Adler-Marxismus. Eine vergessene Tradition politischer Psychologie

Adler-Marxismus. Eine vergessene Tradition politischer Psychologie
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Art.-Nr.: 6015
Autor*innen: Markus Berger
Hersteller*in: Syndikat A
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Produktbeschreibung

Warum bleibt die politische Linksentwicklung trotz ökonomischer Krisen aus? Wie ist die Schere zwischen objektiven und ideologischen Faktoren zu erklären? Welche Rolle spielen psychologische Aspekte in den sozialen Kämpfen? Diese und andere Fragen stellt sich die politische Psychologie.

Bekannt sind vor allem ihre freudomarxistische Spielart (z.B. Wilhelm Reich) und der Ansatz der Kritischen Theorie (Fromm, Marcuse, Adorno, Horkheimer). Daneben existiert jedoch auch eine andere, vergessene Tradition: der „Adler-Marxismus“. Dieser versuchte die Lehre des abtrünnigen Freud-Schülers Alfred Adler, die so genannte Individualpsychologie, mit dem Marxismus zu kombinieren, um den „subjektiven Faktor“ zu erforschen. Namhafte VertreterInnen sind der Rätekommunist Otto Rühle, Alice Rühle-Gerstel und Manès Sperber.

Broschüre, 32 Seiten

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Gustav Landauer. Zwischen Anarchismus und Tradition
Gustav Landauer (1870–1919) zählt zu den exponiertesten Vertretern des deutschsprachigen Anarchismus seiner Zeit und ist heute dennoch weitgehend unbekannt. Als politischer Denker, Philosoph, Intellektueller und Literaturkritiker war Landauer in unterschiedlichen Gruppen wie dem Arbeiteranarchismus oder dem Forte-Kreis aktiv und wurde breit rezipiert. Sein Werk entfaltete aber vor allem innerhalb der jüdischen Jugend eine große Wirkung: Gershom Scholem, Walter Benjamin, Manés Sperber, Paul Celan und viele andere lasen und priesen Landauers Schriften.
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Zur Analyse der Tyrannis (1937)

„Die aggressive Angst bekennt sich nicht zu sich selbst, sie tritt nicht als Angst zutage, sondern als ‚affektive Aggression‘. […] Um diese Angst loszuwerden, muss man alles beseitigen, was Angst machen kann. Doch dem Ängstler kann alles Angst machen. So ergibt sich die Konsequenz, dass das unbewusste Ziel des aggressiven Ängstlers die Allmacht, die Gottähnlichkeit ist. Alles, was den Wert seines Wesens in Frage stellt, alles, was das Gefühl des eigenen Wertes in ihm erschüttern könnte, würde er vernichten oder sich in einer endgültigen Weise untertan machen wollen.
Nur der Tod, doch nicht einmal dieser, zieht seinem Machtwillen eine Grenze. […] Wer seines Wertes gewiss ist, kennt die aggressive Angst nicht. Wer sich mit seiner Unvollkommenheit abgefunden hat, kennt sie ebenso wenig. Wer wirklich mitmenschlich ist, ist frei von ihr. Wer sich damit abgefunden hat, als einer von
vielen zu leben, wird unter dieser Angst nicht leiden. Und wer die Menschen liebt, wird vor ihr bewahrt bleiben.“ (Manès Sperber)

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Gegen Burschis

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Brauner und roter Faschismus

Rühle war als Kommunist Antibolschewist und ließ sich nicht durch die Etikettenschwindelei des „Sowjet“ - Regimes blenden. Das zeichnete ihn aus und machte ihn gleichzeitig zu einem Außenseiter. Auch ging es ihm nicht um eine Rechtfertigung der bürgerlichen Gesellschaft im vorfaschistischen Deutschland bzw. in den westlichen Demokratien, sondern um die Neubestimmung einer revolutionär-sozialistischen Perspektive, an der er bis zu seinem Lebensende festhielt.

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Einführung in das Werk von Karl Marx

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