Bücher zum Anarchismus und Anarchosyndikalismus
Autor*innen: FAU Bremen (Hg.)
Autor*innen: Johann Most
Erich Mühsam plädiert hier – unter dem Eindruck des nationalistischen Rechtsrucks in Deutschland – für eine Verständigung der verschiedenen revolutionären Strömungen. Er versucht damit, eine »eine äußerst scharfe, unübersteigbare Linie gegen rechts« zu ziehen. Spannend zu lesen und schon seinerzeit nicht unumstritten.
Autor*innen: Erich Mühsam
In "Die Eroberung des Brotes" umreißt Kropotkin seine Vorstellungen einer libertären Gesellschaft. Ausgehend von der Kritik der Verhältnisse am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt er die Utopie einer Gesellschaft, in der andere Eigentums- und Arbeitsverhältnisse existieren als im Kapitalismus. Durch die Neugestaltung sollte eine Aufhebung der Arbeitsteilung auf volkswirtschaftlicher und internationaler Basis stattfinden. Kropotkin kritisierte nicht nur die Trennung von Hand- und Kopfarbeit, sondern auch die Zerstückelung des Wissens über die Gesamtheit der Produktion. Dazu gehörte für ihn die Dezentralisierung der Industrie. Ein zentraler Punkt bei Kropotkin ist die Ablehnung jedwedes Lohnsystems.
Autor*innen: Peter Kropotkin
Kropotkin verbindet scharfe Kritik an Kapitalismus und Staat mit konkreten Überlegungen zu Ernährung, Wohnung, Arbeit, Industrie und Landwirtschaft. Sein Buch entwirft eine konkrete Zukunftsvision und zeigt, dass „Wohlstand für alle“ bereits möglich ist. Kropotkins Werk wurde zu einem Grundtext des kommunistischen Anarchismus und inspirierte Generationen anarchistischer Aktivisten – von den anarchistischen Milizen im Spanischen Bürgerkrieg bis zur Occupy-Bewegung des 21. Jahrhunderts.
Autor*innen: Peter Kropotkin
Die Gründung von Betriebsräten ist heute, in Zeiten von sogenanntem Union Busting, der professionellen, bisweilen kriminellen Bekämpfung von Gewerkschaften, oft ein gefährliches Abenteuer. Diese Verhältnisse sind nicht alternativlos, weil politisch gewollt oder toleriert und mitunter brutal durchgesetzt. Rügemer und Wigand nehmen Netzwerke einschlägiger Akteure (Arbeitsrechtler, Medienkanzleien, PR-Agenturen, Unternehmensberater, Detekteien, Personalmanager, gelbe Pseudo-Gewerkschaften) in den Blick. Sie schildern deren Methoden und Strategien anhand von Fallbeispielen und Personenporträts.
Autor*innen: Werner Rügemer; Elmar Wigand
Autor*innen: Johann Most
Autor*innen: Vaclav Tomek
Autor*innen: Michael Halfbrodt
Für Syndikalist*innen ist die Idee des Generalstreiks zentral: Er gilt als das entscheidende Mittel der Direkten Aktion, um die Verhältnisse radikal umzuwälzen. Aber ein solcher Generalstreik ist voraussetzungsvoll, er lässt sich nicht spontan aus dem Hut zaubern. Wenn es einen Weg zu einer solchen revolutionären Transformation geben könnte, so Torsten Bewernitz, muss der Begriff des Generalstreiks neu überdacht werden – und zwar vor allem unter feministischen Voraussetzungen. Das betrifft u.a. die Zentralität der Reproduktionsarbeit für den Kapitalismus, aber auch den Wandel der Lohnarbeitsverhältnisse und die verschiedenen real existierenden Formen von Streik und streikähnlichen Protesten.
Autor*innen: Torsten Bewernitz
Autor*innen: Peter Birke
Autor*innen: Holger Marcks; Matthias Seiffert (Hg.)