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Juli bis Oktober 1922: Seit mehr als drei Jahren ist Mühsam inhaftiert, abgeschnitten vom Leben und auf Zeitungen angewiesen, wenn er das politische Geschehen verfolgen will. Doch die Inflation macht sich auch in der Haft bemerkbar, das Erstarken rechtsradikaler Gruppierungen in Bayern erleben die Gefangenen in Gestalt von Morddrohungen und Nazidemos vor dem Gefängnis.
Autor*innen: Erich Mühsam; Chris Hirte; Conrad Piens (Hg.)
Auch in diesem Festungstagebuch von Oktober 1922 bis Januar 1923 ist Mühsam mit einer tristen Realität konfrontiert. Draußen ein Land, das unter den Sanktionen des Versailler Vertrags leidet und immer tiefer in die Krise rutscht, drinnen der krankmachende Stumpfsinn des Strafregimes.
Autor*innen: Erich Mühsam; Chris Hirte; Conrad Piens (Hg.)
Autor*innen: Erich Mühsam; Chris Hirte; Conrad Piens (Hg.)
Autor*innen: Erich Mühsam; Chris Hirte; Conrad Piens (Hg.)
Der dritte Band der »Tagebücher« beginnt im Juni 1912 mit Heft 10, und knüpft an den vorherigen an: Er erzählt von seinen Erlebnissen in der Münchner Boheme, von Klatsch und Tratsch ebenso wie von Theateraufführungen, Diskussionen, Finanznöten und Liebesaffären. Die regelmäßige Rechenschaft seit knapp zwei Jahren hat sich gelohnt, sein Tun ist planvoller geworden. Doch kurz nachdem er Heft 11 begonnen hat, versiegt seine Feder. Erst nach 20 Monaten Tagebuchabstinenz geht es weiter – mit einem gewaltigen Donnerschlag. Der 1. Weltkrieg hat begonnen. Mühsam braucht das Tagebuch jetzt, um Schock und Verzweiflung in Worte zu fassen, die Trümmer seiner alten Gewissheiten neu zu sortieren.
Autor*innen: Erich Mühsam; Chris Hirte; Conrad Piens (Hg.)
Das Kriegsjahr 1915: Mühsams Hoffnungen auf ein schnelles Ende des Gemetzels zerschlagen sich, der Friede rückt in immer weitere Ferne. Er braucht das Tagebuch jetzt, um die Wahrheit aus den verlogenen Pressemeldungen herauszufiltern. Wer hat diesen Krieg angezettelt? Wer kann ihn beenden? Wo kann er sich und seine Überzeugungen geltend machen? In der kaisertreuen SPD bahnen sich Umbrüche an – der linke Flügel verweigert neue Kriegskredite, die Spaltung der Partei bahnt sich an. Gespannt verfolgt Mühsam die Entwicklung und sucht nach Verbündeten für eine Antikriegsbewegung unter anarchistischen Vorzeichen: bei Pazifisten, linken Sozialdemokraten, Anarchisten.
Autor*innen: Erich Mühsam; Chris Hirte; Conrad Piens (Hg.)
Ein Ende des Weltkriegs ist nicht abzusehen. Mühsam in München ist zur Untätigkeit verdammt. Seine Meinung darf er nicht öffentlich sagen, es ist einsam um ihn geworden. Also verfolgt er die Berichte von den vielen Fronten und macht sich sein eigenes Bild.
Autor*innen: Erich Mühsam; Chris Hirte; Conrad Piens (Hg.)
November 1919. Seit sieben Monaten sitzt Mühsam in bayerischer Haft. Aus der Überzeugung, dass die Weltrevolution bevorsteht, schöpft er die Kraft und den Mut weiterzukämpfen - gegen die Kerkermeister, die sein öffentliches Wirken behindern, für den Sieg der geeinten Linken über das Regime der Freikorps und der korrupten Parteien. Die Krisen und Unruhen in ganz Deutschland geben ihm recht, der Sieg über die Putschisten vom März 1920 weckt neue Hoffnungen.
Autor*innen: Erich Mühsam; Chris Hirte; Conrad Piens (Hg.)
Erich Mühsams Tagebuchhefte 26 und 27 umfassen den Zeitraum Januar bis Mai 1921, sie entstehen in der Festungshaft im bayerischen Niederschönenfeld.
Mühsam schildert den tristen Alltag der Haftanstalt, die Willkür der Bewacher und die Strafmaßnahmen der rechtsgerichteten bayerischen Regierung, die alles tut, um die durch die Inflation verursachte Notlage der Gefangenen zusätzlich zu verschärfen.
Autor*innen: Erich Mühsam; Chris Hirte; Conrad Piens (Hg.)
Das zweite Halbjahr 1921 in der bayerischen Festungshaft in Niederschönenfeld, das diesen Band ausfüllt, stellt Mühsams Zukunftsglauben auf die härteste Probe. Täglich steigern die Bewacher den an Folter grenzenden Psychoterror gegen die völlig entrechteten Häftlinge. Fast alle Versuche, Notschreie nach außen dringen zu lassen, werden unterbunden. Mühsam konfrontiert sich täglich mit den Grundfragen des politischen Kampfes, nicht nur in Gedanken, sondern mit Haut und Haar: Geht es um die Zukunft oder nur noch um Widerstand? Geht es um die Wahrung von Würde oder nur noch um das nackte Überleben?
Autor*innen: Erich Mühsam; Chris Hirte; Conrad Piens (Hg.)
Yok hat den Job als Taxifahrer fast 30 Jahre lang gemacht. In Berlin. Eigentlich ganz gerne. Meist freundlich und den Fahrgästen zugewandt. Wie das geht, wenn man den Glauben an die Menschheit aus Gründen langsam verloren hat, seinen Humor aber nicht? Das zeigt dieses Buch. 100 neue Geschichten im Spannungsfeld zwischen Fernsehturm und »Fick dich selbst« – denn: Wenn der Kutscher ein Anarcho ist, ist der Kunde nicht mehr König. Und Yok hat sie alle gefahren, die Blitzbirnen, die Verwirrten und, ja, auch ein paar tolle Menschen.
Autor*innen: Yok
During the pitched battle over slavery in the United States, Black writers - enslaved and free - allied themselves with the cause of abolition and used their art to advocate for emancipation and to envision the end of slavery as a world-historical moment of possibility. These Black writers borrowed from the European tradition of Romanticism - lyric poetry, prophetic visions - to write, speak, and sing their hopes for what freedom might mean. At the same time, they voiced anxieties about the expansion of global capital and US imperial power in the aftermath of slavery. They also focused on the ramifications of slavery's sexual violence
Autor*innen: Matt Sandler