Bücher zum Anarchismus, Postanarchismus und libertären Gesellschaftsentwürfen
Autor*innen: Infogruppe Bankrott (Hg.)
Inhalt:
Autor*innen: www.anarchismus.de
Inhaltsverzeichnis:
Autor*innen: www.anarchismus.de
Autor*innen: FAU Dresden (Hg.)
Autor*innen: Helge Döhring (Hg.)
Der anarchistische Politikbegriff erscheint widersprüchlich: Der Ablehnung von Politik steht eine Bezugnahme auf sie gegenüber. Diese Paradoxie entspringt einer bestimmten Denkweise, die dabei hilft, Netzwerke zwischen verschiedenen Strömungen, Gruppen und Diskursen zu weben. So eröffnet sich die Möglichkeit, auf widersprüchliche gesellschaftliche Verhältnisse zu antworten, um sie zu überschreiten. Dies zeigt sich im Modus des Strebens nach Autonomie, in Kontroversen zwischen Individualismus und Kollektivismus und in theoretischen Konzepten wie der sozialen Revolution. In diesem Kontext verdeutlicht Jonathan Eibisch, dass es eine zeitgemäße politische Theorie des Anarchismus gibt – und wie sie aussehen kann.
Autor*innen: Jonathan Eibisch
Von den Lebensbedingungen in der post-industriellen Metropole bis zur Kritik an der Technologie und am ökologischen Mythos. Das Ganze durchquert von einer Analyse des Anarchismus von der politischen Sicht auf den sozialen Kampf bis zum aufständischen Projekt. Erstmals wird hier ein Entwurf einer historischen Rekonstruktion der Entwicklung der insurrektionalistischen Position innerhalb der anarchistischen Bewegung versucht.
Der Anarchismus in all seinen Schattierungen verknüpft die Forderung nach individueller Freiheit mit sozialer Gerechtigkeit. Insofern ist er nach wie vor aktuell. Aber er ist auch erneuerungsbedürftig: Die Vorstellung einer „guten Natur“ des Menschen, die vom Staat unterdrückt wird, erscheint heute ebenso wenig zeitgemäß wie der Fortschrittsoptimismus und das Vertrauen auf die emanzipatorische Kraft des „Volkes“.
Autor*innen: Oskar Lubin
Autor*innen: Ulrich Klemm
Autor*innen: Paul Valery
Angriffe und Attentate auf Präsidenten, Könige und Kapitalisten oder Treffpunkte der Bourgeoisie: Ende des 19. Jahrhunderts – nach der brutalen Niederschlagung der Pariser Kommune – erlebte die Propaganda der Tat ausgehend von Frankreich und der französischsprachigen Schweizer Jura-Föderation (Paul Brousse) in der westlichen Welt ihren Höhepunkt und prägte nachhaltig das Bild vom bombenlegenden Anarchisten. Auf der Grundlage vieler Erstübersetzungen, bislang unbekannter Quellen und klassischer Interventionen dokumentiert der vorliegende Band die kontroversen Standpunkte und Debatten innerhalb der seinerzeitigen anarchistischen Bewegung.
Autor*innen: Philippe Kellermann (Hg.)
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