Bücher zum Anarchismus und Anarchosyndikalismus
Mit einem Vorwort der Bestsellerautorin Ursula K. Le Guin eingeleitet, versammelt Die nächste Revolution erstmals Bookchins Essays über Freiheit und direkte Demokratie, um eine gewichtige politische Vision zu entwickeln, die vom Protest zur praktischen Transformation des Kapitalismus führen kann. Seine Schriften beeinflussten zahlreiche politische DenkerInnen und Soziale Bewegungen - von der radikalen Ökologiebewegung bis zur Antiglobalisierungsbewegung. Nicht zuletzt bezieht sich aktuell die kurdische Befreiungsbewegung in der Türkei und in Syrien auf die Weiterentwicklung von Bookchins Idee des Libertären Kommunalismus zur Praxis des Demokratischen Konföderalismus.
Autor*innen: Murray Bookchin
Für alle, die Möglichkeiten zur Bekämpfung der tatsächlichen Ursachen der Klimakatastrophe suchen, ist dieses Buch eine radikale Orientierungshilfe. Die Ökologie der Freiheit ist ein Grundlagenwerk der sozialen Ökologie, wie sie von Murray Bookchin, einem Vordenker der politischen Ökologiebewegung, etabliert wurde.
Autor*innen: Murray Bookchin
Autor*innen: Paul Lafargue
breaking the waves wirft wichtige Fragen auf: Was bedeutet Anarcha-Feminismus? Welche geschichtlichen Wurzeln und Traditionen spielen eine Rolle? Wie kann die Bewegung eine gesellschaftlich wirksame Praxis entwickeln?
Die Autorinnen kritisieren die gegenwärtige liberale und individualistische Vereinnahmung der anarcha-feministischen Bewegung. Sie enden mit Forderungen, die teils über die aktuelle Gesellschaftsstruktur hinausweisen und Grundzüge eines anarcha-feministischen, revolutionären Programms werden könnten.
Autor*innen: Romina Akemi; Bree Busk; die plattform - anarchokommunistische organisation
Häufig gestellte Fragen zu unserer Initiative und unsere Antwortversuche
Autor*innen: die plattform - anarchokommunistische organisation
Wir sind froh, euch heute die neueste, fünfte Ausgabe unserer Schriftenreihe Kollektive Einmischung vorstellen zu können. Dabei handelt es sich um eine Übersetzung eines spannenden Textes unserer Genoss*innen der Black Rose Anarchist Federation aus den USA.
Der Text thematisiert das Spannungsverhältnis zwischen Reformen und Reformismus, in dem sich revolutionäre Politik oft bewegt und stellt sehr lesenswerte Thesen zum Thema auf. Wir hoffen, mit dieser Übersetzung die Debatte über die Zielsetzung in sozialen Kämpfen innerhalb unserer Bewegung anzustoßen und zu entfachen.
Autor*innen: Thomas Giovanni; die plattform - anarchokommunistische organisation
Mit der zweiten Ausgabe der kollektiven Einmischung hälst du den Text in der Hand, welcher 1926 die plattformistische Strömung innerhalb des Anarchismus begründete. Der Text ist aber mehr als ein historisches Dokument. Auch wenn einige Aspekte und Gesellschaftsbeschreibungen eher schlecht gealtert sind, finden sich auch viele noch für die heutige Zeit spannende Gedanken wieder. Ein Dokument aus einer Zeit, in der es noch eine breite revolutionär gesinnte Arbeiter*innenbewegung gab, und dessen Inhalt uns auch heute noch voranbringen kann. Wir freuen uns auf Kritik und Diskussion.
Autor*innen: die plattform - anarchokommunistische organisation
Du hälst hier den ersten öffentlichen Text von »der plattform« in den Händen. Der Text beinhaltet eine kurze Analyse des Bestehenden: »Über die Bedingungen, unter denen wir kämpfen – Einschätzung des Status Quo«. Eine Betrachtung des »Zustandes der anarchistischen Bewegung im deutschsprachigen Raum«. Sowie einen neuen Organisationsvorschlag: »Die Schaffung einer anarchokommunistischen Organisation für den deutschsprachigen Raum: die plattform aufbauen!«
Autor*innen: die plattform - anarchokommunistische organisation
Der Band vereinigt mit den Texten Politik der Internationale (1869), Die Organisation der Internationale (1871) und Protest der Allianz (1871) zentrale Darstellungen Bakunins zur Internationalen Arbeiter-Assoziation (1864-1877). Gängige Klischees des russischen Anarchisten als theorielosem Putschisten konterkarierend, lassen sie vielmehr erkennen, warum Bakunin immer wieder als »Begründer des revolutionären Syndikalismus« (Gaston Leval) diskutiert wurde.
Autor*innen: Michael Bakunin
Eine ausführliche Darstellung von Landauers Tätigkeit und Entwicklung als freiheitlicher Sozialist und Anarchist innerhalb der sehr heterogenen deutschen anarchistischen Bewegung von den frühen 1890ern bis zu seiner Ermordung im Zuge der Liquidierung der Bayerischen Räterepublik im Mai 1919.
Autor*innen: Tilman Leder
„Hier war endlich einer der verhaßten Idealisten, die hinter schwungvollen liberalen Reden, ihr inneres reaktionäres Wesen so gut zu verbergen wußten, Bakunin sozusagen zwischen die Füße gelaufen, wurde von ihm gepackt und ein Exempel an ihm statuiert. Vor dem lebenden Mazzini, der auf der Höhe seines Rufes stand, ließ Bakunin die leeren Schatten der Victor Cousin und anderer Doktrinäre liegen. Die intensive Beschäftigung aber mit all diesen Problemen […] hatten ihn gerade in diesem Moment instand gesetzt, vollgerüstet loszuschlagen, und so entstand in wenigen Tagen die glänzende Antwort an Mazzini, den Verächter der Pariser Kommune und der Internationale, den ewigen Feind jedes wirklichen Sozialismus und der Revolution, den Verehrer eines unfaßbaren und desto fester eingewurzelten Gottes.“ Max Nettlau (1919)
Autor*innen: Michael Bakunin; Philippe Kellermann (Hg.)
Die POUM (Arbeiterpartei der marxistischen Einigung) war, in Worten von Günter Grass, „eine spanische linkssozialistische Arbeiterpartei, die, innerhalb des republikanischen Lagers, von den Kommunisten bekämpft und mit stalinistischen Methoden als Trotzkisten-Partei verfolgt wurde“. Gegründet wurde sie von oppositionellen Kommunisten, die als „Abweichler“ ausgeschlossen worden waren. Im Juni 1937 ließ der sowjetische Geheimdienst nach Kämpfen in Barcelona ihre Führung verhaften. Ihr Sekretär Nin wurde ermordet. Der Band schildert das Schicksal der Partei vor dem Hintergrund des revolutionären Prozesses und diskutiert u.a. ihre Vorschläge für den Kampf gegen die Putschisten und das Verhältnis zu den Anarchisten. Er vereinigt neuere Aufsätze und Auszüge aus einer vergriffenen Darstellung des Autors und berücksichtigt neueste Erkenntnisse nach Öffnung der sowjetischen Archive.
Autor*innen: Reiner Tosstorff