Literatur, Kinderbücher, Comics, Graphic Novels...
Die Graphic Novel Herbert Marcuse. Eine illustrierte Biografie führt die Leser*innen auf amüsante und geistreiche Weise durch seine ersten Studienjahre bei Martin Heidegger und seine Flucht aus Nazi-Deutschland. Sie schildert sein Leben in den USA und wie er sich dort seinen Status als Ikone der linken Gegenkultur erarbeitete. Parallel lässt sie die Leser*innen an der Entwicklung von Marcuses philosophischen Theorien und politischen Realitäten teilhaben.
Autor*innen: Nick Thorkelson
Autor*innen: Robert Foltin
Autor*innen: Ulli Lust
Suskas Lötzerich erzählt in seiner autobiografischen Graphic Novel humorvoll, offen und ohne Umschweife von seiner wilden Jugend als Punk, den Verletzungen, die das Leben einem Menschen wie ihm zufügen kann, und vor allem von seiner Suche nach sexueller Identität. Ein Comic, schnell und rau wie ein Punksong.
Autor*innen: Suskas Lötzerich
Der Anarcho-Poet Ralf Burnicki war auf vielen Bühnen zu Gast, er las am Grab von Erich Mühsam, in der Volksbühne Berlin, auf etlichen Literaturtagen und libertären Veranstaltungen. Nie aber war sein Aufruf zur Anarchie eindringlicher als in diesem Band - ein poetischer Aufruf, der von Grafiken des (hierzulande wohl bekanntesten) anarchistischen Zeichners Findus vehement unterstrichen wird.
Autor*innen: Ralf Burnicki; Fidus
Autor*innen: Fritz Herrmann
Grummelgroll erwacht mit schlechter Laune. So etwas kann schon vorkommen, wenn nach einem längeren Winterschlaf der Magen grollt und grummelt und dringend gefüllt werden will. Natürlich könnte Grummelgroll das reiche Nahrungsangebot des Frühlings für sich entdecken – so wie viele Tiere in seiner Umgebung. Aber wozu ist man so schön groß und stark? Da könnte man doch den anderen einfach wegnehmen, was man gern haben möchte…
Autor*innen: Edith Schreiber-Wicke
Er scheint unheilbar, Europas Wahnsinn. Was gibt uns das Recht, von dem Fortschritt einer Menschheit zu faseln, die ihre erbärmlichsten Instinkte mit Enthusiasmus zur Schau trägt? Die so verbrecherisch ist, das Morden auf Kommando als Pflicht der „nationalen Ehre” auszuschreien. Die als Mut bejauchzt, was fanatische Unwissenheit ist? Was gibt uns das Recht, einem Zeitalter Kultur zuzugestehen, das vor Gespenstern aus grauer Vorzeit auf den Knien liegt? (Franz Pfemfert in „Europas Wahnsinn” vom 26.02.1912)
Autor*innen: Franz Pfemfert; Wolfgang Haug (Hg.)
Sinas Papa muss ins Gefängnis. Er hat etwas Schlimmes getan und muss nun dafür geradestehen. Sina versteht das alles nicht. Sie hat keine Ahnung von dem Ort, an dem ihr Papa jetzt lebt. Für Kinder wie sie ist dieses Buch. Aber auch für alle anderen. Denn das Gefängnis ist ein Ort, von dem jeder weiß, dass es ihn gibt, den aber kaum jemand kennt. Ein schlimmer und ein interessanter Ort. Vom ersten Tag an begleiten wir Sinas Papa. Wir erfahren alles über den Alltag hinter Gittern: Was es dort zu essen gibt, wer dort alles lebt und arbeitet, wie ein Haftraum aussieht, was die Gefangenen den ganzen Tag lang machen. Und wie es ist, wenn man wieder rauskommt.
Autor*innen: Thomas Engelhardt; Monika Osberghaus
2014 jährt sich der österreichische Bürgerkrieg zum achtzigsten Mal. Der Aufstand der Arbeiterschaft und des Republikanischen Schutzbunds gegen das austrofaschistische Regime am 12. Februar 1934 wurde von den Heimwehrverbänden und dem Militär brutal niedergeschlagen. Der kaltblütige Beschuss der Arbeiterwohnhäuser stellt eine entscheidende politische Zäsur auf dem Weg zum März 1938 dar. »Im Kältefieber« ist die bislang umfangreichste Anthologie zu den Februarkämpfen, mit vielen literarischen Entdeckungen österreichischer ebenso wie ausländischer Autorinnen und Autoren und Texten, die hier erstmals auf Deutsch publiziert werden.
Autor*innen: Erich Hackl; Evelyne Polt-Heinzl (Hg.)
Autor*innen: Jack Black
Mit dem Antikriegsroman »Im Westen nichts Neues« erlangte Erich Maria Remarque 1928 weltweite Aufmerksamkeit. Das Buch wurde in mehr als 60 Sprachen übersetzt und von Millionen gelesen. Zudem hat es mittlerweile seinen festen Platz im Schulkanon. Der in Osnabrück geborene Autor verarbeitete in seinem Roman die Erlebnisse seiner Generation im 1. Weltkrieg und verdeutlichte durch seine realistisch-subjektivistische Schilderungen die Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Krieges. Für den Meller Künstler Peter Eickmeyer war es, wie er selbst schreibt, eine »Herzensangelegenheit«, Remarques Werk mit den Mitteln der Graphic Novel umzusetzen.
Autor*innen: Peter Eickmeyer