Anarchismus

Bücher zum Anarchismus und Anarchosyndikalismus

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Landauers Philosophie des libertären Sozialismus

Gustav Landauer (1870–1919) ist wohl einer der wichtigsten Repräsentanten des freiheitlichen Sozialismus in Deutschland. Er sah im Staat und seinen Organisationen grundsätzlich ein herrschaftlich-zentralistisches Ordnungsprinzip, das zu einer Entmündigung des Individuums und zu einem Verzicht an Selbstverantwortung führe. Für Landauer war die Abschaffung des Staates eine notwendige Voraussetzung für Freiheit und völlige Gleichberechtigung aller Menschen. Landauer vertrat einen genossenschaftlichen Sozialismus auf Basis freier Vereinbarung in kleinen dezentralen Einheiten.

Autor*innen: Michael Lausberg

10,10 €
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Leben ohne Chef und Staat. Träume und Wirklichkeit der Anarchisten

Anekdotenhaft führt Horst Stowasser in die Geschichte, Theorie und Praxis des Anarchismus ein. Dabei räumt er mit einigen Mythen auf ohne etwas zu beschönigen. Lebendig und selbstkritisch erzählt er von so manch bekannten und unbekannten Persönlichkeiten und Ereignissen, die symbolisch für den Anarchismus stehen und zeigen, was diese ›radikale Utopie von der großen Freiheit‹ eigentlich sein soll.

Autor*innen: Horst Stowasser

12,50 €
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Leben unter dem Totenkopf. Anarchismus und Piraterie
Das Piratentum, so Gabriel Kuhn, war eine Lebensform. Es hatte seine eigenen Bedingungen, Regeln und sein eigenes Denken. Der Pirat und die Piratin dienten niemand anderem außer der Schiffsbesatzung, mit der sie gerade segelten und der sie sich freiwillig angeschlossen hatten. Piraten gehorchten nichts und niemandem, sie hatten keine Nation zu verteidigen, keinen Führer, keinen Gott, keine Regierung, keinen Staat.

Autor*innen: Gabriel Kuhn

10,00 €
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Lebenserfahrung und Geistesarbeit. Simone Weil und der Anarchismus
Simone Weil gehörte einer minoritären politischen Kultur an, die das stalinistische Verständnis des Sozialismus sowie die Identifikation der Arbeiterbewegung mit der "Arbeiterpartei" nicht teilte. Nach 1934 gehörte sie zu den wenigen klarsichtigen AktivistInnen, die sich ohne falsche Hoffnungen mit den Niederlagen der weltweiten Arbeiterbewegung befassten und anfingen, deren Ursachen methodisch zu untersuchen. Die Erfahrung ihrer Teilnahme an Revolution und Bürgerkrieg in Spanien 1936 führte sie zu neuerlicher Kritik an revolutionärer Gewaltanwendung, die im französischen anarchistischen Milieu noch lange nach ihrem Tod und bis heute diskutiert wird.

Autor*innen: Charles Jaquier (Hg.)

25,50 €
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Lebenslinien

Während Namen wie Emma Goldman, Gustav Landauer, Ernst Toller, Rudolf Rocker und Erich Mühsam für die anarchistische Bewegung Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt sind, ist Fritz Oerter noch immer unentdeckt. Der fränkische Anarcho-Syndikalist stand mit den genannten Zeitgenoss:innen im Austausch, ist für das Vertreten seiner Ansichten im Gefängnis gewesen, wurde von Nationalsozialisten gefoltert und ist infolgedessen 1935 in Fürth gestorben. Trotz der vielen Widrigkeiten ordnet er in diesen hinterlassenen Lebenserinnerungen die verschiedenen Abschnitte seines Lebens ruhig aneinander und schreibt liebevoll über seine Freund:innen (etwa die oben genannten), seine lithografische Ausbildung und die Beziehung zu seiner Partnerin Nanni – wie er es auch über herrschaftslosen Sozialismus tut.

Autor*innen: Fritz Oerter

20,60 €
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Neu
Lieber leben wir als Außerirdische. Basisorganisierung zwischen Aktivismus, Widerständigkeit und Militanz am Beispiel eines Syndikats der FAU

Die Welle der 'Neuen Klassenpolitik' ebbt mittlerweile wieder ab. Und ihre klassenkämpferischen Aktiven treiben zunehmend hinüber in die Linkspartei, NGO- und Organizingjobs, den akademischen Elfenbeinturm, die sozialarbeiterische Passion. Doch einige Basisorganisierungen bleiben stabil: beispielsweise das Syndikat der Freien Arbeiter*innen-Union in unserer Stadt. Es hat mittlerweile über 400 Mitglieder, kann auf erfolgreiche Betriebskampagnen, viele gewonnene Individualkonflikte und starke Außenwirkung zurückblicken. Doch solche Basisorganisierungen, deren Organisationsmacht in den letzten Jahren zugenommen hat, stehen heute vor neuen und tiefgreifenden Problemstellungen.

Autor*innen: Franz Heuholz u.a.

15,40 €
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Literatur 1 (Werke Band 6.1)
Dichtung, bildende Kunst, Theater und Musik erachtete Landauer nicht "als eine Privatsache, als eine Sache bloß des stillen Kämmerleins, des Hauses, der Familie". Auch gehe es nicht darum, "isolierten Privatpersonen angenehme Gefühle des Schönen zu vermitteln. Die Kunst als eine der stärksten Ausdrucksformen des Lebens greift selbst wieder aufs Leben in seiner privaten und öffentlichen Sphäre zurück, um es zu wandeln, zu erhöhen, zu befreien und zu reinigen."

Autor*innen: Gustav Landauer

18,50 €
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Literatur 2 (Werke Band 6.2)
Dichtung, bildende Kunst, Theater und Musik erachtete Landauer nicht "als eine Privatsache, als eine Sache bloß des stillen Kämmerleins, des Hauses, der Familie". Auch gehe es nicht darum, "isolierten Privatpersonen angenehme Gefühle des Schönen zu vermitteln. Die Kunst als eine der stärksten Ausdrucksformen des Lebens greift selbst wieder aufs Leben in seiner privaten und öffentlichen Sphäre zurück, um es zu wandeln, zu erhöhen, zu befreien und zu reinigen."

Autor*innen: Gustav Landauer

18,50 €
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Living anarchism. Jose Peirats and the Spanish Anarcho-Syndicalist Movement

A  study of one man and a collective biography of the working class into which he was born. The story of José Peirats shows the human foundations of Spanish anarchism, the ties of friendship and community that cemented the largest anti-authoritarian movement in the world.

Autor*innen: Chris Ealham

17,00 €
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Louise Michel oder: Die Liebe zur Revolution
Louise Michel (1830-1905) - für die einen »die blutrünstige Wölfin«, für die anderen »die rote Jungfrau« - gilt als Symbolfigur der Pariser Kommune im Frühjahr 1871. Zum ersten Mal in der Geschichte übernahmen Arbeiterinnen und Arbeiter die Macht. Louise Michel organisierte nicht nur die Versorgung der Hungernden und Verwundeten, sie beteiligte sich an den Klub-Debatten und auch am bewaffneten Kampf.

Autor*innen: Florence Herve (Hg.)

14,40 €
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Louise Michel. Die Anarchistin und die Menschenfresser

Louise Michel (1830–1905), die Ikone der Pariser Kommune 1871, war für die einen eine blutrünstige Wölfin, für die anderen die große Bürgerin, die rote Jungfrau, die gute Louise. Ihr Mut im Kampf, ihre Unerschrockenheit vor Gericht sind legendär. Verurteilt zur Deportation nach Neukaledonien, suchte Louise Michel Kontakt mit der indigenen Bevölkerung. Sie erlernte die Sprache der Kanak und vermittelte in zwei Schriften deren Mythen und Kultur. Bis zu ihrem Tod blieb die Insel für sie Sehnsuchtsort. Obwohl Louise Michel keine Gelegenheit ausgelassen hat, im Kampf zu sterben, erreichte sie ein hohes Alter.

Autor*innen: Eva Geber

24,00 €
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Louise Michel. Texte und Reden
Louise Michel (1830–1905), die berühmte französische Revolutionärin, Lehrerin und Agitatorin, nimmt 1871 als bewaffnete Kämpferin an der Pariser Kommune teil. Nach deren blutiger Niederschlagung folgen Verurteilung und Verbannung nach Neukaledonien. Nach ihrer Amnestierung kehrt sie nach Paris zurück und wird zur begehrtesten Agitatorin. Sie tritt für die Rechte des Proletariats ein und engagiert sich für die Gleichberechtigung der Frauen. Ihre Erfahrung, dass Macht korrumpiert, führt sie zum Anarchismus und sie wird eine seiner bekanntesten Vertreterinnen.

Autor*innen: Louise Michel; Eva Geber (Hg.)

14,00 €
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