Bücher zum Anarchismus und Anarchosyndikalismus
Feminismus bedeutet mehr als Gleichberechtigung: Er strebt eine freiheitliche Gesellschaft an, in der niemand unterdrückt wird. Davon waren diese drei Revolutionärinnen überzeugt: Victoria Woodhull (1838–1927), erste US-Präsidentschaftskandidatin, Lucy Parsons (1851–1942), militante Aktivistin und Gewerkschafterin, und Emma Goldman (1869–1940), anarchistische Vordenkerin und Jüdin. Diese Frauen kämpften jenseits der bürgerlichen weißen Frauenbewegung kompromisslos für Freiheit, Liebe und Gleichheit.
Autor*innen: Antje Schrupp
Veganismus ist heute längst in aller Munde und nichts Aufsehenerregendes mehr. Ein Großteil seiner politischen Dimension ist über die Jahre allerdings auf der Strecke geblieben. Nicht selten wird er zum hippen Lifestyle erkoren, mit Esoterik in Verbindung gebracht oder von Personen postuliert, die bei aller Tierliebe zu Menschenhasser:innen geworden sind. Dass (auch) Anarchist:innen bzw. linksradikale Personen deshalb dem Veganismus gegenüber erst einmal skeptisch sind, ist gut nachzuvollziehen. Diese Skepsis darf aber weder zur pauschalen Verurteilung vegan lebender Menschen führen noch sollte sie als Ausrede dienen, selbst keine Rücksicht auf Tiere zu nehmen.
Autor*innen: Neo C.
„Es ist Zeit, den Anarchismus aus seiner dogmatischen Erstarrung zu befreien, dem Proletariat unsere Ziele in einfachen, verständlichen Formen zu erklären, die Erfahrungen der letzten Jahre in guten Parolen auszudrücken. Gelingt uns das, dann wird der Anarchismus auch diejenige Rolle in der proletarischen Bewegung spielen, die ihm zukommt.“ Gerhard Wartenberg (1928)
Autor*innen: Gerhard Wartenberg
Autor*innen: Gabriel Kuhn
Autor*innen: Vaclav Tomek
Als Clara Wichmann im Februar 1922 starb, war sie erst 36 Jahre alt. Doch hat diese so früh und unvermittelt aus dem Leben gerissene „Verteidigerin der Menschlichkeit“ (Bart de Ligt) ein umfassendes, vielschichtiges Werk hinterlassen. Als Wissenschaftlerin setzte sie sich theoretisch mit einer Vielzahl sozialphilosophischer Themen auseinander; politisch war sie in verschiedenen sozialen Bewegungen für Feminismus und Frauenbefreiung, Sozialismus, Anarchismus und revolutionären Syndikalismus, Tierrechte, Strafrechtsreform sowie Gewaltfreiheit und Antimilitarismus aktiv. Ihre Positionen prägten die Diskussion innerhalb der verschiedenen emanzipatorischen politischen Strömungen in den Niederlanden des 20. Jahrhunderts und beeinflussten auch die Diskussionen im deutschsprachigen Raum.
Autor*innen: Clara Wichmann
Mit über 600.000 Toten gilt der Spanische Bürgerkrieg (1936–1939) als Auftakt des Zweiten Weltkriegs. Freiwillige aus 53 Nationen kämpften an der Seite der Republikaner gegen den Faschismus und gegen Francisco Franco. Auf Grundlage bisher unveröffentlichter Archivquellen und zahlreicher Interviews dokumentiert und analysiert Schafranek die Schicksale der österreichischen Spanienkämpfer nach dem Bürgerkrieg: ihren politischen Alltag, die Arbeit in der Fremdenlegion, den Verbleib in den Gefängnissen und Lagern des Franco-Regimes, oder ihre Ermordung in den Konzentrationslagern des NS-Regimes.
Autor*innen: Hans Schafranek
Autor*innen: Wolfgang Eckhardt
Autor*innen: Gabriel Kuhn; Sebastian Kalicha (Hg.)
Autor*innen: Hans-Jürgen Degen (Hg.)
Autor*innen: Augustin Souchy
Chomsky nimmt seinen Ausgang bei der Sprache. Diese ist für ihn ein angeborener Mechanismus, der ein keineswegs zwingendes Muster aufweist und unser Denken bestimmt. Wir alle denken gemäß diesem Muster – und daher können wir auch nur das wissen, was die menschliche Sprache zu denken erlaubt. Einige Geheimisse der Natur könnten uns deshalb für immer verborgen bleiben. Zugleich eröffnet die Sprache aber eine kreative Freiheit; uns ist ein Freiheitsinstinkt gegeben, der uns gegen Herrschaft aufbegehren und eine freie Entfaltung suchen lässt. In der libertären Tradition von Wilhelm von Humboldt, John Stuart Mill und Rudolf Rocker zeichnet uns Chomsky als anarchische Lebewesen, die nach einer Assoziation freier Menschen streben.
Autor*innen: Noam Chomsky