Was wir aus der Geschichte lernen können: Nicht die Anbetung der Asche, sondern das Weitertragen des Feuers...
Im Dezember 1987 wird Ingrid Strobl, Journalistin und Autorin, in ihrer Kölner Wohnung festgenommen, nach §129a StGB – Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Sie hatte einen Wecker der Marke Emes Sonochron gekauft, für einen Bekannten, wie sie sagte, der sie darum gebeten hatte. Dieser Wecker wurde als Zeitzünder bei einem Sprengstoffanschlag der »Revolutionären Zellen« auf ein Lufthansagebäude verwendet, bei dem ein Sachschaden entstand. Mit dem Anschlag wurde gegen die Abschiebepraxis von Asylsuchenden protestiert, was Ingrid Strobl befürwortete. Sie weigert sich, den Namen des Bekannten zu nennen, und bleibt in Untersuchungshaft.
Autor*innen: Ingrid Strobl
Autor*innen: Conrad Taler
Revolutionary novelist, historian, anarchist, Bolshevik and dissident – Victor Serge is one of the most compelling figures to have emerged from the history of the Soviet Union. A dedicated activist who joined the Bolsheviks in 1919 and fought in the siege of Petrograd, only to be later consigned to poverty and persecution for rejecting both capitalism and Stalinism, he was a keen observer of his times. Carefully wrought and meticulously researched, Susan Weissman’s Victor Serge is the definitive biography of an extraordinary man.
Autor*innen: Susan Weissman
Autor*innen: Josef Kliche
Paris, 1927. Nach einem Jahr Haft wird der spanische Anarchist Buenaventura Durruti mit der Auflage entlassen, Frankreich innerhalb von zehn Tagen zu verlassen. Im Untergrund lernt er Nestor Machno kennen, die Galionsfigur des ukrainischen Anarchismus, ein libertärer Kommunist und Begründer der revolutionären Aufstandsarmee Machnowschtschina. Diese Begegnung wird für beide zur Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Ideale miteinander zu besprechen …
Autor*innen: Bruno Loth, Corentin Loth
Paris, 1927. Nach einem Jahr Haft wird der spanische Anarchist Buenaventura Durruti mit der Auflage entlassen, Frankreich innerhalb von zehn Tagen zu verlassen. Im Untergrund lernt er Nestor Machno kennen, die Galionsfigur des ukrainischen Anarchismus, ein libertärer Kommunist und Begründer der revolutionären Aufstandsarmee Machnowschtschina. Diese Begegnung wird für beide zur Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Ideale miteinander zu besprechen …
Autor*innen: Bruno Loth, Corentin Loth
Autor*innen: Vaclav Tomek
Autor*innen: Max Hoelz
Das Buch ist im Kontext der Arbeiten von Erhard Lucas zur “Märzrevolution 1920” entstanden und trägt stark autobiografische Züge. Der Autor gibt Auskunft über seinen Zugang zur Geschichte der Ruhrkämpfe. Das Buch vermag auf empathische Weise zu vermitteln, wie schmerzlich und langandauernd die Opfer waren, die die Arbeiterfamilien für ihren mutigen Kampf für Demokratie und Sozialismus haben erbringen müssen. Im zweiten Teil des Buches spürt Lucas zentrale politisch-ideologische Ursachen auf, die er für dafür verantworlich macht, dass die deutsche Arbeiterbewegung nicht die Kraft entwickeln konnte, die sie im Kampf gegen den drohenden Faschismus benötigt hätte.
Autor*innen: Erhard Lucas
Mit über 600.000 Toten gilt der Spanische Bürgerkrieg (1936–1939) als Auftakt des Zweiten Weltkriegs. Freiwillige aus 53 Nationen kämpften an der Seite der Republikaner gegen den Faschismus und gegen Francisco Franco. Auf Grundlage bisher unveröffentlichter Archivquellen und zahlreicher Interviews dokumentiert und analysiert Schafranek die Schicksale der österreichischen Spanienkämpfer nach dem Bürgerkrieg: ihren politischen Alltag, die Arbeit in der Fremdenlegion, den Verbleib in den Gefängnissen und Lagern des Franco-Regimes, oder ihre Ermordung in den Konzentrationslagern des NS-Regimes.
Autor*innen: Hans Schafranek
Autor*innen: Wolfgang Eckhardt
Arthur Koestler war einer der bedeutendsten englischsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Doch sein erstes Buch, das 1934 auf Deutsch erschien, blieb weitgehend unbekannt und gilt heute als verschollen. Im Reportageband "Von weißen Nächten und roten Tagen" fasste Koestler seine Eindrücke aus zwei Reisen zusammen, die er im Sommer 1931 und im Herbst 1932 tief im Inneren der Sowjetunion unternahm.
Autor*innen: Arthur Koestler