Feminismus, queer theory

Patriarchatskritik, Anarchafeminismus, feministische Theorien, Geschlechterrollen / Gender, queer theory

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Gewidmet den Mädchen. Eine Streitschrift gegen Armut - Gewalt - Sexismus
Mädchen, Schülerinnen zwischen 11 und 17 Jahren, decken auf, dokumentieren, kritisieren Armut - Gewalt - Sexismus, Verhältnisse, die sie nicht mehr hinnehmen wollen. Es ist ein Bericht über die soziale und menschliche Situation junger Mädchen im Hamburger Stadteil St.Pauli. Das, was die deutschen und migrantischen Mädchen dem "multikulturellen Patriarchat" an Widerstand entgegensetzen, ist ein zentrales Thema dieses Buches aus der Mitte der 90er-Jahre.

Autor*innen: Helene Manos

10,20 €
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Gleich, gleicher, ungleich: Paradoxien und Perspektiven von Frauenrechten in der Globalisierung
Die Erfolge von Frauenbewegungen und Gleichstellungspolitik sind ungleichzeitig und höchst widersprüchlich. Emanzipation und Einbindung liegen nah beieinander. Der altbewährte Tunnelblick auf die Geschlechtergleichheit reicht in einer immer ungleicheren Welt nicht weit genug. Feministisches Denken muss sich vielmehr mit einer systematischen Gesellschafts-, Ökonomie- und Globalisierungskritik verschränken, um über den eigenen Tellerrand hinauszublicken.

Autor*innen: Christa Wichterich

20,50 €
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Goldy Parin-Matthey. Spanienkämpferin, Anarchistin, Psychoanalytikerin

1911 in Graz geboren, früh in antifaschistischen (Künstler-)Kreisen aktiv, war sie emotionaler Mittelpunkt ihrer »Brüdergemeinde«, einer linken Horde, selbstverantwortlich und nie hierarchisch. Diese fand für sie ihre Fortsetzung im Spanischen Bürgerkrieg und bei den jugoslawischen Partisanen. Aber auch in den späteren Forschungsreisen mit Paul Parin sowie Fritz und Ruth Morgenthaler nach Westafrika und in ihrer späteren Tätigkeit als Psychoanalytikerin spiegelte sich ihre Haltung wider.

Autor*innen: Goldy Parin-Matthèy

28,00 €
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Hexenjagd. Die Angst vor der Macht der Frauen
Silvia Federici hat mit Caliban und die Hexe einen Grundlagentext des materialistischen Feminismus vorgelegt: Sie stellt darin überzeugend und ausführlich dar, weshalb mit der Verbreitung des Kapitalismus in Europa im 16. und 17. Jahrhundert die Hexenverfolgung einherging. In Hexenjagd fasst sie die Erkenntnisse gut verständlich zusammen und überträgt sie auf die heutige, spezifisch gegen Frauen gerichtete Gewalt, insbesondere in afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern. Damit lässt sich diese Gewalt, parallel zur Hexenverfolgung, als Phänomen im Zusammenhang kapitalistischer Einhegungen im Zuge der Globalisierung begreifen.

Autor*innen: Silvia Federici

14,40 €
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Historisch-kritisches Wörterbuch des Feminismus. Band 1 - Abtreibung bis Hexe
International bekannte Theoretikerinnen haben feministische Literatur aufgearbeitet, die Kämpfe der Bewegungen, das Schweigen der Offizialliteratur notiert und so nicht nur feministisches Befreiungswissen dem unweigerlichen Vergessen entrissen; sie haben auch eine Arbeit geleistet, die für Studium, Bildungsarbeit, Frauenpolitik unersetzbar ist.

Autor*innen: Frigga Haug (Hg.)

23,70 €
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Hot topic. Popfeminismus heute
Seit der konservative Backlash offen in Form von neuem Gebärzwang und alten Hausmütterchen-Doktrinen zutage tritt, besinnt sich sogar der Mainstream wieder auf die Notwendigkeit des Feminismus. Dabei wird gerne übersehen, dass es abseits des gemäßigten Feuilleton-Bekenntnisses zur Geschlechtergleichheit eine Menge junger Frauen gibt, die sich den radikalen "Luxus" eines feministischen Bewusstseins leisten und dies in verschiedensten Formen leben.

Autor*innen: Sonja Eismann (Hg.)

15,40 €
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Im Dickicht der Intersektionalität

Das Buch leitet auf »verständliche« Weise den »umständlichen« Begriff Intersektionalität her, denn seit ein paar Jahren erfreut sich die Diskussion darum großer Aufmerksamkeit. Es ist die Erkenntnis, dass Ungleichheit und Diskriminierungen von Menschen nicht nur eindimensional erklärt werden können. Sie sind eng verwoben mit unterschiedlichen sozialen Realitäten, die Ungleichheit herstellen und verfestigen. Das sind u.a. rassistische Einteilungen von Menschen, Einordnungen zur körperlichen Leistungsfähigkeit, zur sexuellen Orientierung und zur sozialen Herkunft. Dieses Wissen hat in der Diskussion um Intersektionalität seinen Niederschlag gefunden.

Autor*innen: Kathrin Schrader; Nicole von Langsdorff

8,10 €
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Incels. Geschichte, Gespräche und Ideologie eines Online-Kults
Bevor Alek Minassian im April 2018 mit einem Auto in eine Menschenmenge in Toronto raste und zehn Menschen ermordete, hinterließ er auf Facebook folgende Nachricht: »The Incel rebellion has already begun! All hail the Supreme Gentleman Elliot Rodger!«. Elliot Rodger hatte 2014 auf dem Campus der Universität von Kalifornien in Santa Barbara sechs Menschen getötet und 13 weitere verletzt. Er hinterließ ein über hundert Seiten langes Manifest, in dem er seine Taten begründete: Sie seien ein Racheakt gegen Frauen, die ihm Liebe und Sex verweigert und demzufolge den Tod verdient hätten.

Autor*innen: Veronika Kracher

16,50 €
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Intersektionalität. Von der Antidiskriminierung zur befreiten Gesellschaft?
Intersektionalität wurde in der Bundesrepublik bereits seit den frühen 1990er-Jahren von Linken eingefordert, die als Jüdinnen, People of Color und/oder Menschen mit Behinderung ihre Situation als Mehrfachdiskriminierte im Ein-Punkt-Aktivismus etwa der Frauen- und Homobewegung nicht berücksichtigt sahen. Der deutschsprachige akademische Betrieb griff solche Kritik erst mit zehnjähriger Verspätung auf und behandelt sie zumeist als reinen Theorie-Import aus den USA. Heute erfährt der vor allem im queerfeministischen Spektrum of Color verbreitete intersektionale Ansatz, der den gängigen Rassismus thematisiert, zum Teil heftigen Widerspruch nicht nur – erwartbar – von rechts, sondern auch von links. Der Vorwurf lautet, hier werde «Identitätspolitik» zulasten eines Engagements für eine grundlegend andere, bessere Gesellschaft betrieben.

Autor*innen: Christopher Sweetapple; Heinz-Jürgen Voß; Salih Alexander Wolter

15,50 €
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Ja heißt Ja? Feministische Debatten um einvernehmlichen Sex
Das Buch liefert einen wichtigen Beitrag zur Neuformulierung feministischer Strategien gegen sexualisierte Gewalt. Dafür beleuchtet es die Grundlagen der aktuellen Debatten um sexuelle Zustimmung - bekannt unter «Ja heißt Ja» oder «Konsensprinzip» - und unterzieht diese einer kritischen Analyse.

Autor*innen: Rona Torenz

17,30 €
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Jenseits unserer Haut. Körper als umkämpfter Ort im Kapitalismus
»Eine Geschichte des Körpers kann erzählt werden, indem man die unterschiedlichen Formen der Repression beschreibt, die der Kapitalismus gegen ihn eingesetzt hat. Ich habe mich entschieden, stattdessen über den Körper als Grundlage des Widerstands zu schreiben, das heißt über den Körper und seine Fähigkeiten – die Fähigkeit zu handeln, sich zu verändern – sowie den Körper als Grenze der Ausbeutung.«

Autor*innen: Silvia Federici

14,40 €
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Jiu-Jitsuffragetten. Frauen-Selbstverteidigung im Kampf um das Wahlrecht

Angesichts der Gewalt, der Frauen im frühen 20. Jahrhundert ausgesetzt waren, die für ein Wahlrecht in Großbritannien kämpften, bildete Edith Garrud die Leibwächterinnen der bekannten Suffragette E. Pankhurst in Jiu-Jitsu aus, motivierte Dutzende von Frauen und Aktivistinnen, sich zu verteidigen und schulte sie in ihrem Suffragettes’ Self-Defense Club. Mit Armhebeln und Fußfegern rüttelten die Suffragetten an der Denkweise der Menschen, traten dem Patriarchat in den Allerwertesten und demonstrierten die Stärke des angeblich schwachen Geschlechts. Immer stand dabei im Fokus, sich nicht allein gegen diejenigen zu wehren, die an der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern festhielten und Gewalt gegen Frauen wissentlich ungestraft ließen, sondern mehr noch eben diese Verhältnisse radikal zu ändern.

Autor*innen: Clément Xavier, Lisa Lugrin, Albertine Ralenti

18,50 €
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