Die Gesellschaft zu verändern geht mit anderen besser als alleine. Am Anfang einer emanzipatorischen Politik steht daher nicht selten die Organisation in einer antiautoritären Gruppe.
Neue und alte politische Gruppen stehen häufig vor denselben Problemen und Fragen:
– Wie entstehen und organisieren sich politische Gruppen?
– Wie kommt man an Geld und Räume?
– Was macht eine erfolgreiche Pressearbeit aus?
– Wie organisiert man einen Vortrag?
– Wie funktioniert Kommunikationsguerilla?
– Was ist bei einer Demonstration zu beachten?
– Wie schützen wir uns vor Repression und Burn-out?
– Welche kreativen Aktionsformen gibt es?
– Wie wird ein Camp oder ein Kongress organisiert?
– Wie läuft eine bundesweite Kampagne ab?
Diese und viele weitere Fragen werden in diesem Buch behandelt.
Es beinhaltet viele Tipps und Tricks aus der politischen Arbeit verschiedener Gruppen. Praktische Checklisten sorgen dafür, dass nichts vergessen wird.
Buch, 198 Seiten
Seit einigen Jahren avanciert Community Organizing zum Schlagwort in der außerparlamentarischen Stadt- und Sozialpolitik. Soziale Bewegungen verbinden mit der Parole „Organize!“ die Hoffnung, die eigene Politik auf eine breite gesellschaftliche Basis stellen zu können. Diese Erwartung ist nicht unbegründet: Seit den 1880er Jahren ist Community Organizing in der US-amerikanischen Gesellschaft als effektives Instrument emanzipatorischer Politik präsent. Im 21. Jahrhundert angekommen, richtet sich die Energie vieler Nachbarschaftsorganisationen – auch in Deutschland – wieder gegen Gentrifizierung und rassistische Institutionen.