Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.
Der Großteil der Aktivist*innen, die sich im weitesten Sinne und dem eigenen Selbstbild nach für Tiere einsetzen, stellt keine ernsthaft revolutionären Ansprüche, sondern versucht vielmehr den Kapitalismus zu modernisieren, ihn tier- und naturfreundlicher zu machen. Neo C. beschreibt warum diese Idee irreführend und nicht durchdacht ist, um der Tierausbeutung ein Ende zu setzen.
Autor*innen: Neo C.
Im März 1921 verschärfen sich die bewaffneten Aktionen militanter Arbeiter*innen, die die Regierungstruppen mit Plünderungen, Bankrauben und Sprengstoffattentaten sowie Zugentgleisungen auf Trab halten. Gegen Ende des Monats wird dann sogar der Generalstreik im ganzen Reich ausgerufen, der allerdings nur wenige Tage andauern und hohen Blutzoll kosten wird.
Autor*innen: Bernd Langer
Für alle, die Möglichkeiten zur Bekämpfung der tatsächlichen Ursachen der Klimakatastrophe suchen, ist dieses Buch eine radikale Orientierungshilfe. Die Ökologie der Freiheit ist ein Grundlagenwerk der sozialen Ökologie, wie sie von Murray Bookchin, einem Vordenker der politischen Ökologiebewegung, etabliert wurde.
Autor*innen: Murray Bookchin
Mit Selbstfürsorge begibt sich bell hooks auf das Terrain der ›Selbsthilfe-Literatur‹ – verleiht diesem Genre durch ihren feministischen und rassismuskritischen Blick jedoch ganz eigene Impulse. hooks möchte Frauen, insbesondere Frauen of Color, dabei helfen, an ihrer psychischen Gesundung und persönlichen Entwicklung zu arbeiten, ohne dabei die Notwendigkeit aus den Augen zu verlieren, politischen Widerstand zu leisten und kollektiv für Gleichberechtigung zu kämpfen. Sie zeigt, wie die emotionale Gesundheit Schwarzer Frauen durch die täglichen Angriffe aufgrund von Rassismus und Sexismus untergraben wird, vermittelt Strategien zur Heilung und Überwindung der Traumata und ermutigt zur Selbstermächtigung und Selbstwirksamkeit.
Autor*innen: bell hooks
Im Anfang war die Subversion. Im Deutschen hat der Begriff einen negativen Beigeschmack, für Johannes Agnoli (1925–2003) war er hingegen der Inbegriff von Befreiung – und dieser verschrieb er sich als Professor für Politikwissenschaften am Otto-Suhr-Institut in Berlin. Agnolis bekanntestes Buch erschien 1967: »Transformation der Demokratie«, eine der bedeutendsten parlamentarismuskritischen Schriften der Nachkriegszeit, ein »theoretischer Meilenstein« (Joachim Hirsch). »Keine Freiheit für den, der von ihr Gebrauch macht«, fasste der Publizist Sebastian Haffner 1967 Agnolis Analyse der Herrschaftstechniken gegenüber »Subversiven« in einer Rezension zusammen – die Antiautoritären von 1968 sollten es am eigenen Leib spüren.
Autor*innen: Michael Hewener (Hg.)
Peter Gelderloos vertritt die Ansicht, dass die internationalen Regierungen strukturell nicht in der Lage sind, die Klimakrise zu lösen. Doch es gibt auch Hoffnungsschimmer. Überall auf der Welt arbeiten Graswurzelbewegungen in lokalen Gemeinschaften an der Verwirklichung ihrer Visionen einer alternativen, revolutionären Antwort auf die Zerstörung des Planeten. Ihre Kämpfe richten sich oft gegen die neuen Megaprojekte und ›grünen‹ Energieinfrastrukturen, die von der neokolonialen, technokratischen Politik gefördert werden.
Autor*innen: Peter Gelderloos
Die Protagonistin ELLA, einst Mitglied der Bewegung 2. Juni, einer bewaffneten Gruppe aus den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in der BRD, blickt von 2022 aus auf ihre eigene Geschichte zurück. Während heute staatlich eine »Zeitenwende« verkündet wird, in der Krieg und Gewalt wieder normal werden, erinnert sie sich an eine andere Zeitenwende: An jene Zeit ab Mitte der sechziger Jahre, als international die alte Weltordnung aus Kolonialismus und Imperialismus ins Wanken geriet und auch in der BRD die Verkarstung der Nachkriegsjahre mit ihrer von Faschismus und Krieg sozialisierten Mehrheitsgesellschaft von einem großen Teil der Jugend aufgebrochen wurden; eine Zeit, in der sich ein Fenster der Geschichte zu öffnen schien, durch dessen Spalt man einen Blick in eine andere Zukunft richten konnte. Was passiert heute, wo dieses Fenster der Geschichte, zumindest in den alten Metropolen, wieder verschlossen scheint?
Autor*innen: Michael Weber; ZAZA Uta Röttgers
Der Tagungsband fasst die Beiträge der Fachtagung „Sich fügen heißt lügen“ – Erich Mühsam in Oranienburg, die vom 04. – 07.07.2024 in Oranienburg stattfindet, zusammen. Eine umfangreiche Veranstaltungsreihe inklusive Ausstellung und Fachtagung erinnert ab Ende Juni 2024 an den Schriftsteller Erich Mühsam, dessen Ermordung durch die SS im KZ Oranienburg sich am 10. Juli zum 90. Mal jährt. Bevor Oranienburg zu seinem Todesort wurde, hatte der Dichter aber auch positive Berührungspunkte zu Oranienburg. So stand er in Kontakt mit der lebensreformerischen Obstbau-Siedlungsgenossenschaft Eden.
Autor*innen: Edition AV
„Was weiß das deutsche Volk von einem Thomas Münzer, der großen Prophetengestalt der ersten deutschen Revolution, der in seiner machtvollen Persönlichkeit die Sache der geknechteten Massen verkörperte […] Wäre Münzer ein Lakai der Fürsten gewesen wie Luther, so würde auch er heute zu den ‚Großen’ der Reformation gehören. Aber er stand zum Volke, zu den breiten Massen der Bauern und der Proletarier in den Städten, deren Sache er treu bis zum Tode verteidigt hatte.“ (Rudolf Rocker 1925)
Autor*innen: Helge Döhring
Der linke Sozialrevolutionär Isaak N. Steinberg (1888-1957) ist eine ebenso beeindruckende wie vergessene politische und intellektuelle Persönlichkeit im ‚Zeitalter der Extreme‘ gewesen. Als baltisch stämmiger Jude, in Deutschland promovierter Jurist und allseits kosmopolitisch gebildeter Mensch verfolgte er einen praktischen Maximalismus, den er zugleich in vielen Schriften theoretisch reflektierte. Diese sind der Gegenwart zumeist genauso unbekannt wie der Politiker Steinberg, der nach der Oktoberrevolution als Justizkommissar den bolschewistischen Staatsterror bekämpfte und seit den 1930er die europäischen Juden vor dem Nationalsozialismus zu retten versuchte.
Autor*innen: Hendrik Wallat
Autor*innen: Ulrike Marie Meinhof
"Es ist schon längst die Zeit angebrochen, in der solche Bücher verfasst werden müssen. Der vorliegende kommentierte Comic von Ulli Lust fesselt seine Interessenten und zieht sie tief in den Bann des Soziallebens der frühen Menschen. Aktuelles Wissen aus der Archäologie, gepaart mit Ideen aus ethnologischen Beispielen, und in Reflexion mit der Gegenwart, erzeugen einen brisanten Mix zum Nachdenken über unser Verständnis vom ‚Frausein'." (Christine Neugebauer-Maresch, Institut für Urgeschichte und historische Archäologie der Universität Wien)
Autor*innen: Ulli Lust