Anarchismus

Bücher zum Anarchismus und Anarchosyndikalismus

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Marxismus und Anarchismus
Wie scharf auch die Polemik später gewesen sein mag, so muß doch daran erinnert werden, daß Marx vorher und über Jahre hinaus Bakunin Achtung und Freundschaft entgegengebracht hat. 1853 zeigt sich Marx in mehreren Briefen lebhaft besorgt, zu dementieren, daß er, auch nur objektiv gesehen, an der Verleumdungskampagne gegen Bakunin teilgenommen hat: "Uquhart hat einen Artikel verfaßt, in dem er Bakunin verdächtigt, weil dieser erstens Russe und zweitens Revolutionär ist".

Autor*innen: Yvon Bourdet

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Marxistische Geschichtslosigkeit. Von Verdrängung, Unwissenheit und Denunziation: Die (Nicht-)Rezeption des Anarchismus im zeitgenössischen Marxismus
In vier großangelegten Aufsätzen diskutiert Philippe Kellermann marxistische Arbeiten der Gegenwart auf ihr Verhältnis zum Anarchismus und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Ob kritisch oder orthodox, im Marxismus tut man sich nach wie vor schwer mit dem Ernst nehmen einer Bewegung und Idee, die sich von Anfang an als Widerpart des "autoritären Sozialismus" verstand und dessen Resultate noch heute die Menschen zu recht eher verängstigen, als dass sie uns zum Träumen und Kämpfen ermuntern.

Autor*innen: Philipp Kellermann

20,10 €
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Mauthausen
Etwa siebentausend republikanische Spanier wurden nach Mauthausen deportiert. Paco Aura hält sich treu an sein Versprechen, welches er sich gemeinsam mit den anderen Überlebenden gegeben hat: Niemals würden sie es zulassen, dass ihre Erlebnisse in Vergessenheit geraten. Selbst in hohem Alter organisierte er noch Konferenzen und Vorträge. Aus seinen Erinnerungen heraus spricht er über die Verfolgungen der spanischen Republikaner nach der Niederlage gegen Franco. Er erzählt vom Überqueren der Grenze, von den Flüchtlingslagern, von der Maginot-Linie und von der Flucht in die Schweiz. Aber nichts, noch nicht einmal die harten Erfahrungen auf dem Schlachtfeld, konnte ihn auf das vorbereiten, was noch kommen würde: Mauthausen.

Autor*innen: Jordi Peidro

19,00 €
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Max Stirner

“Born Johann Kaspar Schmidt in Beyreuth in 1806, Stirner is one of the most controversial anarchists, by turns celebrated as the seminal anarchist theorist and marginalised as a political philosopher only tangentially related to the anarchist movement.” So begins the text by Ruth Kinna and cover art is by Clifford Harper.

3,00 €
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Max Stirner und der moderne Sozialismus. Feuilletons aus der Arbeiter-Zeitung vom Oktober 1906
Adler versucht als Vertreter des radikalen Flügels der Sozialdemokraten eine Rehabilitation von Stirners Einzigen, der im Verlauf der modernen Geistesgeschichte höchst unterschiedlich bewertet wurde. Stirners Verhältnis zum Proletariat, seine Auffassung von Egoismus und die Diffamierung seines Werks als Auswuchs kleinbürgerlichen Radikalismus wird in dem Buch ebenso endlich wieder in die Diskussion eingebracht wie Stirners ambivalente Haltung zur kommunistischen Idologie.

Autor*innen: Max Adler

10,00 €
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Mein anarchistisches Album

Gott will es so. Der Staat will es so. Dein Vater will es so. Warum aber ist da ein Oberes, Unsichtbares, das mir sagt, was ich zu tun, zu lassen, zu denken, zu glauben, was ich zu arbeiten und wen ich zu lieben habe? Der Anarchismus setzt uns auf ein politisches und philosophisches Karussell, von dem man nicht weiß, wann es anhält. Der Anarchismus gibt sich nicht zufrieden mit dem, was ist. Er will das Ende von Gewalt und von Herrschaft. Er will ein Leben vor dem Tod.

Autor*innen: Eva Demski

24,70 €
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Mein Katalonien. Bericht über den spanischen Bürgerkrieg
Ende 1936 kam Orwell als Zeitungsreporter nach Barcelona, um über den Bürgerkrieg zu berichten. Er schloß sich der Miliz der P.O.U.M. an, der Arbeiterpartei der marxistischen Einigung, und kämpfte den Winter über an der Front in Aragonien. Als er wenig später mit ansehen musste, wie die Kommunisten bei der Ausschaltung der ihnen nicht genehmen Gruppen Methoden der faschistischen Geheimpolizei anwandten, wurde er zu einem der erbittertsten Feinde des sowjetischen Totalitarismus.

Autor*innen: George Orwell

15,50 €
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Mein Vermächtnis. Publizistik und Lieder aus der jüdischen Arbeiterbewegung in Amerika
Edelstadt gehörte zur Generation der jiddischen "Arbeiterdichter" in Amerika. Seine Gedichte und publizistischen Arbeiten, die in der anarchistischen Presse in den USA erschienen, hatten über ihre politische Wirkung hinaus einen großen Einfluß auf Stil und Thematik der jungen jiddischen Literatur in Amerika. Edelstadt beschrieb das Elend der jüdischen Emigranten in den USA gegen Ende des 19. Jahrhunderts und brachte ihre revolutionären Hoffnungen zum Ausdruck. Viele seiner Gedichte wurden vertont und zu populären Arbeiterliedern.

Autor*innen: David Edelstadt

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Memoiren
Die Memoiren des deutschsprachigen Anarchisten Johann Most - von seiner Zeit in der Sozialdemokratie über den Bruch mit dem Parlamentarismus bis zu Verfolgung und Exil.

Autor*innen: Johann Most

20,00 €
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Memoiren eines Revolutionärs, Band 1
In seiner Autobiographie erzählt Kropotkin in spannender und zugleich literarisch anspruchsvoller Weise von dem jungen Fürstensohn, der die absolute Autorität seines Vaters gegenüber der Familie und den Leibeignen kaum ertragen kann, von dem Offizier im Kosakenregiment, der seine antimilitaristischen Anschauungen begründet und sich für ein Leben als Wissenschaftler entscheidet...

Autor*innen: Peter Kropotkin

14,40 €
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Memoiren eines Revolutionärs, Band 2
..doch hier erfährt er erneut die Priviligierung seiner Klasse und beginnt mit dem subversiven Tschaikowsky-Kreis in der Volksbildung zu arbeiten. Der Zar lässt Universitäten schließen und diejenigen verfolgen, die Arbeiter und Bauern in Volksschulen unterrichten. Kropotkin wird verraten, verhaftet und eingekerkert. Nach seiner gelungenen Flucht ins Ausland nimmt er Kontakt mit der Internationalen Arbeiter Assoziation auf und wird als Anarchist publizistisch und agitatorisch tätig.

Autor*innen: Peter Kropotkin

14,40 €
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Memoiren. Erinnerungen einer Kommunardin

Louise Michel wuchs relativ behütet im Haus ihres Großvaters väterlicherseits auf und wurde zunächst Lehrerin. 1853 ging sie nach Paris, wo sie aus Protest gegen den starken Einfluss der katholischen Kirche auf das Schulwesen 1866 eine eigene Schule gründete. Sie politisierte sich und engagierte sich für eine sozialistische Republik. Von März bis Mai 1871 war Michel eine der wichtigsten Aktivistinnen in der Pariser Kommune, die als erstes sozialistisches Gesellschaftsexperiment gelten kann. Nach der brutalen Niederschlagung der Kommune wurde Michel, der zwischenzeitlich der Beiname »Rote Wölfin« gegeben wurde, inhaftiert und nach Neu-Kaledonien deportiert. Aus den Erfahrungen mit den teilweise autoritären Tendenzen der Kommune-Regierung zog sie den Schluss, dass jede Form der Herrschaft, selbst bei besten Absichten, letztlich in Gewalt und Diktatur abgleitet und bekannte sich zum Anarchismus. Nach einer Amnestie konnte Michel 1880 nach Frankreich zurückkehren und wurde eine gefragte revolutionär-anarchistische Rednerin, bis sie wegen ihrer Aktivitäten erneut verhaftet und 3 Jahre inhaftiert wurde. Bei ihrer Beerdigung 1905 sollen ihr 100.000 Trauergäste die letzte Ehre erwiesen haben.

Autor*innen: Louise Michel

16,50 €
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