Patriarchatskritik, Anarchafeminismus, feministische Theorien, Geschlechterrollen / Gender, queer theory
Es sind faszinierende Erkenntnisse aus der Linguistik, anhand derer Lena Völkening erklärt, welchen Einfluss Sprache auf unser Denken hat, wie Bedeutung entsteht und wie Sprachwandel ganz generell vonstattengeht. Dabei erklärt und begründet die Sprachwissenschaftlerin, Übersetzerin und Journalistin, warum einige gendergerechte Formen besser funktionieren als andere.
Autor*innen: Lena Völkening
Mit "Genderqueer" hat Maia Kobabe eine einfühlsame und gleichzeitig radikal offene Autobiografie geschaffen – über die Suche nach sich selbst. In den 1990ern ist Maia Kobabe ein leicht verstockter Teenager, der an allen Ecken und Kanten auf Fragen und Widerstände stößt. Heimliche Schwärmereien für die Mitschüler:innen, Freundschaften, Familienkrisen, Schulstress – der ganz normale Pubertätswahnsinn. Aber Maia strauchelt weit mehr als die Altersgenoss:innen. Als Mädchen fühlt sich Maia unwohl und oft fehl am Platz. Aber ein Junge will Maia auch nicht sein, zumindest nicht ganz. Kann man weder das eine noch das andere sein und trotzdem glücklich werden?
Autor*innen: Maia Kobabe
Autor*innen: Heinz-Jürgen Voß
Alle drei Tage wird in Deutschland eine Frau von ihrem (Ex-)Partner getötet – doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Barbara Peveling schreibt auch über all die Formen häuslicher Gewalt, die darunter liegen, die eng verbunden sind mit traditionellen Geschlechterrollen, ökonomischer Ungleichheit und dem Haus als intimer Arena der Dominanz. Dabei spricht sie als Betroffene: Sie hat als Kind zwischen ihren Eltern und als Erwachsene in ihren Beziehungen Gewalt erlebt. Sie zeigt auf, dass die Strukturen der Dominanz allen schaden, auch Männern wie ihrem Vater, der als Täter die Gewalt letztlich gegen sich selbst richtete. Ein aufrüttelnder Essay über die Zyklen der Gewalt, über Schweigen und Scham, Gegenwehr und Hoffnung.
Autor*innen: Barbara Peveling
Autor*innen: Helene Manos
Autor*innen: Christa Wichterich
1911 in Graz geboren, früh in antifaschistischen (Künstler-)Kreisen aktiv, war sie emotionaler Mittelpunkt ihrer »Brüdergemeinde«, einer linken Horde, selbstverantwortlich und nie hierarchisch. Diese fand für sie ihre Fortsetzung im Spanischen Bürgerkrieg und bei den jugoslawischen Partisanen. Aber auch in den späteren Forschungsreisen mit Paul Parin sowie Fritz und Ruth Morgenthaler nach Westafrika und in ihrer späteren Tätigkeit als Psychoanalytikerin spiegelte sich ihre Haltung wider.
Autor*innen: Goldy Parin-Matthèy
Häusliche Gewalt ist ein systemisches Problem – und das Umfeld spielt darin eine zentrale Rolle. Etienne Perrinjaquet und Sarah Lamboo richten den Fokus bewusst auf diese oft übersehene Perspektive und fragen, was es bedeutet, ein unterstützendes Umfeld zu sein. Welche Verantwortung tragen wir? Welche Vorurteile müssen wir abbauen, welches Wissen uns aneignen und welche Haltung entwickeln, um Betroffenen sinnvoll beistehen zu können? Das Buch vermittelt grundlegendes Wissen über Dynamiken häuslicher Gewalt – und zeigt, wie wir Warnsignale erkennen, sensibel ansprechen und angemessen reagieren können. Es gibt konkrete Orientierung: Was tun bei einem Verdacht? Wie sprechen wir das Thema an, ohne zu überfordern oder zu gefährden? Wann ist professionelle Hilfe notwendig?
Autor*innen: Etienne Perrinjaquet, Sarah Lamboo
Autor*innen: Silvia Federici
Autor*innen: Frigga Haug (Hg.)
Autor*innen: Sonja Eismann (Hg.)