Patriarchatskritik, Anarchafeminismus, feministische Theorien, Geschlechterrollen / Gender, queer theory
Autor*innen: Christopher Sweetapple; Heinz-Jürgen Voß; Salih Alexander Wolter
Autor*innen: Rona Torenz
Autor*innen: Silvia Federici
Angesichts der Gewalt, der Frauen im frühen 20. Jahrhundert ausgesetzt waren, die für ein Wahlrecht in Großbritannien kämpften, bildete Edith Garrud die Leibwächterinnen der bekannten Suffragette E. Pankhurst in Jiu-Jitsu aus, motivierte Dutzende von Frauen und Aktivistinnen, sich zu verteidigen und schulte sie in ihrem Suffragettes’ Self-Defense Club. Mit Armhebeln und Fußfegern rüttelten die Suffragetten an der Denkweise der Menschen, traten dem Patriarchat in den Allerwertesten und demonstrierten die Stärke des angeblich schwachen Geschlechts. Immer stand dabei im Fokus, sich nicht allein gegen diejenigen zu wehren, die an der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern festhielten und Gewalt gegen Frauen wissentlich ungestraft ließen, sondern mehr noch eben diese Verhältnisse radikal zu ändern.
Autor*innen: Clément Xavier, Lisa Lugrin, Albertine Ralenti
Autor*innen: Elisabeth Malleier
Autor*innen: Hannelore Bublitz
Feminismus ist heute ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft und es gibt viele Bücher, die sich an Mädchen wenden. Aber wie kann man Jungen dabei unterstützen, ihren Platz in diesen Debatten zu finden? Wie dekonstruiert man die männlichen Stereotype, die von der patriarchalischen Gesellschaft geprägt sind? Hier setzt dieser Sachcomic an.
Autor*innen: Karim Ouaffi, MikanKey
Autor*innen: Michaela Kilian
Hamburg nach dem Ersten Weltkrieg: Die Not ist groß, die alte Ordnung zusammengebrochen, groß ist die Hoffnung auf revolutionäre Veränderungen. Für den Kommunismus und die Weltrevolution agitiert enthusiastisch Ketty Guttmann (1883–1967). Aber der Arbeiterbewegung war sie zu feministisch, der bürgerlichen Frauenbewegung zu radikal. In der Arbeiterbewegung musste sie die Entstehung einer neuen Klasse von Funktionären erleben, deren Strategien zu den sozialen Bewegungen und ihrem Gerechtigkeitsgefühl in scharfem Gegensatz standen. Unter der Losung »Los von Moskau« wandte sich Ketty Guttmann 1924 von der KPD ab und schloss sich rätekommunistisch-anarchistischen Gruppen an. Für die offizielle Arbeiterbewegung und ihre Geschichtsschreibung war sie damit zur Unperson geworden; wo existiert auch nur ein Foto von ihr?
Der Band zeichnet Ketty Guttmanns wichtigste Lebensstationen nach, gibt Einblicke in ihren Kampf gegen bürgerliche Sexualmoral und für die Rechte von Prostituierten und beleuchtet ihren Weg zur scharfen Kritikerin des Parteikommunismus der Zwischenkriegszeit. Es ist der Beginn einer Spurensuche, die auch manch Irritierendes aufklären kann.
Autor*innen: Raimund Dehmlow; Thomas Iffert (Hrsg.)
Autor*innen: Barbara Peveling; Nikola Richter (Hg.)
Programmatische Texte zu Feminismus und Frauenbewegung vom 19. bis zum 20. Jahrhundert – eine Einführung in Geschichte und Theorie der Frauenbewegung für Studium und Weiterbildung. Mit Texten von Olympe de Gouges, Mary Wollstonecraft, Flora Tristan, Louise Otto(-Peters), Louise Dittmar, Sojourner Truth, Hedwig Dohm, Hubertine Auclert, Elisabeth Cady Stanton, Lily Braun, Clara Zetkin, Emma Goldman u.a.
Autor*innen: Ute Gerhard; Ulla Wischermann
Band II der »Klassikerinnen feministischer Theorie« stellt die zentralen feministischen Diskurse und Theorien der Wegbereiterinnen und der 'neuen' Frauenbewegungen der 1920er bis in die 1980er Jahre vor. Die Quellentexte geben einen umfassenden Überblick über die großen Frauenbewegungsthemen und über die Entwicklung feministischer Theorien in Europa und Nordamerika.
Autor*innen: Ute Gerhard; Ulla Wischermann; Susanne Rauscher