Bücher und Broschüren

Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.

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Die ultimative heimliche Wahrheit der Welt...

Kaum jemand dachte so frei, kaum jemand schrieb so geistreich gegen den Kapitalismus und die aus ihm erwachsene Unfreiheit an: David Graeber gehört zu den radikalsten Denkern der letzten Jahrzehnte. Dieser Band versammelt 18 so überraschende wie intellektuell anregende Texte zu seinen wichtigsten Themen – die Essenz seines Schaffens und sein geistiges Vermächtnis. »Die ultimative heimliche Wahrheit der Welt besteht darin, dass wir selbst die Welt gestalten und sie genauso gut anders gestalten könnten.«

Autor*innen: David Graeber

28,80 €
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Schöne Neue Welt. Ein Roman der Zukunft

1932 erschien eines der größten utopischen Bücher des 20. Jahrhunderts: ein heimtückisch verführerischer Aufriss unserer Zukunft, in der das Glück verabreicht wird wie eine Droge. Sex und Konsum fegen alle Bedenken hinweg und Reproduktionsfabriken haben das Fortpflanzungsproblem gelöst. Es ist die beste aller Welten – bis einer hinter die Kulissen schaut und einen Abgrund aus Arroganz und Bosheit entdeckt.

Autor*innen: Aldous Huxley

15,50 €
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Drogen zur Einführung

Dieser Band führt in die gleichermaßen bunte wie oft schockierende oder halluzinierende Geschichte der Drogen ein. Kleine Stoffe wie Opium, Heroin, Kokain, Amphetamin oder LSD sind nicht nur Grundlage großer Geschäfte, sie haben auch unsere Welt und unsere Körper verändert. Ausgehend von der Frage, was diese Substanzen überhaupt zu Drogen macht, gibt das Buch Einblicke in den Konsum etwa von Kokain durch Sigmund Freud oder LSD durch Albert Hofmann. Es spürt aber auch den verschlungenen Handelswegen und Produktionsstätten der Stoffe nach. Dadurch bekommen u.a. Akteur:innen wie Bauern oder sogenannte »Eselinnen« ihren Auftritt. Denn erst über die oftmals komplexe Verbindung von Konsum, Handel und Produktion illegalisierter Stoffe kommt die gesamte gesellschaftliche Sprengkraft von Drogen in den Blick.

Autor*innen: Beat Bächi; Magaly Tornay

17,40 €
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Marx, Engels und der Rassismus ihrer Zeit

Der Umgang von Marx und Engels mit Rassismus ist heiß umstritten. Die Positionen reichen von orthodoxen Rechtfertigungen bis zu postmodernen Denunziationen. Beide gehen in der Regel eindimensional vor und beziehen sich auf den kolonial geprägten Gegensatz angeblicher Rassen. Der wird aber nicht mit anderen Formen des Rassismus wie Antisemitismus, Antislawismus oder Orientalismus vermittelt.

Autor*innen: Wulf D. Hund; Lukas Egger; Felix Lösing

20,00 €
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Am Fließband. Roman über Henry Ford und Abner Shutt

Der Aufstieg des Henry Ford vom besessenen Tüftler und Erfinder zum zeitweise reichsten Mann der Welt und mächtigsten Wirtschaftsführer der USA steht im Mittelpunkt des Romans, als Gegenpart dazu wird das Schicksal der Arbeiterfamilie Shutt erzählt. Abner Shutt hat dem jungen Erfinder Henry Ford noch seine erste »Karre« schieben helfen, später avanciert er zum Vorarbeiter, wird Mitglied der »Ford-Familie«, um dann in der Depression rücksichtslos gefeuert zu werden. ›Am Fließband‹ ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur und gerade jetzt erneut lesenswert angesichts der aktuellen Wirtschaftskrisen und Massenentlassungen.

Autor*innen: Upton Sinclair

26,20 €
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Unter allen Umständen frei. Revolutionärer Feminismus bei Victoria Woodhull, Lucy Parsons und Emma Goldman

Feminismus bedeutet mehr als Gleichberechtigung: Er strebt eine freiheitliche Gesellschaft an, in der niemand unterdrückt wird. Davon waren diese drei Revolutionärinnen überzeugt: Victoria Woodhull (1838–1927), erste US-Präsidentschaftskandidatin, Lucy Parsons (1851–1942), militante Aktivistin und Gewerkschafterin, und Emma Goldman (1869–1940), anarchistische Vordenkerin und Jüdin. Diese Frauen kämpften jenseits der bürgerlichen weißen Frauenbewegung kompromisslos für Freiheit, Liebe und Gleichheit.

Autor*innen: Antje Schrupp

20,60 €
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Otto Weidt. Anarchist und »Gerechter unter den Völkern«

Der Kleinfabrikant Otto Weidt (1883–1947) betrieb zu Beginn der 1940er Jahre in der Rosenthaler Straße 39 in Berlin-Mitte eine als wehrwichtig eingestufte Besenmacherwerkstatt. Seine Belegschaft bestand überwiegend aus blinden und gehörlosen Juden, die er so vor Verfolgung und Deportation zu schützen versuchte. Für seinen Einsatz wurde er 1971 posthum als »Gerechter unter den Völkern« geehrt. Weniger bekannt ist das frühere Leben Weidts: In der Kaiser­zeit war er in der anar­chistischen Arbeiterbewegung aktiv und wurde von der Politischen Polizei überwacht. Den Ideen und Idealen des Anarchismus blieb er aber auch später verbunden. Zeitlebens war er ein strikter Gegner von Militarismus, Nationalismus und staatlicher Bevormundung.

Autor*innen: Robert Kain

35,90 €
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Eine Geschichte des amerikanischen Volkes

Mit seinem Standardwerk ›Eine Geschichte des amerikanischen Volkes‹ hat Howard Zinn die Geschichtsschreibung revolutioniert: Hier standen erstmals nicht die großen politischen Figuren im Vordergrund, stattdessen versammelte er Erfahrungen und Perspektiven der sogenannten »einfachen Bevölkerung«. Erzählt wurden nicht mehr die Erfolge der Eroberer, sondern die Verluste und die Gegenwehr der Besiegten und Unterjochten. Nicht im gehobenen Stil der Herrschenden, sondern in der ungeschmückten Sprache der Beherrschten wird hier Geschichte greifbar gemacht. Sklav:innen, Schwarze, Native Americans, Menschen aus der Arbeiterklasse und Eingewanderte erhalten endlich das Wort. Mit diesem Buch prägte Zinn den Begriff der »Geschichte von unten«.

Autor*innen: Howard Zinn

49,00 €
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Als Adam grub und Eva spann. Herrschaftsfeindschaft in der Hebräischen Bibel

Rüdiger Haude rekonstruiert die herrschaftsfeindlichen Traditionen, die sich aus den Überlieferungen des richterzeitlichen Israels in das Korpus des alten Testaments eingeschrieben haben. Belege findet er nicht zuletzt in den berühmten Erzählungen von Jonas Seereise oder dem Turmbau zu Babel. Indem Haude die Erkenntnisse der Ethnologie zu segmentären Gesellschaften, neuere archäologische Funde und die historisch-kritische Analyse der Bibel zusammenführt, kommt er zu einem überraschenden Befund: »Hochkultur« und Anarchie sind durchaus vereinbar – mit radikalen Folgen auch für den Blick auf unsere eigene Zeit.

Autor*innen: Rüdiger Haude

15,50 €
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Fortschritt als Fehlschritt? Eine rettende Kritik

Ist der Fortschritt noch zu retten? Einst positiv besetzt, ist er  in einer unruhigen Welt zur Projektionsfläche für Zukunftsängste geworden. Tatsächlich gibt es für die Zurückweisung des Fortschrittsbegriffs gute theoretische, aber auch praktisch-politische Gründe, schon allein aus historischem Blickwinkel, weil er zur Legitimation von Machtpolitik insbesondere gegenüber kolonisierten Menschen verwendet wurde.

Autor*innen: Annette Schlemm

15,50 €
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Gewalt und Terror in der Revolution. Das Schicksal der Erniedrigten und Beleidigten in der russischen Revolution

Das Buch gehört neben Reiseberichten wie „Der Niedergang der russischen Revolution“ von Emma Goldman zu den frühen, wichtigen Zeugnissen jener Phase, als die Revolution zu Gunsten der sich herausbildenden autoritären Staatsmacht erstickt wurde. Steinberg geht auch auf die französischen Jakobiner, auf Robespierre und Danton ein, er zieht eine Linie zu den Bolschewiki. Steinberg hatte Kontakt zu Anarchisten wie Rudolf Rocker, aber auch z.B. zu Franz Pfemfert. Steinberg wurde bereits 1918 von den Bolschewiki verfolgt, entkam nach Berlin und arbeitete dort mit den Anarcho-Syndikalisten zusammen.

Autor*innen: Isaak N. Steinberg

26,50 €
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Feministisch morden. Kleine Abhandlung über antipatriarchale Gewalt

Der Feminismus tut niemandem etwas zuleide? Und Feminist*innen hassen keine Männer? Die baskische Aktivistin IRENE ergründet Gefühle, die Frauen im Patriarchat nicht zustehen. »Gewalt«, schreibt sie, »ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Doch der Feminismus gilt schon dann als extrem, wenn er friedliche Reformen fordert.« IRENE erzählt deshalb Geschichten von Frauen, die sich gegen patriarchale Gewalt schließlich auch gewaltsam gewehrt haben: wütende Frauen. Frauen, die ihre Peiniger getötet haben. Frauen, die militant gegen das Patriarchat kämpfen. Frauen, die Terroristinnen genannt werden. Ihre Porträts werfen die Frage neu auf, wie weit ein friedlicher Feminismus eine soziale Ordnung aufrütteln kann, die selbst nicht friedlich ist. »Im Gegensatz zu den Männern, die von Misogynie angetrieben töten«, so die Autorin, »töten Frauen, um zu überleben.«

Autor*innen: Irene

13,20 €
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