anmuten mag, die jedoch in ihrer Phantasie, Genauigkeit der Analyse und in ihrer auf aktuelle theoretische und praktische Probleme zutreffenden Art für uns heute Anregungen geben kann.