Autor*innen: Jens Renner
Nachdem in den ersten Jahrzehnten der organisierten Arbeiter:innenbewegung die zum Anarchismus offenen »Radikalen« den Ton angaben, wurde 1889 in Hainfeld die SDAP (Sozialdemokratische Arbeiterpartei) als Kompromiss mit den Gemäßigten gegründet, das »Schaf im Wolfspelz«. Bis heute steht die Linke in Österreich im Schatten der Sozialdemokratie. Robert Foltin zeichnet nichtsdestotrotz ein vielfältiges Bild dieser Linken: von den radikalen Arbeiter:innen- und Soldatenräten am Ende des Ersten Weltkriegs über den kommunistischen Widerstand gegen zwei faschistische Diktaturen bis hin zur »Neuen Linken« nach 1968.
Autor*innen: Robert Foltin
Textsammlung zur Militanzkritik mit den beiden Übersetzungen "Die Militanz als höchstes Stadium der Entfremdung (Organisation des Jeunes Travailleurs Révolutionnaire)" und "Der Militante im 21. Jahrhundert" (Gilles Dauvé).
Autor*innen: Organisation des Jeunes Travailleurs Revolutionnaire / Gilles Dauvé
Autor*innen: Frans Scholten (Hg.)
Autor*innen: Frans Scholten
Die Revolutionäre Front wurde 2001 gegründet und 2015 aufgelöst. Keine andere Gruppe der autonomen Linken in Schweden hat je ein vergleichbares Maß an Aufmerksamkeit erreicht. Innerhalb der autonomen Linken, und der schwedischen Linken allgemein, war RF kontrovers. Einerseits wegen der Militanz, andererseits, weil RF mit einer Reihe linker Normen und Standards brach. Dieses Buch erzählt die Geschichte von RF aus der Perspektive ihrer Mitglieder.
Autor*innen: Emma Hagberg
„Der Text wurde in den 70er Jahren in vielen Bewegungen diskutiert und dürfte auch heute aktuell sein: ob bei den Autonomen auf den Libertären Tagen 1987 oder bei der Frage, warum Alice Schwarzer immer noch als Sprecherin der Frauenbewegung angesehen wird, obwohl sie nie dazu bestimmt wurde, geht es letztlich immer um die Organisationsfrage unter libertären Gesichtspunkten.“
Autor*innen: Jo Freeman
Autor*innen: Peter Schaber
Die weiße Arbeiterklasse, rechte Gefahren und linker Widerstand. Erfahrungen aus den USA. „Es gibt sehr wenige analytische und noch weniger praktische Ansätze, die einerseits ehrlich sind, was die Rolle und das Bewusstsein der weißen Arbeiterklasse anlangt, und andererseits an dem Ziel festhalten, weiße Arbeiter*innen in revolutionäre Bewegungen zu inkludieren.“
Autor*innen: David Gilbert
Autor*innen: Ulrike Meinhof
As Americans take to the streets in record numbers to resist the presidency of Donald Trump, L.A. Kauffman’s timely, trenchant history of protest offers unique insights into how past movements have won victories in times of crisis and backlash and how they can be most effective today. This deeply researched account, twenty-five years in the making, traces the evolution of disruptive protest since the Sixties to tell a larger story about the reshaping of the American left. Kauffman, a longtime grassroots organizer, examines how movements from ACT UP to Occupy Wall Street to Black Lives Matter have used disruptive tactics to catalyze change despite long odds.
Autor*innen: L. A. Kauffman
Dieses Buch ist eine radikale Spekulation: Was wäre, wenn der Staat das Potenzial autonomer Zonen erkennen und fördern würde – statt es zu bekämpfen? Was wäre passiert, hätte man den 30.000 Demonstrierenden in Lützerath statt Polizeigewalt ein wirkliches Mitspracherecht angeboten? Was wäre, wenn wir dem wachsenden Faschismus mit einer neuen, ernstgemeinten Form der Demokratie begegnen?
Ein Text, der Mut für zukünftige Kämpfe macht und verdeutlicht, dass hinter der trüben Lethargie des kapitalistischen Realismus noch immer die Möglichkeit einer Vielfalt anderer Welten liegt.
Autor*innen: Michael Hirsch; Kilian Jörg