Bücher und Broschüren

Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.

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Dekonstruktive Feminismen. Patriarchatskritik bei Judith Butler, Donna Haraway, Karen Barad & Sara Ahmed

Auf feministische Weise Dekonstruktion zu betreiben, bedeutet, eine Patriarchatskritik zu entwickeln, die Dominanzbeziehungen auf tiefgreifende Weise infrage stellt. Dekonstruktion bezeichnet gemeinhin eine Form des Denkens, die unsere als selbstverständlich und vermeintlich unüberschreitbar betrachteten Annahmen über die Welt problematisiert. Arbeitet feministische Theorie dekonstruktiv, so lautet eine im Akademischen verbreitete Zuschreibung, dann wendet sie das Handwerkszeug einer nicht-feministischen Theorie auf spezifische feministische Fragestellungen an. Das Buch stellt dieses Narrativ infrage. Es versucht stattdessen zu untersuchen, wie Judith Butler, Donna Haraway, Karen Barad und Sara Ahmed dekonstruktive Denkbewegungen entwerfen, um eine Sensibilität für die Funktionsweise von Hierarchien zu schaffen. Der dekonstruktive Feminismus fordert damit die binäre Geschlechterordnung, die Trennung zwischen dem Menschlichen und seinem nicht-menschlichen ›Anderen‹ sowie die Verschränkungen unterschiedlicher Formen von Unterdrückung heraus.

Autor*innen: Martin Eldracher

26,80 €
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Die Erneuerung des Marxismus. Karl Korsch 1886-1961. Ausstellung und Vorträge

Der Band dokumentiert die Ausstellung zur Theorie- und Politikgeschichte des Marxisten Karl Korsch (1886–1961), die zuerst im September 2022 in Jena gezeigt wurde. Daneben enthält der Band die zur Ausstellung gehaltenen Vorträge zur Wirkungsgeschichte insbesondere der berühmt gewordenen Marxistischen Arbeitswoche in Geraberg/Arnstadt in Thüringen während der Pfingstwoche 1923. Die Marxistische Arbeitswoche kann als erstes Theorieseminar des legendären Frankfurter Instituts für Sozialforschung gelten, das heute ebenfalls seinen hundertsten Geburtstag begeht.

Autor*innen: Michael Buckmiller (Hg.)

17,30 €
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Loving to survive. Auswirkungen sexueller Unterdrückung und männlicher Gewalt auf das Leben aller Frauen

»Loving to Survive« – in den USA ein feministischer Klassiker – bietet eine völlig neue Sichtweise auf die Geschlechterbeziehungen. Eine unverzichtbare Lektüre für alle, die sich mit feministischer Theorie, mit Psychologie und gesellschaftlichen Machtmechanismen auseinandersetzen – und für die mutigen und neugierigen Frauen, die sich selbst, ihre Beziehungen und die sie umgebende Welt mit anderen Augen betrachten möchten.

Autor*innen: Dee L. R. Graham; Edna I. Rawlings; Roberta K. Rigsby

28,80 €
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Sklavenjagd und Menschenhandel

Unser Geschichtsbewusstsein verortet Sklavenjagd und Menschenhandel kaum je im mittelalterlichen Europa. Tatsächlich aber war das christliche Abendland im frühen Mittelalter ebenso wie das subsaharische Afrika das politisch-ökonomische Randgebiet einer Welt, die neben Byzanz vor allem vom Kalifat im Vorderen Orient sowie seinen Emiraten in Spanien und Nordafrika beherrscht wurde. Im Zuge des protoglobalen Fernhandels entstand unter dem islamischem Halbmond eine Raumordnung, in der sowohl Afrika als auch Europa zu Lieferzonen der Sklavenmärkte in Konstantinopel, Damaskus, Bagdad und Cordoba wurden. Nichtmuslimische Afrikaner und christliche Europäer wurden gleichermaßen massenhaft gefangen genommen, unterjocht und ausgebeutet – mit einem Wort: versklavt.

Autor*innen: Jan Robert Weber

18,50 €
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Beziehungsweise Anarchie. Utopien leben, bedürfnisorientiert lieben - ein kleines Manifest

Dieses Buch entfaltet Beziehungsanarchie als politisches und emanzipatorisches Konzept jenseits von Monogamie, Polyamorie und offenen Beziehungen. Es verbindet feministische, queere und anarchistische Theorie mit persönlicher Reflexion und praktischen Werkzeugen. Ausgehend von der Kritik gesellschaftlicher Beziehungsnormen – Besitzlogik, Hierarchie, Heteronormativität und kapitalistischer Verwertbarkeit – entwickelt die Autorin eine Ethik der Freiheit, Verantwortung und Fürsorge. Beziehungsanarchie erscheint hier nicht als Beziehungsmodell, sondern als Haltung: eine Praxis der Selbstbestimmung und Solidarität im Intimen wie im Kollektiven. Das Buch führt von theoretischen Grundlagen über Dekonstruktion und Alltagswerkzeugen bis hin zu kollektiven Perspektiven und einem abschließenden Manifest. Es lädt dazu ein, Liebe nicht länger als Privatsache zu begreifen, sondern als Ort gesellschaftlicher Transformation – hin zu Beziehungen, die frei, fürsorglich und widerständig sind.

Autor*innen: BeA

10,10 €
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Land und Freiheit. Kollektive Autonomie gegen den Wahn der Erlösung

Zu einem Zeitpunkt, wo soziale Ungleichheit explodiert und Freiheitsbeschränkungen um sich greifen, hinterfragt Aurélien Berlan die zugrunde liegende Idee der Freiheit radikal. Hinter dem Ideal der Emanzipation durch Beherrschung der Natur erkennt er das aristokratische Streben nach einer »leichten Existenz«: den Wunsch, von den beschwerlichen Aufgaben des Alltags erlöst zu sein. Soziale Ungleichheit und ökologische Katastrophe sind untrennbar miteinander verbunden, da die Befreiung von den Notwendigkeiten des Alltags – als »imperiale Lebensweise« – die Ausbeutung von Natur und Mensch voraussetzt.

Autor*innen: Aurelien Berlan

23,00 €
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"Linker Antisemitismus". Zur Kritik eines Kampfbegriffs

Die Behauptung, es gäbe einen gefährlichen »linken Antisemitismus«, erfuhr nach dem 7. Oktober eine drastische Verschärfung. Was bislang noch ein Diskurs war, der mit Konstruktionen, Unterstellungen und Lügen operierte, wurde verpolizeilicht. Der Vorwurf zielt auf antiimperialistisch, antikolonial oder menschenrechtlich eingestellte Linke. Wer die deutsche Staatsräson nicht teilt und andere Lehren aus NS-Geschichte, vergangener Verfolgungspraxis und Völkermord zieht, sieht sich moralischer Verdammung, zuweilen Verfolgung ausgesetzt. Die nach wie vor höchst notwendige Kritik des Antisemitismus muss sich ebenfalls diesem demagogischen »Anti-Antisemitismus« widmen.

Autor*innen: Gerhard Hanloser

18,00 €
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Anarchie - Jetzt oder nie!

Die Demokratie steht am Abgrund. Lüge, Korruption und Bürgerverachtung sind an der Tagesordnung, während Autokraten weltweit auf ihren Moment warten. Doch wer sagt, dass wir uns das gefallen lassen müssen? Sylvie-Sophie Schindler schlägt vor, aus dem Parteiensystem auszusteigen und eigene Wege zu gehen. Ihr Buch ist ein Aufruf zur Freiheit: radikal, klug und zutiefst menschlich. Anarchie ist keine Bedrohung, sondern die konsequenteste Form der Humanität, so Schindler. Denn die Anarchie ist die größte Liebeserklärung an den selbstbestimmten Menschen.

Autor*innen: Sylvie-Sophie Schindler

15,50 €
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Freiheit im Blut

Im Jahr 2014 flieht die aus Kurdistan stammende Rojîn nach einer Zwangsheirat aus Frankreich über die Türkei nach Rojava. In Kobanê schließt sie sich den Frauenverteidigungseinheiten (YPG) an, um gegen den IS zu kämpfen. Doch sie wird von Dschihadisten gefangen genommen und als Sklavin verkauft. Freiheit im Blut erzählt von Flucht, Überleben und Kampf, von weiblicher Selbstermächtigung – und vom Recht der Frauen, ihr Leben selbst zu bestimmen.

Autor*innen: Kudret Günes; Christophe Girard

28,00 €
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Pierre Ramus. Zur antiautoritären Kritik am Marxismus (Gesammelte Werke Band 4)

Band 4 der Werksausgabe von Pierre Ramus. Mit den Texten "Die Irrlehre des Marxismus" (komplett Teil 1 - 7), "Beiträge zur Charakteristik von Karl Marx", "Friedrich Engels als Plagiator", "Anarchismus, Syndikalismus und Antimilitarismus in Österreich" u.v.m. Eingeleitet von Gerhard Senft

Autor*innen: Pierre Ramus

35,00 €
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Anarchistisches Recht. Quellen, Autonomie, Pluralismus, Föderalismus, Gerechtigkeit

Der Anarchismus bietet eine hervorragende Grundlage für eine prinzipielle Rechtskritik. Dies schließt jedoch nicht aus, dass auch eine andere Art des Denkens über Recht möglich ist. Die „positive Anarchie“ beinhaltet ein Gesellschaftsbild ohne unterdrückende Macht und stützt sich auf Ordnung, Dynamik, Rationalität sowie Mutualismus und Föderalismus. Dieses Konzept lässt sich mithilfe des Rechts näher ausarbeiten. Der Gedanke findet sich bereits bei Proudhon, Kropotkin und Bakunin, vor allem aber bei der niederländischen libertären Juristin Clara Meijer-Wichmann, die vor über einem Jahrhundert ihre Sichtweise zum Strafrecht entwickelte.

Autor*innen: Thom Holterman (Hg.)

15,40 €
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Tote auf Urlaub. Berlin 1919

Kaum ein Autor hat sich so intensiv mit der deutschen Novemberrevolution befasst wie Klaus Gietinger. Ergebnis sind ein halbes Dutzend Bücher, die immer neue Aspekte dieses Jahrhundertereignisses erschließen konnten. Doch in seinem Archiv liegen noch viele Schätze. Ein Teil dieser Dokumente gehen nun in einen Roman ein, dessen Handlungsstränge über 90% belegbar sind. Erdacht sind nur die beiden Hauptpersonen. Der Drehbuchautor hat es verstanden die Geschichte lebendig werden zu lassen.

Autor*innen: Klaus Gietinger

19,90 €
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