Radikale Linke

Radikale Linke - vom "bewaffneten Kampf" bis zu den Autonomen, von Stadtguerilla bis Kommunikationsguerilla
Zeige 121 bis 132 (von insgesamt 169 Artikeln)
quadratisch.praktisch.theoriestark: Gewalt

Spannende Fragen oder nur identitäre Phrasen? Ein kritischer Blick auf Militanz und Gewaltfreiheit

3,10 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Radical Pursuit. Pocket-Quiz 1. Der ultimative Test für linke Fragestellungen

Fragen, die jeder und jedem Linken unter den Nägeln brennen: Was meinte Marx mit Fetischismus? Wer war Rubinstein – der Kosename Freuds für seine Geliebte, ein in der Hypnosetherapie häufig verwendetes Pendel oder eher ein sowjetischer Psychologe? Wollten die Lokalisten in der Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts ein eigenes unabhängiges Parteilokal, ging es um lokale Autonomie oder ging es doch um eine lokale
Einheitsfront?

15,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Radikalisiert euch! Beiträge zu radikaler Theorie und Praxis

Viele Akteure in Zivilgesellschaft und politischer Bildung neigen dazu, die autoritäre und verkürzte Logik der Deradikalisierung zu übernehmen, welche derzeit das Erbe der Extremismusdoktrin antritt. Es ist eine Doktrin, die Radikalität als Bedrohung eines guten Zusammenlebens und Radikalisierung als beinahe universelle Chiffre für das Böse betrachtet. Die vermeintlich befriedende Kraft der Deradikalisierung versucht jene, die auf ihrem Verlangen nach einem ganz anderen Ganzen beharren, zu bändigen. Fördermittellogiken, Sachzwänge, die Notwenigkeit von Bündnispartner*innen und nicht zuletzt Repression hindern sie daran, aufs Ganze zu gehen.

Autor*innen: Institut für Radikalisierungsforschung beim Bildungskollektiv Biko (Hg.)

15,30 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Revolte in Chile. Ein Wendepunkt im Musterland des Neoliberalismus

Chile galt lange als das Vorzeigeland Lateinamerikas mit hohen Wirtschaftswachstumszahlen und politischer Stabilität. Aber das neoliberale Wirtschaftsmodell, das Ex-Diktator Pinochet dem Land hinterlassen hat, führte zu einer fast vollständigen Privatisierung der Sozialleistungen und der Konzentration des Vermögens in den Hän­den einiger weniger. In der Nacht des 18. Oktober 2019 entlud sich der jahrzehntelang angestaute Unmut der Bevölkerung in Chile. Was aufgrund der Fahrpreiserhöhung der Metro in Santiago um 30 Pesos begann, wurde zu einem nationalen Aufstand.

Autor*innen: Sophia Boddenberg

14,40 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Revolution für das Leben. Philosophie der neuen Protestformen

In Zeiten der Krise entzündet sich politisches Engagement. Protestbewegungen wie Black Lives Matter, Fridays for Future und NiUnaMenos kämpfen derzeit weltweit gegen Rassismus, Klimakatastrophe und Gewalt gegen Frauen. So unterschiedlich sie scheinen mögen, verfolgen diese Widerstandskräfte doch ein gemeinsames Ziel: die Rettung von Leben. Im Kern richtet sich ihr Kampf gegen den Kapitalismus, der unsere Lebensgrundlagen zerstört, indem er im Namen von Profit und Eigentum lebendige Natur in toten Stoff verwandelt: Der Kapitalismus verwertet uns und unseren Planeten rücksichtslos. In autoritären Tendenzen und rassistischen Ausschreitungen, in massiven Klimaveränderungen und einer globalen Pandemie zeigt er seine verheerendsten Seiten.

Autor*innen: Eva von Redecker

15,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Revolutionäre Gewalt. Ein Dilemma
Doch die Revolutionäre finden sich mit der Gewalt der Konterrevolution konfrontiert und müssen die Revolution verteidigen, ohne der Gewalt zu erliegen und ihre solidarischen Prinzipien aufzugeben. Das sollte die Konsequenz des Kommunismus im 21. Jahrhundert sein. Jedoch wird die Abschaffung aller Gewaltverhältnisse nicht ohne sozialrevolutionäre Gewalt zu haben sein. Das zeigt die Geschichte der Revolutionen und verweist auf ihr Dilemma.

Autor*innen: Titus Engelschall, Elfriede Müller, Krunoslav Stojakovic

20,00 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Revolutionäre Stadtteilarbeit. Zwischenbilanz einer strategischen Neuausrichtung linker Praxis

Vor einigen Jahren ist in der radikalen Linken in Deutschland eine Strategiedebatte darüber entbrannt, wie die politische Arbeit von einer Fokussierung auf die eigene Szene weg und hin zur breiteren Gesellschaft und ihren sozialen Auseinandersetzungen verlagert werden kann. Aus dieser Suchbewegung sind unterschiedliche Stadtteilgruppen hervorgegangen, die versuchen, Profitorientierung, Konkurrenz und Vereinzelung eine solidarische und bedürfnisorientierte Praxis entgegenzusetzen, indem sie in Form von Basisarbeit an die lokalen Lebensbedingungen anknüpfen und entlang von Alltagskonflikten zu einer Politisierung des Stadtteils beitragen. In der aktiven Hinwendung zu den Nachbar*innen unterscheiden sie sich von klassischen Infoläden und linken Szenetreffs, zugleich grenzen sie sich durch den revolutionären Anspruch klar von Sozialarbeit und reformistischen Ansätzen ab. Ihre Organisierungsversuche im Stadtteil erstrecken sich unter anderem auf Miet- und Arbeitskämpfe, Feminismus und Care-Arbeit sowie Antirassismus und verbinden damit auf lokaler Ebene Themen unterschiedlicher sozialer Bewegungen.

Autor*innen: Vogliamo Tutto (Hg.)

16,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Revolutionen - Machtkampf oder Emanzipation
Revolution bedeutete für die meisten, den Wechsel der politisch Mächtigen mit militärischer Gewalt zu betreiben, Bürgertum gegen Adel, Proletariat gegen Bourgeoisie, Klassen kämpften gegen Klassen um den staatlichen Machtapparat. Das ist Machtkampf, aber keine Emanzipation. Doch wenn das Volk beteiligt war, gab es Ansätze einer neuen Gesellschaft. Das zeigt dieser Essay.

Autor*innen: Gerd Stange

14,40 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Riot. Strike. Riot - Die neue Ära der Aufstände
Jahrhunderte lang waren die Unruhen auf den Marktplätzen und Straßen der Augenblick, in dem eine Unterdrückung und Verelendung an ihr Limit gekommen war und explodierte. Diese zentrale Form des Protestes wurde zu Anfang des neunzehnten Jahrhunderts durch die Kampfform des Streiks verdrängt. Der Klassenkampf verlagerte sich in die Produktionssphäre, auf das Terrain der Fabrik. Die Fabrik ist aber nicht mehr der bevorzugte Ort, wo das in die Krise geratene Kapital zum erweiterten Kapital werden kann; seine Renditen werden zu klein. Es flüchtet in die Zirkulationssphäre des globalen Kapitalismus, in den Finanz- und Logistiksektor. Abermillionen von Menschen wird immer brutaler die Lebensgrundlage entzogen. Sie werden in den Status der Überschussbevölkerung geworfen. Besonders die von der Lohnarbeit ausgeschlossenen und ums Leben betrogene sind zunehmend gezwungen, ihren Kampf auf die Plätze und die Straßen zurück zu tragen.

Autor*innen: Joshua Clover

19,60 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Routine und Langeweile. Textsammlung zur Rolle des Aktivismus und deren Kritik

In Zeiten re?exhaften Aktionismus und stoischem Festhaltens an den andauernd gleichen Gesten nach dem Motto “hauptsache was machen”, ist die Re?exion der eigenen Rolle und des eigenen Habitus drängender den je. Das diese Debatte nicht neu ist zeigen die hier versammelten Texte aus der Zeit des Aufkommens einer aktivistischen Mentalität während der großen Anti-Globalisierungsproteste. Auch wenn nicht alle Aspekte der Diskussion frei übertragbar auf heute sind, zeigt diese Sammlung, dass wir das Rad nicht neu er?nden brauchen, sonder auch aus der Vergangenheit lernen können und müssen.

Autor*innen: Andrew X u.a.

2,00 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Selbstorganisierungs-Reader
Grundgedanken zur Selbstorganisierung als aktive Gegenorientierung zur Fremdbestimmung. Praktische Tipps zur Gratisökonomie: Containern und andere Tipps für Essen, Trampen und mehr Infos zur Mobilität, Schnorren, Selbstmachen und mehr. Kritische Blicke auf Organisierungsmodelle in politischer Bewegung, Ideen und Entwürfe.
6,20 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Siebter Oktober Dreiundzwanzig. Antizionismus und Identitätspolitik

Der Überfall der islamistischen Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, bei dem rund 1200 Menschen ermordet und etwa 5000 weitere schwer verletzt wurden, war das brutalste anti­semitische Pogrom seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Auf den Straßen der westlichen Welt wurde das Massaker, das der Zivilbevölkerung gegolten hatte, bisweilen unverhohlen bejubelt. Damit markiert dieses Datum auch eine Zäsur für die Debatten um Antizionismus und Identitätspolitik, denn das „progressive“ Milieu, das unentwegt einen antirassistischen Anspruch einfordert, beschweigt nicht nur die Motive hinter dem Massenmord, sondern akzeptiert die unmittelbare Aufforderung zur Zerstörung des jüdischen Staates.

Autor*innen: Vojin Saša Vukadinovi? (Hg.)

20,60 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Zeige 121 bis 132 (von insgesamt 169 Artikeln)