Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.
Das Telefon klingelt und nur kurze Zeit später reist Rucia ihrer großen Liebe Indio nach Santiago de Chile nach. Doch statt Indio findet sie dort nur das alte Haus ihrer Kindheit und Fausto, einen alten Historiker, der gerade seine Kinder verloren hat. Ein Labyrinth aus Erinnerungen, Geheimnissen und Lügen tut sich auf. Warum versteckt sich Indio vor ihr und was hat es mit den im Mapocho treibenden Toten auf sich?
Autor*innen: Nona Fernandez
Als Patrick morgens aufwacht und auf einmal pink statt schwarz-weiß ist, ist er ziemlich entsetzt. „Wer hat denn schon jemals von einem pinken Pinguin gehört?“ Nach kurzer Zeit hat er die Nase voll, als einziger pink zu sein. Er reist nach Afrika zu den Flamingos, um wieder irgendwo dazuzugehören. Als er enttäuscht feststellt, dass er und die Flamingos außer der Farbe nichts gemeinsam haben, kehrt er wieder nach Hause zurück. Dort haben ihn alle sehr vermisst und er erkennt, wie viel er mit den anderen Pinguinen gemeinsam hat. Es ist also gar nicht so schlimm, ein bisschen anders zu sein!
Autor*innen: Lynne Rickards
Die Spanische Revolution war Emma Goldmans letzter großer Kampf für die Ideale des Anarchismus. Sie reiste zwischen Juli 1936 und April 1939 dreimal für jeweils mehrere Monate in das revolutionäre Spanien, besuchte im ganzen Land selbstverwaltete Fabriken und Agrarkollektive, anarchistische Gewerkschaften und Vereine, hielt Reden und Vorträge, machte Radiosendungen und koordinierte Geldsammlungen. Offiziell von der CNT/FAI eingeladen, verbrachte sie die ersten Monate der Revolution in Barcelona, wo sie das CNT/FAI-Bulletin mit herausgab. In London arbeitete sie 1937 als offizielle Repräsentatin der CNT/FAI und schrieb sie regelmäßig Artikel für das 14-tägige Magazin Spain and the World und für das New Yorker Blatt Spanish Revolution. Als kurz vor ihrem 70. Geburtstag Franco den Sieg der Faschisten erklärte, ging sie nach Kanada, wo sie ein Jahr später – während einer Vortragstour zur Unterstützung republikanischer Spanienflüchtlinge und von Deportation bedrohter italienischer Genoss_innen – an einem Herzinfarkt verstarb.
Autor*innen: David Poerter
Oskar Kanehls Leben und Wirken wird aus heutiger Sicht vom Herausgeber (Wolfgang Haug) vorgestellt; aus zeitgenössischer Sicht von Ernst Friedrich u.a.; die Gedichte Oskar Kanehls aus seinen Gedichtsammlungen „Die Schande“, „Steh auf, Prolet“ und „Strasse frei!“ werden vollständig wiedergegeben, George Grosz illustrierte die Gedichte in den Originalausgaben; Faksimiles aus revolutionären rätekommunistischen und anarchistischen Zeitschriften, die seine Gedichte abdruckten, werden dokumentiert; Zeitschriftenaufsätze aus „Die Aktion“, „Die Erde“ oder Buchbeiträge ergeben ein Gesamtbild seines Schaffens.
Autor*innen: Oskar Kanehl
Der Sammelband vereinigt verschiedene Aufsätze, die sich dem Verhältnis von Anarchismus und Geschlechterverhältnissen widmen. Thematisiert werden u.a. die Positionen Pierre Joseph Proudhons und Gustav Landauers, die Rolle der Frauen der Pariser Kommune, Theorie und Praxis der sexuellen Revolution bei Emile Armand, die Patriarchatskritik Elisee Reclus’ sowie die Geschlechterbilder in der Literatur des Spanischen Bürgerkrieges oder bei den Mujeres Libres.
Autor*innen: Philipp Kellermann (Hg.)
Im Jahr 1987, vor fast 30 Jahren, erschien der Comic „Das Karbidkommando“ über die Dortmunder Edelweisspiraten das erste Mal. Die späten 80er Jahre des letzten Jahrhunderts waren die Zeit als die Auseinandersetzung um den lang verdrängten und fast schon vergessenen Widerstand hunderter, ja tausender, proletarischer Jugendlicher an Rhein und Ruhr voll entbrannt war. Wie war die Abkehr der Mädchen und Jungen in Alter zwischen 13 und 20 von der Hitlerjugend und dem NS-Regime zu erklären und zu deuten? Ihr Auftreten ging von stiller Verweigerung hin zu offen ablehnend-antiautoritären, selbstbewusst-provozierenden und aggressiv-gewalttätigen Verhalten. Angesichts des Zwangs und der Gewalt des NS-Regimes wurde ihr anfangs spontaner Widerstand immer zielgerichteter und radikaler....
Autor*innen: Heiko Koch (Hg.); Günter Rückert;
Dieses Buch ist dem von Klaus Holzkamp entwickelten Konzept der »alltäglichen Lebensführung« gewidmet. Es bietet einen Überblick über damit zusammenhängende kategoriale Aussagen und einzeltheoretische Fragestellungen. Ausgehend von grundsätzlichen Ausführungen von Klaus Holzkamp und Ute Osterkamp, beziehen sich die einzelnen Beiträge auf verschiedene Praxisbereiche. Behandelt werden u.a. Entwicklung und alltägliche Lebensführung, Lebensperspektiven, Gemeinwesenarbeit, Psychiatrie, Reintegrationsmaßnahmen, Lernen und Lehren. Die Texte zeigen beispielhaft, wie die Kritische Psychologie auf unterschiedliche Weise zur Aufschlüsselung von widersprüchlichen Verhältnissen genutzt werden kann.
Autor*innen: Kurt Bader; Klaus Weber (Hg.)
»Wege durch den Knast« ist ein umfassendes Standardwerk für Betroffene, Angehörige und Interessierte. Es vermittelt tiefe Einblicke in die Unbill des Knastalltags, informiert über die Rechte von Inhaftierten (Deutschland) und zeigt Möglichkeiten auf, wie diese auch durchgesetzt werden können.
Autor*innen: Redaktionskollektiv (Hg.):
Was tun vegan lebende Eltern, wenn das Kind ein Haustier möchte oder der Kindergarten einen Zoobesuch plant? Welche Nährstoffe sind für Veganerinnen in der Schwangerschaft besonders wichtig? Und wo gibt es die besten lederfreien Kinderschuhe? Wer vegan lebt und Kinder hat, ist mit vielen Fragen dieser Art konfrontiert. Der Ratgeber »Vegane Eltern – junges Gemüse« will Familien im veganen Alltag unterstützen und Hilfestellungen in typischen Situationen anbieten. Er wendet sich an Eltern, die ihren Kindern Lust auf Veganismus machen wollen, ohne ihnen ein veganes Leben aufzuzwingen.
Autor*innen: Corinne Matzka; Jonas Engelmann
Am 21. Oktober 1916 betritt ein junger Mann das Hotel Meißl & Schadn auf der Wiener Kärntnerstraße, geht in den Speisesaal, nimmt ein Mittagessen ein und erschießt den anwesenden österreichischen Ministerpräsidenten Karl Graf Stürgkh. Bei dem Attentäter handelt es sich um den bekannten Sozialdemokraten Friedrich Adler, der mit seiner Tat nicht nur gegen die Gräuel des Ersten Weltkrieges und die Notverordnungen des Ministerpräsidenten protestierte, sondern auch gegen die bellizistische Haltung seiner eigenen Partei.
Autor*innen: Friedrich Adler
Die krisenhafte Entwicklung in der Wirtschaft und die soziale Ungleichheit nehmen immer drastischere Formen an. "Wir lassen zu, dass Geld die Politik bestimmt, während Menschen unter Mangel leiden", brachte kürzlich der renommierte Ökonom Jeffry Sachs einen der Grundwidersprüche des aktuellen Wirtschaftsgeschehens auf den Punkt. Das Kunststück, auf Sparmaßnahmen zu verzichten und den öffentlichen Sektor unter Vermeidung der Schuldenfalle ausreichend mit monetären Mitteln auszustatten, versuchte der Österreicher Heinrich Färber (1864-1941) mittels seines ergokratischen Programms in der Zwischenkriegszeit. Färber schaffte es, mehrere zivilgesellschaftliche Initiativen zu inspirieren, sein Ruf drang in der Folge bis Lateinamerika.
Autor*innen: Gerhard Senft
Wie konnte sich Rosa Luxemburg in einer männerdominierten Partei entwickeln? Unter welchen Voraussetzungen entfaltete sie ihre journalistische Tätigkeit? Welche Stellung nahm sie dabei real zur Frauenbewegung ihrer Zeit ein? An welche Denkansätze Rosa Luxemburgs können wir heute anknüpfen, um die globale Situation und Weltlage zu verstehen? Und wie stand Rosa Luemburg speziell zur österreichischen Sozialdemokratie bzw. zum Austromarxismus?
Autor*innen: Krauß u.a. (Hg.)