Vorschläge für GenossInnen links unten
Klassiker zur Organisationsdebatte der radikalen Linken der 70er-Jahre...
"Wo immer gegenwärtig Revolutionäre, Genossen, Linke beisammen sind, steht die Organisationsfrage direkt oder indirekt im Mittelpunkt der Diskussion. Das Problem brennt allen auf den Nägeln, weil die Lösungen, die angeboten werden, offenbar unbefriedigend sind. Den Rückfall in die ausgefahrenen Gleise der Organisationsformen der gescheiterten traditionellen Arbeiterbewegung mögen die meisten aus gutem Grund nicht mitmachen. Andererseits ist ein ernstzunehmendes revolutionäres Engagement ganz ohne organisatorische Konsequenzen nicht denkbar. So schließen viele Genossen sich mit großen Vorbehalten irgendeiner Organisation an. Dabei ist ihnen meistens sehr unwohl. Denn sie erleben es immer wieder, daß ihr Tun zu Ergebnissen führt, die sie nicht gewollt haben. Dieses Buch richtet sich an diejenigen unter den Genossen, welche die Hoffnung noch nicht aufgegeben haben. An diejenigen gleichzeitig, welche die antiautoritäre Bewegung nicht als eine revolutionäre Jugendsünde, als einen Fehltritt ansehen, sondern als einen Beweis für die Lebendigkeit der Revolution, an die vorher hier kaum noch jemand zu glauben wagte..."
Broschüre, 70 Seiten
Die Betriebsfibel wurde von “links unten” geschrieben und gehört dadurch zur authentischen Ratgeber- und Agitationsliteratur. Sie berichtet von innen, aus eigener Betroffenheit heraus. Hinter ihr steht keine Organisation, kein arbeiterverstehender, besserwissender Akademiker, sondern spiegelt die Praxis eines klassenbewußten Arbeiters. Die Voraussetzung ist einfach: “Der Feind steht oben”. Nun liegt die Betriebsfibel endlich wieder in gedruckter Form vor.
Die aus den ›Autonomen‹ entstandene postautonome Organisation und Diskussion legt den Fokus auf Politikbereiche wie prekäre Arbeit, Recht auf Stadt oder Care-Revolution. Durch neue Aktionsformen, Strukturen und Bündnisse versuchen postautonome Gruppen, die Selbstorganisation und Militanz der Autonomen zu erweitern.