Literatur, Kinderbücher, Comics, Graphic Novels...
Autor*innen: Gord Hill
Olivia Wolf hat einen guten Job – flache Hierarchien, Büro im Altbau, flexible Arbeitszeiten – und sie ist völlig unterfordert. Als ihr Chef ihr eine große PR-Kampagne in Aussicht stellt, sieht sie ihre Chance aufzusteigen, um sich endlich selbst zu verwirklichen. Bald ist Olivia jedes Mittel recht, um ihr Ziel zu erreichen – selbst, wenn ihr Privatleben daran zerbricht und die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit dabei immer mehr verschwimmt. Und was, wenn sich das angestrebte Ziel selbst als Illusion entpuppt?
Autor*innen: Alexander Lippmann
»Ich war erst neunzehn Jahre alt, als ich aufgrund meiner politischen Aktivitäten verhaftet wurde. Während der gesamten Zeit musste ich daran denken, wie lange sich meine Eltern Sorgen um mich machen würden«, erzählt die Hauptfigur zu Beginn der Geschichte. Es fällt ihr schwer, sich an die genauen Abläufe und Details zu erinnern, doch sie versucht es trotzdem. Sie beschreibt den Moment des ersten Betretens der Zelle, den Raum selbst und seine Atmosphäre, ihren physischen und psychischen Zustand. Der Mond wird zur einzigen Verbindung zur Außenwelt und jede noch so kurze Ablenkung, und sei es nur die kleine Spinne an der Wand, wird zum lebenserhaltenden Anker in der quälenden, beklemmenden Tristesse. Doch dann ist da ein Klopfen aus der Nachbarzelle ...
Autor*innen: Maryam Soleimanirad
Markus Lindner und Andreas Pavlic: Sternhagel / Ist das noch Lyrik oder nicht schon Deutsch-Punk? Zwei Autoren, zwei Bücher, zwei Cover, zwei Anfänge...und doch ein Buch. Cover und Illustrationen von Linda Bilda, Nicole Szolga und Markus Lindner.
Autor*innen: Andreas Pavlic; Markus Lindner
Angesichts der Gewalt, der Frauen im frühen 20. Jahrhundert ausgesetzt waren, die für ein Wahlrecht in Großbritannien kämpften, bildete Edith Garrud die Leibwächterinnen der bekannten Suffragette E. Pankhurst in Jiu-Jitsu aus, motivierte Dutzende von Frauen und Aktivistinnen, sich zu verteidigen und schulte sie in ihrem Suffragettes’ Self-Defense Club. Mit Armhebeln und Fußfegern rüttelten die Suffragetten an der Denkweise der Menschen, traten dem Patriarchat in den Allerwertesten und demonstrierten die Stärke des angeblich schwachen Geschlechts. Immer stand dabei im Fokus, sich nicht allein gegen diejenigen zu wehren, die an der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern festhielten und Gewalt gegen Frauen wissentlich ungestraft ließen, sondern mehr noch eben diese Verhältnisse radikal zu ändern.
Autor*innen: Clément Xavier, Lisa Lugrin, Albertine Ralenti
Jura Soyfers Werk ist ein Dokument der 1930er Jahre und dennoch heute immer noch aktuell. Seine Gedichte, Feuilletons, Theaterstücke und Kabarettnummern handeln von der Selbstbestimmung des Menschen im Zeitalter einer rasanten technischen Entwicklung, aber auch von der Utopie einer gerechten Gesellschaft. Sie sind unterhaltend, spannend und aktuell. Das Buch bietet einen Querschnitt durch die Romane, Theaterstücke und lyrischen Arbeiten Soyfers.
Autor*innen: Erna Wipplinger; Margit Niederhuber; Christoph Kepplinger (Hg.)
Der Katalane Joaquim Amat-Piniella verarbeitet in dem preisgekrönten Roman »K. L. Reich« seine Erfahrungen im Konzentrationslager Mauthausen – einem der gefürchtetsten, das von insgesamt 7000 Spaniern 2000 überlebten. Dieser bedeutende Text ist in Katalonien Klassiker und Schullektüre, nun liegt er erstmals in deutscher Übersetzung vor. Er ist aus mehreren Gründen bemerkenswert, vereint er Themen wie spanischer Widerstand, politische KZ-Häftlinge, katalanische Literatur und Zeitgeschichte.
Autor*innen: Joaquim Amat-Piniella
Autor*innen: Alfons Paquet
Dies ist nur möglich, weil das Eigentum für heilig erklärt wird, weil die staatlichen Institutionen, die Politik, die veröffentlichte Meinung, das Selbstverständnis der Reicheren und Mächtigeren in der Gesellschaft – kurz, die Ideologie – dazu dient, Ungleichheit zu zementieren. Dagegen fasst Piketty die Möglichkeit einer durch staatliche Umverteilung gerechteren und zufriedeneren Gesellschaft ins Auge.
Autor*innen: Claire Alet, Benjamin Adam
Autor*innen: Fritz Herrmann
Fatcatamocat steht für Trash-Art, Low-Fi culture und DIY. Fatcatamocat ist eine Gruppe von Menschen aus Tirol und Wien, die sich mit den Medien Comic, Literatur, Grafik und Zeichnung sowie Photographie beschäftigt. Das gemeinsame Produkt ist die Katzen_Post. Und da lassen wir mal lieber andere zu Wort kommen: "Krank. Pervers. Entartete Kunst!" (Becci B.)
Was bedeutet Ehre im Islam? Um wessen Ehre geht es? Arzu Toker setzt sich literarisch mit dem Verständnis von Ehre auseinander. Im Nachwort verfasst er ein leidenschaftliches Plädoyer für die Freiheit. Die Freiheit von religiösen Zumutungen. Die Freiheit von nationalen Fesseln. Ein Plädoyer für eine Utopie der Entwicklung gemeinsamer grenzüberschreitender Werte.
Autor*innen: Arzu Toker