Patriarchatskritik, Anarchafeminismus, feministische Theorien, Geschlechterrollen / Gender, queer theory
Autor*innen: Barbara Winslow
Throughout written history and across the world, women have protested the restrictions of gender and the limitations placed on women’s bodies and women’s lives. People - of any and no gender - have protested and theorized, penned manifestos and written poetry and songs, testified and lobbied, gone on strike and fomented revolution, quietly demanded that there is an “I” and loudly proclaimed that there is a “we.” The Book of Feminism chronicles this history of defiance and tracks it around the world as it develops into a multivocal and unabashed force.
Autor*innen: Jessie Kindig (Editor)
Autor*innen: Moritz Albert; Theresa Albert
Injustice should not simply be accepted as “the way things are.” This is the starting point for The Xenofeminist Manifesto, a radical attempt to articulate a feminism fit for the twenty-first century. Unafraid of exploring the potentials of technology, both its tyrannical and emancipatory possibilities, the manifesto seeks to uproot forces of repression that have come to seem inevitable - from the family, to the body, to the idea of gender itself.
Autor*innen: Laboria Cuboniks
Intersektionalität ist eine der aktuell meistdiskutierten Analyseperspektiven in den kritischen Sozial- und Kulturwissenschaften. Sie erfasst, ausgehend von der englischen Metapher der intersection, das Zusammenwirken von Machtstrukturen wie Rassismus, Sexismus, Nationalismus und Kapitalismus und zeigt auf, wie Individuen und Gruppen im Rahmen solcher Herrschaftsgefüge unterschiedlich diskriminiert und privilegiert werden. Der Band von Katrin Meyer bietet eine Einführung in die frühen Ansätze des intersektionalen Denkens, zeigt ihre institutionellen und disziplinären Entwicklungen und präsentiert einen Überblick über die zentralen Anliegen, Gegenstände und Methoden von Intersektionalitätstheorien heute.
Autor*innen: Katrin Meyer
Autoritäre Erziehung und traditionelle Geschlechterrollen gehören in vielen muslimischen Familien zum Alltag. Im Widerspruch zwischen familiärer Loyalität und gesellschaftlichen Erwartungen in Schule und Beruf befinden sich gerade die Jungen in tiefgreifenden Identitätskonflikten. Dadurch stehen sie in Gefahr, sich zu radikalisieren und traditionelle Männlichkeitsnormen massiv überzuinterpretieren.
Autor*innen: Ahmet Toprak
Antje Schrupp schreibt über mögliche Gründe und Léos Denken, das die Sehnsucht nach der Freiheit für alle, die sich in der und durch die Emanzipation der Frau verwirklicht, über die ›Frauenemanzipation‹ hinaustrieb. Zu ihren Lebzeiten opponierte Léo wortstark gegen die antifeministische Bewegung, die großen Einfluss in der damaligen Arbeiter*innenbewegung hatte. Einer ihrer bekanntesten Vertreter war Proudhon, der bis heute als ›Vater‹ des Anarchismus gilt und im Gegensatz zu Léo breit rezipiert wird. Jan Grundmann rekapituliert Proudhons patriarchales Denken, lässt Léos erstaunlich vorwegnehmende Kritik erneut für sich sprechen und beschreibt ihre Verortung innerhalb der Bewegung und der Ersten Internationale.
Autor*innen: Jan Grundmann; Antje Schrupp
Laurie Penny spricht das Unsagbare aus: Fucked-up Girls und Lost Boys, sexuelle Gewalt, Liebe und Lügen sind ihre Themen. Sie zeigt, dass Feminismus ein Prozess ist: Egal, wie man sich nennt – wichtig ist, wofür man kämpft.
Autor*innen: Laurie Penny
In ihrem Debüt «Untenrum frei» schreibt die Autorin und Spiegel-Online-Kolumnistin Margarete Stokowski über die kleinen schmutzigen Dinge und über die großen Machtfragen. Es geht darum, wie die Freiheit im Kleinen mit der Freiheit im Großen zusammenhängt, und am Ende wird deutlich: Es ist dieselbe. Mit scharfsinnigem Blick auf die Details gelingt ihr ein persönliches, provokantes und befreiendes Buch.
Autor*innen: Margarete Stokowski
Feminismus bedeutet mehr als Gleichberechtigung: Er strebt eine freiheitliche Gesellschaft an, in der niemand unterdrückt wird. Davon waren diese drei Revolutionärinnen überzeugt: Victoria Woodhull (1838–1927), erste US-Präsidentschaftskandidatin, Lucy Parsons (1851–1942), militante Aktivistin und Gewerkschafterin, und Emma Goldman (1869–1940), anarchistische Vordenkerin und Jüdin. Diese Frauen kämpften jenseits der bürgerlichen weißen Frauenbewegung kompromisslos für Freiheit, Liebe und Gleichheit.
Autor*innen: Antje Schrupp
Wenn von der rechten Szene die Rede ist, bleibt häufig unbeachtet, dass auch Frauen dort eine sichtbare und aktive Rolle einnehmen. Selbst bekannte Akteurinnen wie Alice Weidel (AfD), Sigrid Schüssler (ehem. NPD) oder Beate Zschäpe (NSU) werden dabei oft als weniger bedrohlich wahrgenommen als ihre männlichen Pendants. Diese Wahrnehmung greift jedoch zu kurz: Auch Frauen tragen maßgeblich dazu bei, dass erzkonservative, antifeministische und sogar extrem rechte Narrative über soziale Medien Anschluss an die gesellschaftliche Mitte finden.
Autor*innen: Alice Juraschek
Im Dezember 1987 wird Ingrid Strobl, Journalistin und Autorin, in ihrer Kölner Wohnung festgenommen, nach §129a StGB – Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Sie hatte einen Wecker der Marke Emes Sonochron gekauft, für einen Bekannten, wie sie sagte, der sie darum gebeten hatte. Dieser Wecker wurde als Zeitzünder bei einem Sprengstoffanschlag der »Revolutionären Zellen« auf ein Lufthansagebäude verwendet, bei dem ein Sachschaden entstand. Mit dem Anschlag wurde gegen die Abschiebepraxis von Asylsuchenden protestiert, was Ingrid Strobl befürwortete. Sie weigert sich, den Namen des Bekannten zu nennen, und bleibt in Untersuchungshaft.
Autor*innen: Ingrid Strobl