Bücher zum Anarchismus und Anarchosyndikalismus
Autor*innen: Rudolf Rocker
„Ich glaube, dass wir uns durch unsere übertriebene Bekämpfung des Parlamentarismus mit der Hacke die eigenen Füße zerhackt haben: denn wir haben dazu beigetragen, in der Öffentlichkeit jene schreckliche Gleichgültigkeit nicht nur gegenüber dem parlamentarischen System zu schaffen, sondern auch gegenüber den konstitutionellen Freiheiten, so weit, dass die Regierung sie ungestraft verletzte, ohne dass sich auch nur eine Stimme des Protests aus den Reihen der Söhne all jener erhoben hätte, die um diese Freiheiten zu erringen, ihr Leben dahingegeben hatten.“ Saverio Merlino
Autor*innen: Errico Malatesta; Saverio Merlino
„Der Sozialismus muß vor allem dem Leben ganz neue Ziele setzen. Es ist unsinnig, zu denken, daß der Weg der Rationalisierung der Weg zum Sozialismus sein könnte, oder daß man sich damit tröstet, daß die Eintönigkeit der Arbeit in einer sozialistischen Gesellschaft durch eine weitgehende Beschränkung der Arbeitszeit erträglicher gestaltet wird. Denn das Problem der Arbeit ist nicht nur ein wirtschaftliches, sondern in viel höherem Grade ein psychologisches Problem. Die Arbeit muß auf ganz neuen Grundlagen organisiert werden; sie muss vor allem den Charakter der Fron verlieren, der ihr heute anhaftet und sie als notwendiges Uebel erscheinen läßt. Es kommt nicht darauf an, wieviel Stunden ein Mensch arbeitet, sondern welche Freude er an seinem Work empfindet. Niemand hat das besser begriffen und nachdrücklicher betont als Peter Kropotkin, der in dieser und in mancher anderen Hinsicht ein direkter Nachfahre Charles Fouriers gewesen ist.“ Rudolf Rocker (1931)
Autor*innen: Rudolf Rocker, Philippe Kellermann (Hg.)
Autor*innen: Gustav Landauer
Autor*innen: Woolfgang Kudrnofsky
Der vorliegende erste Band der Werkausgabe umfasst die biografischen Schriften Ramus’, die in der gewählten Chronologie zugleich wichtige Eckpunkte hinsichtlich der Herausbildung des modernen libertären Denkens darstellen.
Autor*innen: Pierre Ramus
Der vorliegende dritte Band der Werkausgabe umfasst Texte zur Arbeiter*innenbewegung wie "Die Erste Internationale 1864" oder "Generalstreik und direkte Aktion im proletarischen Klassenkampfe", Artikel zur Situation der Frau ("Gebärmaschine oder freie Selbstbestimmung") oder den Beitrag "Bauer, Pfarrer und Jesus". Mit einer umfangreichen Einführung von Gerhard Senft zu "Sozialrevolutionäre Bestrebungen im Raum der Donaumonarchie von der Gründerzeit des 19. Jahrhunderts bis 1918".
Autor*innen: Pierre Ramus
Der vorliegende zweite Band der Werkausgabe umfasst die justizkritischen Schriften Ramus’- zum 1. Mai 1886 in Chicago, zu Sacco und Vanzetti, zur Weltauffassung von Max Stirner usw. Mit einer umfangreichen Einführung von Gerhard Senft.
Autor*innen: Pierre Ramus
Band 4 der Werksausgabe von Pierre Ramus. Mit den Texten "Die Irrlehre des Marxismus" (komplett Teil 1 - 7), "Beiträge zur Charakteristik von Karl Marx", "Friedrich Engels als Plagiator", "Anarchismus, Syndikalismus und Antimilitarismus in Österreich" u.v.m. Eingeleitet von Gerhard Senft
Autor*innen: Pierre Ramus
Proudhon is famous for two reasons. First, he’s the author of What is Property? the book containing the immortal phrase “property is theft!” Second, he has emerged as the ‘first’ anarchist. This accolade is explained in part by his provocative reclamation of ‘anarchy’. Until Proudhon published his critique of property in 1840 the term had only been applied pejoratively. In the other part, it comes from his encounter with Marx. In 1846 Proudhon rebuffed Marx’s tentative advances and hinted that he found his proposals dogmatic. Text by Ruth Kinna and cover art is by Clifford Harper.
Der anarchistische Politikbegriff erscheint widersprüchlich: Der Ablehnung von Politik steht eine Bezugnahme auf sie gegenüber. Diese Paradoxie entspringt einer bestimmten Denkweise, die dabei hilft, Netzwerke zwischen verschiedenen Strömungen, Gruppen und Diskursen zu weben. So eröffnet sich die Möglichkeit, auf widersprüchliche gesellschaftliche Verhältnisse zu antworten, um sie zu überschreiten. Dies zeigt sich im Modus des Strebens nach Autonomie, in Kontroversen zwischen Individualismus und Kollektivismus und in theoretischen Konzepten wie der sozialen Revolution. In diesem Kontext verdeutlicht Jonathan Eibisch, dass es eine zeitgemäße politische Theorie des Anarchismus gibt – und wie sie aussehen kann.
Autor*innen: Jonathan Eibisch
Von den Lebensbedingungen in der post-industriellen Metropole bis zur Kritik an der Technologie und am ökologischen Mythos. Das Ganze durchquert von einer Analyse des Anarchismus von der politischen Sicht auf den sozialen Kampf bis zum aufständischen Projekt. Erstmals wird hier ein Entwurf einer historischen Rekonstruktion der Entwicklung der insurrektionalistischen Position innerhalb der anarchistischen Bewegung versucht.